Stand der Forschung

Stand der Forschung

By Jonas Ross, ZEIT AdviseSociety & CultureScienceTechnology
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Stand der Forschung episodes

  • Deep Dive: Wie verlässlich sind Gesundheitsdaten von Smartwatches und anderen wearables?
    Olaf Überschär spricht über die Anwendungsbereiche von wearables und seine Forschung in der Biomechanik

    Man fühlt sich ausgeruht, wacht bestens erholt auf und dann meldet die Smartwatch: schlecht geschlafen. Wem soll man da glauben, dem eigenen Körpergefühl oder dem Gerät am Handgelenk? Smartwatches, Fitnessarmbänder und Ringe messen Puls, Schlafphasen und Sauerstoffaufnahme und versprechen, dass wir unseren Körper besser verstehen und unseren Alltag optimieren können. Doch wie verlässlich sind diese Daten wirklich? In diesem Deep Dive spricht SdF-Host Jonas Ross mit Prof. Dr. Olaf Überschär von der Hochschule Magdeburg-Stendal darüber, was Wearables heute schon leisten, wo Marketing anfängt und was es mit uns macht, wenn wir uns beim Blick auf den eigenen Körper auf Technik verlassen.

    Zu Gast

    Prof. Dr. Olaf Überschär, seit 2019 Lehrstuhl für Mensch-Technik-Interaktion an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Er forscht mit seinem Team im Bereich Biomechanik und untersucht mit Leistungssportler*innen, ob und wie Wearables und andere Technologien für Leistungsdiagnostik und Verletzungsprävention eingesetzt werden können.

    Darum geht's

    • Was Wearables sind und was sie messen: Herzfrequenz, Puls, Schlafphasen, Temperatur, Sauerstoffaufnahme bei Belastung
    • Welche Anwendung sie in der wissenschaftlichen Forschung finden und was diese Wearables von Alltagsgeräten unterscheidet
    • Wie aussagekräftig sind die Messungen von Alltags-Wearables, etwa beim Schlaf oder bei Pausenempfehlungen?
    • Wie sinnvoll ist es seine Leistungen mit wearables zu messen und seinen Alltag dementsprechend anzupassen?
    • Was passiert, wenn wir uns beim Verständnis unseres Körpers auf Smart Devices verlassen?
      • Links

          [Hochschule Magdeburg-Stendal & Olaf Überschär](http://www.h2.de/hochschule/fachbereiche/iwid/institut-fuer-elektrotechnik/mitarbeiter/ueberschaer-olaf.html)
          [Prognose Wearables-Markt bei Counterpoint Research](https://counterpointresearch.com/en/insights/consumer-wearables-to-generate-more-than-$-1-trillion)
          ["Ich fühle mich hellwach und topfit. Meine Smartwatch sieht das ganz anders" aus Spiegel Magazin Nr. 31, 2026](https://www.spiegel.de/fitness/fitness-und-smartwatch-ich-fuehle-mich-topfit-doch-meine-uhr-sieht-das-ganz-anders-a-628c4569-5325-42eb-b3cc-7127c1579806)

          Credits

          Host: Jonas Ross
          „Stand der Forschung" wird produziert vom Studio ZX für ZEIT Advise, diese Folge im Auftrag der Hochschule Magdeburg-Stendal.

          1 hr 20 min
        • Forschungsbriefing: PISA und "die Bildungsweltmeister" - Alexander Brand über Bildung in Deutschland
          Was genau lernen wir aus der aktuellen PISA Studie? Bildungsjournalist, Autor und Lehrer Alexander Brand spricht über Bildung in Deutschland

          Seit Jahren verschlechtern sich die Leistungen deutscher Schüler:innen, wie die PISA-Studie zeigt. Der Journalist und Lehrer Alexander Brand besuchte die Schulen der Bildungsweltmeister Finnland, Estland, Japan und Singapur und fragt: Was machen diese Länder anders?

          Im Forschungsbriefing nimmt er mit Host Jonas Ross die aktuellen Ergebnisse der PISA-Studie unter die Lupe. Denn die Debatte nach Veröffentlichung der jährlichen Erhebung gleicht fast schon einer einstudierten Tradition: schlechte Ergebnisse, gefolgt von großer Sorge um das Bildungssystem in Deutschland, dann vehemente Forderungen nach Veränderung und dann? Die Bildungspolitik scheint für die anhaltende Krise des Bildungsstandorts Deutschland keine Antworten zu finden. Aber warum ist das so, obwohl sich eigentlich alle auf Bildung als Priorität Nummer 1 einigen können?

          Das und mehr besprechen wir mit Alexander in dieser Folge vom SdF-Forschungsbriefing. Was bedeuten die neuen PISA-Ergebnisse eigentlich? Was machen andere Länder besser? Und welche Veränderungen braucht es in Deutschland wirklich, um langfristig ein gutes Bildungssystem zu erhalten?

          Zu Alexanders Buch "Die Bildungsweltmeister - Eine Reise zu den besten Schulen der Welt und was wir von ihnen lernen können"

          Die neueste PISA-Studie im Überblick:

          Die 10 wichtigsten Erkenntnisse aus der PISA-Studie 2026 (Schulportal)

          58 min
        • Deep Dive: Wie kommt es zu Niedrigwasser? (Prof. Daniel Bachmann)
          Wie Niedrigwasser entsteht, welche Bedeutung Flüsse für Deutschland haben und wie der Klimawandel unsere Wasserstraßen beeinflusst

          Im neuen Deep Dive von Stand der Forschung geht es um sogenannte „hydrologische Phänomene", einfach gesagt: Es geht um Niedrigwasser. Darum, wie es entsteht, welche Bedeutung Flüsse für Deutschland haben und wie der Klimawandel die Zukunft unserer Wasserstraßen beeinflusst. Denn wir wollen herausfinden: Was war da los in diesem Sommer und wird es jetzt jedes Jahr so trocken?

          An kaum jemandem werden die Bilder und Meldungen dieses Sommers vorbeigegangen sein. Alte Kriegsschiffe tauchen in leeren Flussbetten auf, Transporte sind tagelang nicht möglich und die Natur in Gebieten des Rheins und der Donau leidet unter den Folgen von Niedrigwasser.

          SdF-Host Jonas Ross spricht in dieser Folge mit Daniel Bachmann. Er kann nicht nur erklären, wie der Klimawandel unsere Wasserstraßen beeinflusst und was sich da gerade verändert. Sondern er weiß auch, dass es Niedrigwasser und Hochwasser auch vor dem Klimawandel gegeben hat. Und er erforscht genau diese sogenannten hydrologischen Phänomene von Niedrig- und Hochwasser seit Jahren.

          Zeit also, sich mal damit zu beschäftigen, was da eigentlich passiert in unseren Flüssen und was der Klimawandel damit zu tun hat. Was genau hat sich da diesen Sommer ereignet? Und ist es möglich, sich auf diese Ereignisse besser vorzubereiten?

          Daniel Bachmann hat seit September 2018 die Professur für Hydromechanik, hydrodynamische Modellierung und Hochwasserrisikomanagement im Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit (WUBS) an der Hochschule Magdeburg-Stendal inne.

          Mehr Informationen:

          Prof. Daniel Bachmann

          Die Hochschule Magdeburg Stendal

          Zum Forschungsprojekt "Dry Rivers"

          1 hr 9 min
        • Deep Dive: Wie lernt man Deeskalation? (Prof. Dr. Andreas Bock und Thomas Koch über "K3VR")
          Thomas Koch (Fraunhofer HHI) und Prof. Dr. Andreas Bock (Akkon Hochschule) über K3VR – ein multisensorisches VR-Trainingssystem für polizeiliche Deeskalationskommunikation.

          In diesem "Deep Dive" von Stand der Forschung tauchen wir ein in das Forschungsprojekt K3VR – eine multisensorische, KI-gestützte virtuelle Trainingsumgebung, die Einsatzkräften der Polizei gezielt deeskalierende Kommunikation beibringen soll.

          Ob präventiv oder als Helfer*innen nach einem Notruf: Polizist*innen sind häufig in Ausnahmezuständen. Dabei kann man erleben, wie aus menschlicher Interaktion scheinbar wie aus dem Nichts eine gewaltvolle Auseinandersetzung wird. Wann kippt eine Situation? Wann wird aus einer angespannten Lage körperliche Gewalt? Welches Verhalten der Beamten provoziert Gewalt? Und: Lassen sich solche Situationen trainieren? Genau diesen Fragen gehen Forschende der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften und des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts seit vier Jahren nach – gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

          Im K3VR-Projekt begeben sich Polizeibeamte mit VR-Brillen in virtuelle Einsatzszenarien. Die Umgebungen variieren: Von dem Kontakt mit aggressiven Gruppen bis hin zum Nachbarschaftsstreit. Dabei werden physiologische und mimische Daten der Trainierenden erfasst – Herzschlag, Gesichtsausdruck, Körperreaktionen – um zu verstehen, wann und warum Situationen eskalieren. Ergänzt wurde das durch qualitative Interviews mit Polizeibeamt*innen und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage zu Erfahrungen mit der Polizei.

          Zu Gast bei Host Jonas Ross sind die beiden zentralen Köpfe hinter K3VR:

          Thomas Koch ist stellvertretender Leiter der Gruppe „Capture & Display Systems" in der Abteilung „Vision & Imaging Technologies" am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut.

          Prof. Dr. Andreas Bock ist Inhaber eines Lehrstuhls an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin, seit 2021 auch ihr Präsident. Seine Forschung verbindet unterschiedliche sozialwissenschaftliche Ansätze und untersucht die Dynamiken von Bedrohungswahrnehmungen und gesellschaftlichen Konflikten.

          Mit ihnen geht es um die Frage, wann aus Worten Gewalt wird, wie gut Stresssituationen trainierbar sind und welche Erkenntnisse die Daten des Projekts geliefert haben.

          Mehr Informationen zu den Forschungspartnern und zum Projekt

          Mehr Informationen zur Akkon Hochschule

          Mehr Informationen zum Fraunhofer Heinrich Hertz Institut

          1 hr 8 min
        • Forschungsbriefing: Von Klostergesängen und Chatbots - Eva Wolfangel über digitale Räume & KI
          Warum vermenschlichen wir KI? Wie sehr kann man ihr trauen? Und sind digitale Räume echte Räume? Eva Wolfangel zu Gast bei Stand der Forschung

          Gedanken, Gefühle, Verstehen – geht es um unsere Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz, fallen all zu oft Worte, die menschliche Denkprozesse oder Emotionen beschreiben. Worte, die wir klar kognitive Vorgängen im menschlichen Gehirn zuordnen. Wir vermenschlichen die KI, und sie macht es uns auch leicht, in ihr etwas Echtes, Lebendes zu sehen. Oder? 

           
          Je mehr KI Teil unseres Alltags wird, desto dringender müssen wir uns grundlegende Fragen stellen: Ist der digitale Raum ein echter Raum? Wie können wir ihn navigieren? Wie kommunizieren wir mit der KI? Und benötigen wir neue Worte, um über die KI zu sprechen? 
          In diesem Forschungsbriefing machen Host Jonas Ross und Gast Eva Wolfangel einen bunten Streifzug durch aktuelle Themen der künstlichen Intelligenz – einen Streifzug, der vom KI-Bias über die Musik bis ins Kloster führt. 
           
          Eva Wolfangel ist Wissenschafts- und Technikjournalistin. Sie schreibt regelmäßig für unterschiedliche Medien über Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, die Zukunft der Arbeit, Virtuelle Realitäten und Technikethik. Als VR-Reporterin berichtet sie immer wieder über unser Erleben an der Schnittstelle von realem und virtuellem Raum. Sie ist Co-Host des Podcasts „They Talk Tech“ (mit Svea Eckert) und Autorin des Buches „Ein falscher Klick“. In diesem Forschungsbriefing ordnet sie für uns aktuelle Forschungsmeldungen ein, berichtet von ihren Recherchen und beantwortet grundlegende Fragen zur KI. 
           
          Warum wir vielleicht neue Worte brauchen, um unsere Kommunikation mit der KI einzuordnen, wie der Bias in Large Language Models (LLM) wie ChatGPT und Gemini kommt und wieso immer mehr Menschen wegen künstlicher Intelligenz den sozialen Netzwerken den Rücken kehren. All das und mehr in diesem Forschungsbriefing von Stand der Forschung.

          52 min
        • Deep Dive: Was ist digitale Resilienz? (mit Prof. Dr. Große-Kampmann & Prof. Dr. Bök)
          An der Hochschule Rhein-Waal wird an unserer digitalen Resilienz geforscht. Wie das aussieht und was das bedeutet, darum geht es in diesem Deep Dive.

          An der Hochschule Rhein-Waal wird an unserer digitalen Resilienz geforscht. Wie das aussieht und was das bedeutet, darum geht es in dieser Deep-Dive-Folge von Stand der Forschung.

          Was passiert, wenn die digitalen Systeme, auf die wir uns täglich verlassen, ins Stocken geraten? Wie anfällig sind wir wirklich für Phishing-Mails? Und was geschieht, wenn KI Einfluss auf unsere Entscheidungsfähigkeit nimmt? Unsere digitalen Kontaktpunkte sind längst nicht mehr nur privater Natur. Gesundheitsdaten, Steuerinformationen, persönliche Dokumente und politische Meinungsbildung: Das Internet ist zum zentralen Knotenpunkt unserer Informationen und unseres Miteinanders geworden. Und dieses Miteinander ist bedroht – ständig.

          Mit Prof. Dr. Matteo Große Kampmann spricht Host Jonas Ross über das, was uns häufig fehlt: digitale Resilienz. Große Kampmann ist Professor für „Verteilte Systeme“ an der Fakultät Kommunikation und Umwelt der Hochschule Rhein-Waal. In dieser Folge berichtet er über die Erkenntnisse seiner Forschung zu unserem digitalen Miteinander. Gibt es ein perfektes Sicherheitssystem? Was genau ist eigentlich ein verteiltes System? Und wie steht es um unsere digitale Sicherheit und unsere Resilienz?

          Außerdem in dieser Folge: Prof. Dr.-Ing. Patrick-Benjamin Bök, Professor für Praktische Informatik an der Hochschule Rhein-Waal. Er erzählt zu Beginn der Episode von seinem Weg zur Professur und vom Cloud Resilience Lab am Standort Kamp-Lintfort. Seit 2023 wird das Labor von Prof. Dr. Patrick-Benjamin Bök und Prof. Dr. Matteo Große Kampmann geleitet. Die Forschung dort zielt darauf ab, innovative und resiliente Lösungen im Bereich verteilter und integrierter Cloud-Systeme zu entwickeln. Es ist der Ort, an dem jene spannenden Erkenntnisse über unsere digitale Infrastruktur entstehen, die in dieser Folge diskutiert werden.

          Links zu den erwähnten Studien:

          KiTa Apps
          Phishing

          59 min
        • Forschungsbriefing: Alles auf einmal, und zwar jetzt! Theo Parker über ADHS
          Theo Parker über ADHS, den richtigen Umgang mit psychologischen Studien und wie ADHS in den sozialen Netzwerken zu "fan fiction" wird.

          Forschungsbriefing #1: Theo Parker über ADHS, den richtigen Umgang mit psychologischen Studien und wie ADHS in den sozialen Netzwerken zu "fan fiction" wird.

          „ADS“: Jahrzehntelang verband man mit diesen drei Buchstaben, kurz für Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, ziemlich krude Vorstellungen von Kindern, die nicht stillsitzen konnten, von ständig knetenden Fingern und dem Unvermögen, einer Konversation zu folgen.

          Mittlerweile hat sich der gesellschaftliche und psychologische Blick auf Symptome dieser Art aber gewandelt. Unter „ADHS“, also Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom, versteht man eine Störung der neuronalen Entwicklung. Sie beeinträchtigt durch verschiedene Symptome Aufmerksamkeit, kognitive Leistung, Selbstregulation und die körperliche Auslastung. Und der Anstieg der Diagnosen in allen europäischen Ländern in den letzten 20 Jahren ist enorm – besonders bei Erwachsenen. Denn anders als noch zu Zeiten der ehemaligen Diagnose „ADS“ ist „ADHS“ kein Störungsbild mehr, das man primär Kindern zuordnet.

          Und während die wachsende Aufmerksamkeit für das Thema für Betroffene wünschenswert ist, kommt es vor allem in den sozialen Medien zu einer zunehmend unwissenschaftlichen Debatte über ADHS. Vom Duschverhalten bis zu Essgewohnheiten: Bei vielen Menschen, die über ADHS bei TikTok oder Instagram sprechen, bezieht sich irgendwie alles auf ihre Diagnose. Das Problem: Diese Diagnose ist oftmals selbst gestellt. ADHS bewegt sich in den hitzigen Debatten auf den Plattformen in der Wahrnehmung irgendwo zwischen Defizit und Superkraft.

          Genau damit beschäftigt sich auch unser Gast im ersten Forschungsbriefing. Im Buch „Alles auf einmal, und zwar jetzt“ beschäftigt sich der Psychologe und Wissenschaftsjournalist Theo Parker mit ADHS, unserem gesellschaftlichen Blick auf die Diagnose und damit, was im Internet so alles aus dem Thema ADHS gemacht wird.

          Warum er den Umgang im Internet mit ADHS manchmal als Fan Fiction versteht, was genau die Störung überhaupt ist und wieso die Diagnose selbst nur ein Startpunkt für Betroffene ist, erklärt Theo Parker in dieser Podcastfolge.

          Er selbst hat die Diagnose ADHS, und unser Host Jonas Ross will von ihm wissen: Hat unsere Gesellschaft ein falsches Bild von ADHS?

          Links mit weiteren Informationen:

          Zum Buch „Alles auf einmal, und zwar jetzt!“ von Theo Parker

          Zu Theo Parker selbst
          Zur im Podcast genannten Studie

          41 min
        • Deep Dive: Wie nachhaltig können globale Lieferketten sein? (mit Prof. Dr. Ingo Gestring von der HTW Dresden)
          Ingo Gestring von der HTW Dresden über Lean Production, Lieferketten und wie Forschung an diesen Themen funktioniert

          Wie funktioniert Nachhaltigkeit in einer Welt, in der Lieferketten tausende Kilometer umfassen, Ländergrenzen überschreiten und bis zum kleinsten Glied von globalen Krisen beeinflusst werden? Prof. Ingo Gestring, Rektor der HTW Dresden, erzählt in dieser Deep-Dive-Folge von Stand der Forschung von seinem Forschungsgebiet. Ein Forschungsgebiet, das, wie er sagt, jeden betrifft und für jeden nachvollziehbar ist. Denn Lieferketten beeinflussen unseren Alltag: im Supermarkt, in der Apotheke, beim Bäcker, beim Auto- oder Jeanskauf oder im Fitnessstudio.

          Doch die Grundlage des globalen Handels findet vor allem im Hintergrund statt. Was Konsument*innen jedoch mitbekommen: die politischen Diskussionen über Gesetzgebungen. Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz soll Lieferketten nachhaltiger machen. Bessere Arbeitsbedingungen, schonender Abbau von Rohstoffen und CO₂-neutraler Transport entlang aller Ketten sind das Ziel. Viele Unternehmen beklagen, dass die Auflagen zu streng oder die Überprüfung der Lieferketten zu schwer sei. Doch wo beginnt man, wenn man Lieferketten nachhaltig gestalten will? Darüber – und über die Frage, wie sich globale Effekte besser verstehen lassen, wenn Forschung nicht nur in Deutschland, sondern international stattfindet – sprechen wir in diesem Podcast.

          Dazu kommt die Rolle von Digitalisierung und KI – von Frühwarnsystemen bei Lieferantenausfällen bis zu Prognosen, die genauer sind als jedes Bauchgefühl. Prof. Gestring erzählt, was die Chipkrise über die Grenzen deutscher Automobil-Lieferketten gezeigt hat und warum Studierende heute vor allem eines mitbringen sollten: die Neugier, Probleme in Unternehmen mit neuen Ideen zu lösen.

          Es geht um Lean Production, um Forschungsarbeit in den Minen von Ghana und um die Frage, was Nachhaltigkeit bedeutet und wie sie wirklich gelingen kann.

          Dieser Podcast wurde produziert vom Studio ZX für ZEIT Advise im Auftrag der HTW Dresden.

          Für Mehr Informationen:

          Zu Ingo Gestring

          Zur HTW Dresden
          Zum Angebot im Bereich Hochschule und Forschung von ZEIT Advise

          59 min
        • Trailer: Stand der Forschung – Forschungsbriefings & Deep Dives
          Auf der Suche nach dem "Stand der Forschung": Der neue Podcast von ZEIT Advise und Studio ZX.

          In diesem Podcast widmen wir uns in zwei Arten von Folgen dem "Stand der Forschung". Im Deep Dive tauchen wir in Kooperationen mit den Hochschulen und Forschungsinstituten dieses Landes in die verschiedensten Forschungsfelder ein. Wir wollen Erkenntnisse gewinnen, Neues lernen, Methoden verstehen und die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Bereiche beleuchten, um dem jeweils aktuellsten Stand dieser Forschungsfelder näher zu kommen.

          Begleitend spricht Host Jonas Ross im Forschungsbriefing mit Wissenschaftsjournalist*innen aus allen Bereichen. Wir finden heraus, woran sie arbeiten, was ihre letzte große Erkenntnis war, und sprechen in kurzweiligen Kategorien über die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft und aus dem professionellen Alltag unserer Gäste.

          Die Deep-Dive-Folgen entstehen als bezahlte Partnerschaften der Hochschulen und Forschungsinstitute mit ZEIT Advise. Das Forschungsbriefing ist ein redaktionell freies Format des Studio ZX im Auftrag von ZEIT Advise.

          2 min

        About Stand der Forschung

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        In diesem Podcast widmen wir uns in zwei Arten von Folgen dem "Stand der Forschung". Im Deep Dive tauchen wir in Kooperationen mit den Hochschulen und Forschungsinstituten dieses Landes in die verschiedensten Forschungsfelder ein. Wir wollen Erkenntnisse gewinnen, Neues lernen, Methoden verstehen und die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Bereiche beleuchten, um dem jeweils aktuellsten Stand dieser Forschungsfelder näher zu kommen.