Warum vermenschlichen wir KI? Wie sehr kann man ihr trauen? Und sind digitale Räume echte Räume? Eva Wolfangel zu Gast bei Stand der Forschung
Gedanken, Gefühle, Verstehen – geht es um unsere Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz, fallen all zu oft Worte, die menschliche Denkprozesse oder Emotionen beschreiben. Worte, die wir klar kognitive Vorgängen im menschlichen Gehirn zuordnen. Wir vermenschlichen die KI, und sie macht es uns auch leicht, in ihr etwas Echtes, Lebendes zu sehen. Oder?
Je mehr KI Teil unseres Alltags wird, desto dringender müssen wir uns grundlegende Fragen stellen: Ist der digitale Raum ein echter Raum? Wie können wir ihn navigieren? Wie kommunizieren wir mit der KI? Und benötigen wir neue Worte, um über die KI zu sprechen?
In diesem Forschungsbriefing machen Host Jonas Ross und Gast Eva Wolfangel einen bunten Streifzug durch aktuelle Themen der künstlichen Intelligenz – einen Streifzug, der vom KI-Bias über die Musik bis ins Kloster führt.
Eva Wolfangel ist Wissenschafts- und Technikjournalistin. Sie schreibt regelmäßig für unterschiedliche Medien über Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, die Zukunft der Arbeit, Virtuelle Realitäten und Technikethik. Als VR-Reporterin berichtet sie immer wieder über unser Erleben an der Schnittstelle von realem und virtuellem Raum. Sie ist Co-Host des Podcasts „They Talk Tech“ (mit Svea Eckert) und Autorin des Buches „Ein falscher Klick“. In diesem Forschungsbriefing ordnet sie für uns aktuelle Forschungsmeldungen ein, berichtet von ihren Recherchen und beantwortet grundlegende Fragen zur KI.
Warum wir vielleicht neue Worte brauchen, um unsere Kommunikation mit der KI einzuordnen, wie der Bias in Large Language Models (LLM) wie ChatGPT und Gemini kommt und wieso immer mehr Menschen wegen künstlicher Intelligenz den sozialen Netzwerken den Rücken kehren. All das und mehr in diesem Forschungsbriefing von Stand der Forschung.