Die niederländisch-jüdische Autorin Etty Hillesum hielt von 1941 bis 1943 in Tagebüchern fest, wie sie liebt, zweifelt, denkt — während der Faschismus immer tiefer in ihr Leben eindringt. Die Arte-Serie "Etty" versetzt die Erfahrung bildlich in eine Gegenwart, die unserer erschreckend ähnlich sieht. Von Ina Plodroch