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Kurz vor der DGSM-Jahrestagung 2026 in Wiesbaden spricht somnofunk-Host Prof. Dr. Dieter Riemann mit den beiden Tagungspräsident:innen PD Dr. Caroline Mann und Dr. Hans-Günter Weeß über das diesjährige Kongressmotto „Schlaf – Wirtschafts- und Karrierefaktor“ und die Frage, warum guter Schlaf weit über die individuelle Gesundheit hinaus von Bedeutung ist.
Dabei geht es um Schlaf als wichtiges Regenerations- und Reparationsprogramm des Menschen, seinen Einfluss auf Leistungsfähigkeit und beruflichen Alltag – und um die wirtschaftlichen Folgen von Schlafstörungen. Auch die Verbindung zwischen Schlaf und Dermatologie kommt zur Sprache: Was passiert mit unserer Haut, wenn wir schlecht schlafen? Und gibt es den viel zitierten „Schönheitsschlaf“ tatsächlich?
Natürlich gibt die Folge auch einen Vorgeschmack auf die DGSM-Jahrestagung 2026: von den Schwerpunkten des Hauptsymposiums über Insomnie, Schlafapnoe, Restless-Legs-Syndrom und sozialen Jetlag bis hin zu Postern und weiteren wissenschaftlichen Highlights.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Fortbildungsprogramm der DGSM-Akademie. Zwei parallele Fortbildungsstränge zu schlafbezogenen Atmungsstörungen und interdisziplinärer Schlafmedizin bieten sowohl erfahrenen Kolleg:innen als auch Neueinsteiger:innen die Möglichkeit, ihr schlafmedizinisches Wissen zu vertiefen.
Eine Folge zur Einstimmung auf drei Tage Schlafmedizin und Schlafforschung in Wiesbaden – und auf die Frage, welchen Stellenwert Schlaf für Gesundheit, Leistung und Gesellschaft hat.
Ein Podcast der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).
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In dieser Folge von somnofunk spricht unser Host Prof. Dr. Dieter Riemann mit der Autorin Nora Hille über ihre ganz persönliche Geschichte mit Insomnie. 16 Jahre lang begleiteten sie Schlafstörungen, die zunächst im Zusammenhang mit traumatischen Erfahrungen und einer psychischen Krise auftraten. Nächte ohne Schlaf, anhaltendes Hyperarousal und die Angst vor dem Einschlafen und dem damit verbundenen Kontrollverlust prägten über lange Zeit ihre Beziehung zum Schlaf.
Im Gespräch erzählt Nora Hille von ihrem Weg durch unterschiedliche Phasen der Erkrankung und davon, warum ihre Insomnie lange vor allem als Symptom ihrer psychischen Erkrankung betrachtet wurde. Erst eine erneute schwere Schlafkrise brachte sie dazu, sich intensiv mit Schlaf und Schlaflosigkeit auseinanderzusetzen und nach neuen Wegen zu suchen.
Eine entscheidende Rolle spielte schließlich die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I). Mit Schlafprotokollen, strukturierten Übungen und einem neuen Verständnis für die eigenen Schlafmechanismen begann ein Veränderungsprozess – und aus einer schwierigen Beziehung zum Schlaf entwickelte sich nach und nach wieder Vertrauen.
Heute weiß Nora Hille auch mit weiterhin auftretendem Hyperarousal anders umzugehen. Auch der Benzodiazepin-Entzug gelang. Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse hat sie schließlich auch als Autorin in dem erzählenden Sachbuch "Endlich entspannt schlafen" verarbeitet.
Eine sehr persönliche Folge über Schlafangst und Hyperarousal, über Umwege in der Behandlung und darüber, wie Wissen, therapeutische Begleitung und die intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Schlaf tiefgreifende Veränderungen anstoßen können.
Hinweis: In dieser Folge wird im Rahmen eines persönlichen Erfahrungsberichts ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel namentlich genannt. Die Nennung dient ausschließlich der Darstellung des individuellen Behandlungsweges unseres Gastes. Es besteht keinerlei Kooperation oder sonstige Verbindung zum Hersteller; die Nennung stellt weder Werbung für das Präparat noch eine medizinische oder therapeutische Empfehlung dar. Die geschilderten Erfahrungen sind individuell und nicht ohne Weiteres auf andere Betroffene übertragbar. Bei anhaltenden Schlafstörungen wenden Sie sich bitte an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt oder eine entsprechend qualifizierte Fachperson. Die geeignete Behandlung sollte stets individuell und fachlich abgeklärt werden.
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Vokabeln unters Kopfkissen legen und am nächsten Morgen beherrschen? Ganz so einfach funktioniert Lernen im Schlaf leider nicht. Und doch spielt Schlaf eine entscheidende Rolle dafür, wie wir Gelerntes verarbeiten, festigen und langfristig erinnern.
In dieser Folge von somnofunk spricht unser Host Prof. Dr. Dieter Riemann mit der Neuropsychologin und Schlafforscherin Prof. Dr. Monika Schönauer über das faszinierende Zusammenspiel von Schlaf, Lernen und Gedächtnis – und darüber, was unser Gehirn nachts mit den Erlebnissen und Informationen des Tages macht.
Warum ist besonders der Tiefschlaf für unsere Erinnerungen interessant? Welche Rolle spielen Schlafspindeln? Was passiert, wenn das Gehirn im Schlaf Erlebtes gewissermaßen noch einmal „abspielt“? Und lässt sich dieser Prozess sogar gezielt beeinflussen?
Die beiden sprechen außerdem darüber, warum Schlafentzug und gestörter Schlaf Gift für Lernen und Gedächtnis sein können, was Träume mit der Verarbeitung unserer Erlebnisse zu tun haben könnten und welche Fragen die Forschung bis heute vor Rätsel stellen.
Ein weiterer Blick geht in die aktuelle Forschung: Was passiert, wenn Erinnerungen nicht hilfreich gefestigt werden, sondern – wie möglicherweise bei einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) – immer wieder belastend zurückkehren? Und könnte ein besseres Verständnis der nächtlichen Gedächtnisprozesse langfristig neue Ansatzpunkte eröffnen?
Jetzt reinhören und erfahren, warum wir im Schlaf zwar nichts Neues lernen – unser Gehirn aber trotzdem alles andere als untätig ist.
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🥱 Frauen schlafen anders als Männer – doch warum ist das so?
In dieser Folge von somnofunk spricht unser Host Prof. Dr. Dieter Riemann mit der Allgemeinmedizinerin, Medizinjournalistin und Autorin Dr. Suzann Kirschner-Brouns über ein Thema, das in Forschung und medizinischer Praxis lange zu wenig Beachtung gefunden hat: den weiblichen Schlaf.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist ihr Buch „Frauen und Schlaf“, in dem sie die Besonderheiten des Schlafs in den verschiedenen Lebensphasen von Frauen beleuchtet – von der Pubertät über Schwangerschaft und Menopause bis ins höhere Lebensalter. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum Frauen häufiger unter Schlafstörungen leiden und welche Rolle dabei hormonelle Veränderungen, aber auch gesellschaftliche Faktoren wie Mental Load und der sogenannte Gender Sleep Gap spielen.
Außerdem sprechen sie darüber, warum Schlaf in der hausärztlichen Praxis häufiger thematisiert werden sollte, weshalb Frauen trotz häufiger Schlafprobleme seltener im Schlaflabor vorgestellt werden und welche einfachen Maßnahmen den Schlaf im Alltag unterstützen können.
➡️ Eine spannende Folge über ein hochaktuelles Thema, das zunehmend in den Fokus von Forschung und Schlafmedizin rückt – und zeigt, warum geschlechtersensible Medizin auch beim Schlaf eine wichtige Rolle spielt.
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Was haben Fußball-WM, Jetlag und der abendliche Lauf um den Block gemeinsam?
Passend zum DGSM-Aktionstag „Erholsamer Schlaf“ am 21. Juni spricht Prof. Dr. Dieter Riemann mit Dr. Christian Veauthier über die enge Verbindung von Schlaf, Sport und Leistungsfähigkeit.
Wie beeinflusst Schlaf unsere körperliche und mentale Leistungsfähigkeit?
Welche Herausforderungen bringt Jetlag bei internationalen Wettkämpfen mit sich? Fördert Sport den Schlaf – und stimmt es wirklich, dass Bewegung am Abend schadet? Was können Sportler, aber auch Fans und Nachtschwärmer von der Schlafmedizin lernen?
Im Gespräch wird deutlich: Schlaf ist weit mehr als Erholung. Er beeinflusst Regeneration, Trainingserfolg, Konzentration und Gesundheit – im Spitzensport ebenso wie im Alltag.
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Wie hat sich die Schlafmedizin entwickelt – und wohin geht die Reise?
In dieser Folge von somnofunk spricht unser Host Prof. Dr. Dieter Riemann mit Prof. Dr. Winfried Randerath, einem der prägenden Köpfe der Schlafmedizin.
Sein Weg in die Schlafmedizin begann Anfang der 1990er Jahre mit ersten klinischen Erfahrungen bei schweren, damals noch wenig verstandenen schlafbezogenen Atmungsstörungen. Daraus entwickelte sich ein langjähriges Engagement in einem Fachgebiet, das von Beginn an durch unterschiedliche Perspektiven und enge Zusammenarbeit geprägt war.
Im Gespräch wird deutlich, wie sich das Fach gewandelt hat: weg von reinen Kennzahlen wie dem AHI hin zu einer stärker patientenorientierten Betrachtung mit Fokus auf Symptomen, Begleiterkrankungen und individuellen Therapieansätzen.
Gleichzeitig geht es um aktuelle Herausforderungen – von strukturellen Veränderungen im Gesundheitssystem bis zur Frage, wie die Breite der Schlafmedizin erhalten bleiben kann.
Ein Blick in die Zukunft rundet die Folge ab: Welche Rolle spielen Individualisierung, Telemedizin und künstliche Intelligenz?
Eine Folge über Wandel, Verantwortung – und die Zukunft der Schlafmedizin.
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Manchmal beginnt ein beruflicher Weg mit der Frage, wie man Wissenschaft und Forschung betreiben möchte.
In dieser Folge von somnofunk spricht unser Host Prof. Dr. Dieter Riemann mit Dr. Hans-Günter Weeß, der die Entwicklung der Schlafmedizin in Deutschland seit den 1980er Jahren aus nächster Nähe miterlebt und mitgestaltet hat.
Aus ersten Begegnungen mit den Pionieren des Fachs, geprägt von unterschiedlichen fachlichen Perspektiven, entwickelte sich ein interdisziplinäres Feld, das heute selbstverständlich erscheint.
Dr. Weeß erzählt, wie aus diesen Anfängen ein Schlaflabor entstand, das Schritt für Schritt gewachsen ist und warum gerade die Verbindung verschiedener Disziplinen die Schlafmedizin so besonders macht.
Ein roter Faden des Gesprächs ist die Arbeit mit Patient:innen mit Insomnie: die Frage, wie Schlafstörungen entstehen, warum Einsicht und Selbstwirksamkeit eine zentrale Rolle spielen und weshalb Therapie mehr ist als reine Diagnostik.
Heute richtet sich sein Blick weiterhin stark in die Zukunft: Wie kann schlafmedizinisches Wissen besser vermittelt werden und wie gelingt es, Schlafmedizin über Fachgrenzen hinaus in die Versorgung zu bringen?
Eine Folge über Entwicklung, Haltung und die Idee, Schlafmedizin als gemeinsames Projekt zu verstehen.
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Schlaf im Kindes- und Jugendalter ist weit mehr als ein Randthema.
In dieser Folge spricht Prof. Dr. Dieter Riemann mit Dr. Barbara Schneider, Kinder- und Jugendärztin und Expertin für pädiatrische Schlafmedizin. Ihr Weg in die Schlafmedizin begann mit einem klaren Auftrag: Expertise aufbauen und Wissen ins Haus holen. Es folgten Stationen in Köln, Regensburg und Tübingen – und der Aufbau eines Schlaflabors in Landshut.
Im Gespräch geht es um die große Bandbreite pädiatrischer Schlafmedizin: von Schnarchen im Kindesalter über Parasomnien bis hin zu pubertätsbedingten Verschiebungen der inneren Uhr. Was häufig als „Unruhe“ oder „Konzentrationsproblem“ wahrgenommen wird, kann in Wirklichkeit Ausdruck von chronischem Schlafmangel sein.
Auch gesellschaftliche Fragen werden diskutiert: Schulbeginn, Leistungsfähigkeit und die Idee von Schlaf als Kinderrecht.
Eine Folge über Entwicklungsprozesse, Detektivarbeit in der Diagnostik – und über ein Fachgebiet, das mehr Aufmerksamkeit verdient.
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Träume begleiten uns ein Leben lang – und doch bleiben sie für viele ein Rätsel.
In dieser Folge von somnofunk spricht unser Host Prof. Dr. Dieter Riemann mit Prof. Dr. Michael Schredl, einem der renommiertesten Traumforscher im deutschsprachigen Raum. Er ist Professor für Psychologie und wissenschaftlicher Leiter des Schlaflabors am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit – und seit Jahrzehnten der Traumforschung treu geblieben.
Prof. Schredl erzählt, wie ihn sein Weg über Elektrotechnik, Physik und Psychologie schließlich in die Welt der Träume geführt hat. Seit über 40 Jahren dokumentiert er seine eigenen Träume – mittlerweile mehr als 19.000 Traumnotizen, die er systematisch analysiert und wissenschaftlich ausgewertet hat.
Im Gespräch geht es um zentrale Konzepte der Traumforschung – etwa die Kontinuitätshypothese, Traumerinnerung und die Frage, warum der Satz „Ich träume nicht“ ein Mythos ist. Außerdem sprechen wir über Albträume, ihre Häufigkeit, klinische Relevanz und therapeutische Möglichkeiten.
Ein Blick in die Zukunft rundet die Folge ab: Welche Rolle kann Künstliche Intelligenz in der Traumforschung spielen – und warum Träume trotz aller Technik etwas zutiefst Persönliches bleiben.
Eine Folge über Träume als Erlebnisse, als Spiegel unserer Persönlichkeit – und als faszinierendes Forschungsfeld mit ganz praktischer Bedeutung für die Schlafmedizin.
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Wie eng sind guter Schlaf und Gesundheit wirklich miteinander verknüpft – und welche Rolle spielt dabei die hausärztliche Versorgung?
In dieser somnofunk-Episode spricht Host Prof. Dr. Dieter Riemann mit PD Dr. Renate Weber – Internistin, Hämatologin, Onkologin, seit über 20 Jahren hausärztlich tätig und seit mehr als 10 Jahren schlafmedizinisch aktiv – über die Bedeutung des Schlafs in der hausärztlichen Versorgung.
Als Gründerin der neuen AG Primärmedizinische Versorgungsforschung und Prävention der DGSM zeigt sie, warum Tag und Nacht gemeinsam gedacht werden müssen und Prävention in der Medizin bislang zu wenig Beachtung findet.
Die Folge beleuchtet die Rolle des Schlafs als Schlüsselressource für die Gesundheit, die Entwicklung und Vielfalt schlafbezogener Erkrankungen in der Hausarztpraxis, den Einfluss einer Verbesserung des Schlafs auf verschiedene Erkrankungen sowie die große Bedeutung der Schlafedukation als festen Bestandteil ihrer täglichen Arbeit.
Außerdem gibt Dr. Weber Einblick in ein KI-basiertes Anamnesetool, das einen niederschwelligen Einstieg in die hausärztliche Schlafmedizin ermöglichen soll – von der allgemeinen Anamnese bis zur spezialisierten digitalen Schlafsprechstunde.
Im Fazit wirft sie gemeinsam mit Prof. Riemann einen Blick nach vorn: Wo stehen wir – und wo wollen wir hin? Im Mittelpunkt stehen der Wunsch nach stärkerer Vernetzung, intersektoraler Zusammenarbeit und der sinnvollen Nutzung von KI zur besseren Versorgung von Patient:innen.
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