HOTCUE

Stems als DJ nutzen


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Die Episode behandelt Track-Separation (Stems) für DJs, deren Vorteile und technische Aspekte sowie persönliche Erfahrungen. Zudem wird die Zukunft von Stems und die Rolle von KI in der Audioqualität diskutiert.

In dieser Episode sprechen wir über das spannende Thema der Track-Separation, auch bekannt als Stems. Ich, Oliver, erkläre, was Stems sind, wie sie funktionieren und wofür sie in der DJ-Praxis nützlich sein können. Wir beleuchten die verschiedenen Arten der Track-Separation und diskutieren, warum es für uns DJs wichtig ist, uns mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Zunächst werfen wir einen Blick auf unsere persönlichen Erfahrungen der vergangenen Woche. Stefan gibt ein Update zu seiner Ausmist-Aktion in der Agentur, während er auf lustige Anekdoten aus seinen letzten Auftritten eingeht. Besonders hervorhebt er eine Firmenfeier, bei der er sich mit der Herausforderung konfrontiert sah, die Tanzfläche zum Leben zu erwecken – eine Situation, die sicherlich viele DJs nachvollziehen können. Ich selbst teile eine Erfahrung, bei der ich für einen ausgefallenen DJ einspringen sollte und diskutiere die ethischen und praktischen Überlegungen dabei.

Im Hauptsegment der Episode gehen wir dann detailliert auf die technischen Aspekte der Stems ein. Ich erläutere, dass die Musiktracks in vier verschiedene Audiospuren zerlegt werden, die Drums, Bassline, Melodien und Vocals umfassen. Diese Zerlegung eröffnet uns als DJs ganz neue Möglichkeit der Kreativität beim Mixen. Wir erfahren, dass es mittlerweile in den gängigen DJ-Softwares Funktionen wie Live-Analyse gibt, die diese Stems direkt beim Laden des Tracks verfügbar machen.

Stefan und ich sprechen auch über verschiedene DJ-Controller, die Stems unterstützen, und wie wir diese neuen Funktionen sinnvoll in unserem Mix einsetzen können. Dabei stellen wir die Vorteile heraus, die sich durch die Verwendung der Stems ergeben, wie beispielsweise gezielte Anpassungen in Echtzeit während eines Sets. Ich führe verschiedene Anwendungsbeispiele an, wie das Spielen von Instrumentals oder das dynamische Mixing mit Vocals.

Ein wichtiger Punkt, den wir ansprechen, ist die nötige technische Qualität. Wir diskutieren die Vor- und Nachteile von verlustbehafteten versus verlustfreien Audioformaten, und ich bringe meine Überzeugung zum Ausdruck, dass qualitativ hochwertige Audioformate für professionelle DJs unerlässlich sind. Wir berichten auch von unseren eigenen Erfahrungen und Herausforderungen beim Einsatz dieser Formate.

Zum Schluss wagen wir einen Ausblick auf die Zukunft der Track-Separation und spekulieren darüber, ob KI dabei helfen wird, auch Komprimierungen zu überwinden und die Audioqualität weiter zu verbessern. Wir regen die Zuhörer dazu an, sich mit dem Thema Stems auseinanderzusetzen und ihre DJ-Sets kreativer zu gestalten.

Zum Abschluss laden wir unsere Hörer herzlich ein, uns in den Kommentaren ihre Meinungen und Erfahrungen mitzuteilen und an unseren Diskussionsgruppen teilzunehmen.

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HOTCUEBy Stefan Kietz & Oliver Lieder