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Sonntag, 11. Juni 2023
Kehrt um zum HERRN, von welchem ihr so sehr abgewichen seid!
Jesaja 31,6
Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, die Sünder selig zu machen.
1. Timotheus 1,15
Selig werden
"Und der HERR Zebaoth wird Jerusalem beschirmen, wie Vögel es tun mit ihren Flügeln, er wird schützen, erretten, schonen und befreien" - diese Zusage des Heils geht unserer Losung heute unmittelbar voraus. Sie ist der Hintergrund und die Voraussetzung für den leidenschaftlichen Ruf zur Umkehr. Wir kehren nicht um zu Gott, damit er uns sein Heil zuwende. Es ist vielmehr umgekehrt: Nur weil Gott uns sein Heil zuwendet und sich unserer erbarmt, können wir überhaupt umkehren; unsere Umkehr ist immer Antwort und Re-aktion auf das, was Gott zuvor getan hat. Wenn es nicht so wäre, würde unsere Umkehr über eine Absichtserklärung nicht hinauskommen. Umkehr heißt, sich unter die mächtigen Flügel Gottes und in seine rettenden Arme zu werfen.
Der Apostel Paulus macht es im Lehrtext konkret: Jesus, der Sohn Gottes, hat Fleisch und Blut angenommen und ist ein Menschensohn geworden. Das bedeutet: Gott ruft uns aus unserem Elend und unserer Verlorenheit nicht nur zurück zu sich, sondern bricht selbst auf, macht sich auf den Weg und auf die Suche nach uns. Er kommt dahin, wo wir feststecken; er befreit uns von den Fesseln und aus der Falle der Sünde, indem er sie auf sich nimmt am Kreuz und sie durch sein Blut ein für alle Mal sühnt. So ist die Sünde ihrer Kraft und ihres Anspruchs an uns beraubt und wir sind frei - frei, um umzukehren und heimzukommen.
Darum geht es: Dass du dich zunächst deiner Schuld und deiner "Abweichung" stellst und dich als Sünder erkennst; dann, dass du glaubst, was der Lehrtext dir zuspricht; darauf, dass du dir z.B. das Gebet des Zöllners aus dem Gleichnis zu Eigen machst: "Gott, sei mir Sünder gnädig." (Lukas 18,13) oder: "Jesus, hier bin ich; ich überlasse mich dir." Schließlich, dass du dankbar annimmst, was der Apostel Johannes schreibt: "Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht (das Recht), Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben." (Johannes 1,12)
In Jesus bist du gesegnet, befreit und erlöst von der Sünde.
In Jesus bist du gesegnet und ist dir der Status "Kind Gottes" verliehen.
In Jesus bist du gesegnet - und selig.
https://www.youtube.com/watch?v=ysJ9nTl3E80
By Johannes HilligesSonntag, 11. Juni 2023
Kehrt um zum HERRN, von welchem ihr so sehr abgewichen seid!
Jesaja 31,6
Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, die Sünder selig zu machen.
1. Timotheus 1,15
Selig werden
"Und der HERR Zebaoth wird Jerusalem beschirmen, wie Vögel es tun mit ihren Flügeln, er wird schützen, erretten, schonen und befreien" - diese Zusage des Heils geht unserer Losung heute unmittelbar voraus. Sie ist der Hintergrund und die Voraussetzung für den leidenschaftlichen Ruf zur Umkehr. Wir kehren nicht um zu Gott, damit er uns sein Heil zuwende. Es ist vielmehr umgekehrt: Nur weil Gott uns sein Heil zuwendet und sich unserer erbarmt, können wir überhaupt umkehren; unsere Umkehr ist immer Antwort und Re-aktion auf das, was Gott zuvor getan hat. Wenn es nicht so wäre, würde unsere Umkehr über eine Absichtserklärung nicht hinauskommen. Umkehr heißt, sich unter die mächtigen Flügel Gottes und in seine rettenden Arme zu werfen.
Der Apostel Paulus macht es im Lehrtext konkret: Jesus, der Sohn Gottes, hat Fleisch und Blut angenommen und ist ein Menschensohn geworden. Das bedeutet: Gott ruft uns aus unserem Elend und unserer Verlorenheit nicht nur zurück zu sich, sondern bricht selbst auf, macht sich auf den Weg und auf die Suche nach uns. Er kommt dahin, wo wir feststecken; er befreit uns von den Fesseln und aus der Falle der Sünde, indem er sie auf sich nimmt am Kreuz und sie durch sein Blut ein für alle Mal sühnt. So ist die Sünde ihrer Kraft und ihres Anspruchs an uns beraubt und wir sind frei - frei, um umzukehren und heimzukommen.
Darum geht es: Dass du dich zunächst deiner Schuld und deiner "Abweichung" stellst und dich als Sünder erkennst; dann, dass du glaubst, was der Lehrtext dir zuspricht; darauf, dass du dir z.B. das Gebet des Zöllners aus dem Gleichnis zu Eigen machst: "Gott, sei mir Sünder gnädig." (Lukas 18,13) oder: "Jesus, hier bin ich; ich überlasse mich dir." Schließlich, dass du dankbar annimmst, was der Apostel Johannes schreibt: "Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht (das Recht), Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben." (Johannes 1,12)
In Jesus bist du gesegnet, befreit und erlöst von der Sünde.
In Jesus bist du gesegnet und ist dir der Status "Kind Gottes" verliehen.
In Jesus bist du gesegnet - und selig.
https://www.youtube.com/watch?v=ysJ9nTl3E80