Statistisch gesehen

Statistisch gesehen

By Statistisches Amt des Kantons ZürichScienceEducationGovernment
Download on the App Store

Statistisch gesehen episodes

  • Was zählt, wenn’s ums Zuhause geht

    Die aktuelle Bevölkerungsbefragung im Kanton Zürich zeigt: 94 Prozent der Befragten fühlen sich an ihrem Wohnort wohl. Die Erhebung fragt danach, welche Faktoren das Wohlbefinden der Menschen besonders prägen – vom öffentlichen Verkehr über Sicherheit bis zur Kinderbetreuung. Auffällig: Die Abfallentsorgung gehört zu den Bereichen mit der höchsten Zufriedenheit, während Umweltschutz oder Sicherheit in der Einschätzung der Befragten noch Luft nach oben haben. 

    Zu Gast sind in dieser Folge Markus Wagner vom Gemeindeamt und Nora Wight vom Statistischen Amt. Sie erläutern, wie die Befragung methodisch aufgebaut ist, was sich über die Jahre verändert hat und welche Unterschiede zwischen den Altersgruppen typisch sind. Im Interview mit Simon Graf berichten sie über die wachsende Akzeptanz gemeindeübergreifender Zusammenarbeit und die Zukunft kommunaler Dienstleistungen aus Sicht der Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons. 

    Mit dieser Folge beenden wir unsere Podcastreihe und wenden uns neuen Projekten zu. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns zugehört haben – und ganz besonders bei unseren Gästen, die mit spannenden Einblicken gezeigt haben, wie sie Daten für den Kanton Zürich nutzen. Danke fürs Dabeisein!

    Links zur Folge:

    • Gemeinde- und Wirksamkeitsbericht 2025
    • Bericht zur Bevölkerungsbefragung in den Zürcher Gemeinden
    • Daten
    • Projektbeschrieb
    • Codebuch

    Host: Simon Graf

    Schnitt: Daniel Cahn

    Feedback, Fragen und Anregungen zu dieser und allen anderen Folgen von «Statistisch gesehen» an: [email protected]

    18 min
  • Protokolle tippen ist Schnee von gestern

    Wer schon mal Audioaufnahmen abtippen musste, weiss, wie zeitaufwändig das ist. Eine neue Transkription-Applikation, greift nun Verwaltungsmitarbeitenden bei diesen Aufgaben unter die Arme. Die Applikation nutzt Technologien wie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, um das gesprochene Wort automatisch zu transkribieren.

    «Transcribo» wurde speziell für den Kanton entwickelt, um den Anforderungen des Amtsgeheimnisses gerecht zu werden und cloudbasierte Lösungen zu vermeiden. Das Modell hinter «Transcribo» ist ein großes Sprachmodell wie GPT von OpenAI, das Audio als Eingabe verwendet und den transkribierten Text generiert. Die Anwendung hat den Vorteil, dass die Verwaltung die Kontrolle über die Daten behält, was für den Umgang mit geschützten Personendaten im Strafverfahren besonders wichtig ist.

    Stephan Walder, Leiter der digitalen Transformation bei der Oberstaatsanwaltschaft und Dominik Frefel, Data Scientist im Statistischen Amt erklären, wie sie «Transcribo» gemeinsam entwickelt haben. Die Qualität der Transkription ist erstaunlich gut, hängt aber auch von der Qualität der Aufnahmen ab und ist derzeit in Hochdeutsch besser als in Schweizerdeutsch. Das Modell wird weiter verbessert, und es gibt Bestrebungen, das System für die gesamte kantonale Verwaltung zugänglich zu machen. Der Code der Applikation ist auf GitHub verfügbar, so dass Interessierte die Anwendung herunterladen und betreiben können.

    Links zur Folge:

    • Möchtest du sehen, wie gut "Transcribo" funktioniert? Hier findest du ein unbearbeitetes Transkript der Folge
    • GitHub Repository von Transcribo ZH

    Host: Simon Graf

    Schnitt: Daniel Cahn

    Feedback, Fragen und Anregungen zu dieser und allen anderen Folgen von «Statistisch gesehen» an: [email protected]

    19 min
  • Bonusfolge: Statistik international

    Fördern Statistiken den Frieden und die Demokratie? Statistisch gesehen weitet den Blick: normalerweise reisen wir mit Daten durch den Kanton Zürich - in dieser Bonusfolge sprechen wir über Öffentliche Statistik als weltweite Aufgabe. Diese funktioniert erstaunlich abgesprochen und einheitlich - die Unterschiede zwischen den Nationen zeigen sich in den Details, der Infrastruktur und den Budgets.

    Laure Stadler (Statistisches Amt Kanton Zürich) spricht mit dem Chair der UN statistical commission und Direktor des Schweizer Bundesamts für Statistik, Georges-Simon Ulrich (LinkedIn | Wikipedia) über die Aufgaben der Öffentlichen Statistik in der Schweiz und überall und über die Arbeit der UN im Bereich Statistik.

    Im Podcast spricht Georges-Simon Ulrich unter anderem die SDGs an, die Sustainable Development Goals der UNO. Mehr dazu erfährst Du hier: https://sdgs.un.org/goals.

    Feedback, Fragen und Anregungen zu dieser und allen anderen Folgen von «Statistisch gesehen» an: [email protected]

    34 min
  • Statistik am Tatort

    Wie helfen statistische Methoden bei der Aufklärung von Verbrechen und Unfällen? Statistisch gesehen gibt Einblick, wie forensische Spuren gesichert, ausgewertet und in Gerichtsprozesse eingebracht werden – und welche Schlüsselrolle die Statistik in diesem Prozess spielt.

    im Gespräch mit Simon Graf erklärt Martin Lory, wie sein Team vom Forensischen Institut Zürich im Auftrag der Polizei Spuren sichert und analysiert und dabei Methoden der modernen Datenwissenschaft einsetzt. Wie die interdisziplinäre Zusammenarbeit funktioniert und wie Machine-Learning-Algorithmen die forensische Analyse unterstützen hört ihr in dieser Folge.

    Feedback, Fragen und Anregungen zu dieser und allen anderen Folgen von «Statistisch gesehen» an: [email protected]

    23 min
  • Zürich hat noch Luft nach oben

    Die Kantonsverwaltung berechnet und veröffentlicht die Geschossflächenreserven im Kanton Zürich und zeigt damit, dass gemäss den Bau- und Zonenordnungen durchaus noch Luft nach oben besteht.

    In der Realität ist Geschossfläche nicht gleich Geschossfläche und nicht alle theoretischen Reserven lassen sich tatsächlich nutzen. Thomas Gasser, GIS-Spezialist in der Fachstelle Räumliche Daten und Analysen im Amt für Raumentwicklung, erzählt, wie aus den gemessenen und berechneten Werten neuer Lebensraum entstehen kann. Dabei erklärt er uns auch, wie Kanton, Regionen und Gemeinden für eine sinnvolle Raumplanung zusammenarbeiten.

    Wir jonglieren mit den Indikatoren Ausbaugrad, Nutzungsdichte, und Kniestockhöhe und klären die Frage: was lässt sich berechnen und was diskutiert man besser aus?

    Die Links zur Folge:

    • Bau- und Zonenordnung (ÖREB-Kataster) im GIS-Browser
    • Link zum neuen GIS-Browser (rechts seitlich unter "Kartenansichten" auf ÖREB-Kataster umschalten)
    • Modelldaten der Geschossflächen als Open Government Data

    Feedback, Fragen und Anregungen zu dieser und allen anderen Folgen von «Statistisch gesehen» an: [email protected]

    30 min
  • Ein Zugang: Zürich bündelt digitale Verwaltungsangebote

    Es klingt praktisch: ein einziges Konto für die verschiedenen Verwaltungen - kein Passwortchaos mehr, alles übersichtlich gebündelt, Formulare und Anfragen auf Knopfdruck mit meinen persönlichen Daten ergänzen. Die Staatskanzlei Kanton Zürich hat mit dem Zürikonto so einen Zugang geschaffen. Oberstes Gebot dabei: der Datenschutz.

    Das Zürikonto ist so designt, dass Daten nicht von Amt zu Amt, von Verwaltungsebene zu Verwaltungsebene fliessen. In dieser Folge erläutert Beat Bourquin, Product Owner Zürikonto, die Auswirkungen des Datenschutzes auf die Durchgängigkeit der Services hat. Wir sprechen darüber, wie das Zürikonto agil zu einem Zugang für Alles ausgebaut wird und welche Veränderungen dieser dienstleistungsorientierte Blick in der Verwaltung angestossen werden.

    Mehr zum Zürikonto erfährst Du unter https://www.zh.ch/de/politik-staat/kanton/kantonale-verwaltung/zuerikonto.html

    Feedback, Fragen und Anregungen zu dieser und allen anderen Folgen von «Statistisch gesehen» an: [email protected]

    23 min
  • Bonusfolge: Ehe und Moral im frühneuzeitlichen Zürich – Linked Open Data eröffnen neue Möglichkeiten für die Quellenforschung

    Regelmässig beleuchtet das Staatsarchiv in seinem Podcast "die Festplatte" die Geschichten hinter ihren Sammlungsgegenständen. Ihre Folge vom August 2024 ist eine Crossover-Folge mit "Statistisch gesehen".

    Wenn Daten aus historischen Quellen zu Wissensnetzen verbunden werden, ergeben sich spannende neue Möglichkeiten, um sie auszuwerten. Rebekka Plüss vom Staatsarchiv Zürich hat die Eheregister des 16. - 18. Jahrhunderts als sogenannte «Linked Open Data» aufbereitet und online zur Verfügung gestellt. Bei ihren Auswertungen stiess sie auf interessante Muster bei den Eheschliessungen und auf die Frage, warum in den beiden Städten Winterthur und Zürich hauptsächlich am Montag und auf dem Land hauptsächlich am Dienstag geheiratet wurde.

    Unterstützt hat sie bei der Erstellung des Wissensnetzes Laure Stadler, Lead Open Government Data und Host des Podcasts «Statistisch gesehen» beim Statistischen Amt. In dieser Folge zeigen die Beiden auf, welche Chancen verlinkte Daten für die Nutzung von offenen Behördendaten bieten und warum derzeit dennoch längst nicht alle Datensätze des Kantons verlinkt werden.  

    Redaktion: Rebekka Plüss, Laure Stadler, Florian Niedermann

    Host: Florian Niedermann

    Produktion: Michael Plisch

    Links:

    Artikel zum Projekt: Wissensnetz der Zürcher Ehedaten des 16.–18. Jahrhunderts: Eine Anwendung von Semantic-Web-Technologien im Archiv (degruyter.com)

    OGD-Datensatz: Datenkatalog| Kanton Zürich (zh.ch)

    Github-Repository des Projekts: stazh/sw-ehedaten(github.com)

    Datenmodell und Beispielabfragen: sw-ehedaten/ontology/elodzh at main · stazh/sw-ehedaten (github.com)

    Podcast des Statistischen Amts: https://statistisch-gesehen.captivate.fm/

     Fragen und Anregungen gerne an: [email protected]

    29 min
  • De Summer dur in Winterthur

    Wenn die Sonne im Sommer vom Himmel brennt, bringt sie die Stadt fast zum Glühen. Dann wüsste man manchmal nur zu gern, wie warm es in den heissesten Ecken gerade wirklich ist und wo man kühlere Plätzchen findet. Die Stadt Winterthur hat nun ein eigenes Temperaturmessnetz aufgebaut. Dank diesem kann man praktisch in Echtzeit online nachschauen, welche Temperatur an den rund zwei Dutzend Messstationen herrscht.

    Sandra Probst von der Fachstelle Umwelt der Stadt Winterthur hat die Entstehung des Messnetzes begleitet. In dieser Folge erklärt sie uns, inwiefern die Messungen für die städtebauliche Entwicklung Winterthurs eine Rolle spielen, warum zeitweise auch Privatpersonen Messstationen auf ihren Balkonen aufhängten und wo es warum im Sommer am heissesten ist.

    Host und Redaktion: Florian Niedermann

    Produktion: Daniel Cahn

    Links

    Stadt Winterthur:

    • Querschnittsthema Klimaanpassung
    • Rahmenplan Stadtklima
    • Open Data: Stadtklimamessungen Winterthur

    Citizen-Science Projekt «Stadt-Thermometer»

    Kanton Zürich:

    • Kantonale Klimakarten und -daten
    • Bericht "Wärmebelastung im Kanton Zürich. Eine Analyse zur räumlichen Verteilung der betroffenen Bevölkerung", statistik.info 2024/01, Statistisches Amt des Kantons Zürich
    • Lokalklima-Monitoring

     

    17 min
  • Was Steuerdaten über Haushaltseinkommen erzählen

    In jedem vierten Haushalt im Kanton Zürich leben Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Wie geht es diesen Haushalten finanziell und aus welchen Einkommensquellen bestreiten sie ihren Lebensunterhalt? Berücksichtigt man die Grösse und Zusammensetzung der Haushalte, so liegt das durchschnittliche Einkommen der Familienhaushalte deutlich unter jenem der Haushalte ohne Kinder. Zudem sind sie bei den einkommensstarken Haushalten im Kanton untervertreten.

    Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Familienhaushalten: Elternpaare können sich Erwerbs- und Familienarbeit teilen und haben oft zwei Erwerbseinkommen. Einelternhaushalte haben deutlich tiefere Durchschnittseinkommen und bestreiten ihren Lebensunterhalt häufiger aus einer Kombination von Erwerbseinkommen und so genannten Transfereinkommen. Dazu zählen beispielsweise Unterhaltszahlungen des getrenntlebenden Elternteils oder finanzielle Leistungen der Sozialhilfe.

    Welche Daten es braucht, um die finanzielle Situation der Zürcher Haushalte zu untersuchen, und wie Verwaltungsdaten für statistische Zwecke weiterverwendet werden können, darüber unterhalten sich in dieser Folge von „Statistisch gesehen“ Irene Böckmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Statistischen Amt und Host Simon Graf.

    Schnitt: Daniel Cahn

    21 min
  • Wer wohnt dicht und wer nicht

    Die meisten Züricherinnen und Zürcher haben eins gemeinsam: sie leben in Wohnungen, die mehr Zimmer haben, als Personen im Haushalt leben. Über 40 Prozent der Haushalte haben sogar zwei oder mehr zusätzliche Zimmer. Dem gegenüber stehen 6 Prozent der Haushalte, die über weniger Zimmer als Personen verfügen.

    Die Wohnungsbelegung, also die Anzahl Personen pro Zimmer, ist meist beim Einzug am höchsten und nimmt im Durchschnitt nach rund 10 Jahren wieder ab. Das hat auch mit den Veränderungen des Lebens, wie beispielsweise dem Auszug von Kindern, zu tun. Umzüge „optimieren“ somit die Wohnungsbelegung.

    Was Daten sonst noch über die Wohnungen im Kanton Zürich und ihre Bewohnende erzählen, darüber unterhalten sich in dieser Folge von „Statistisch gesehen“ Basil Schläpfer, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Statistischen Amt und Host Simon Graf.

    Schnitt: Dan Büschlen

    24 min

About Statistisch gesehen

From the publisher's feed

Daten und Zahlen, die unseren Alltag im Kanton Zürich prägen. Wozu nutzen wir die Statistiken und welche Geschichten erzählen sie? Der Kanton, wie Du ihn noch nie gehört hast.