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Einige haben die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt und haben sich um Emigration bemüht. So zum Beispiel die Tochter von Moriz Pistiner und der Sohn und der Mann von Else Wolfsheimer. Terry Swartzberg und Andreas Heusler berichten von ihren Begegnungen mit anderen Überlebenden. Sie haben erfahren, dass sich das Trauma des Holocaust vererbt und noch Generationen später für eine tiefe Traurigkeit in den Familien führt. Es gibt aber auch Erfolgsgeschichten.
Die Menschen, um die es in dieser Folge geht, sind:
Moriz Pistiner
Else Wolfsheimer
Die Informationen zu Otto und Hans Heinz Wolfsheimer finden sich in der Biografie von Else Wolfsheimer
Diesmal reden wir über die Singles, die hier gelebt haben. Da gab es zum Beispiel jemanden, der Schriftsteller und Versicherungsagent war. Oder eine Frau, die Hebamme war und Inhaberin einer Gravieranstalt. Außerdem eine ledige Kleinrentnerin, einen zwei Mal geschiedenen Rentner und einen Mann, über den wir nicht viel mehr wissen als seinen Namen.
Um folgende Menschen geht es in dieser Folge:
Otto Berlé
Frieda Hamburger
Max Kohn
Jakob Steinmeier
Marie Julie Sturmband
Lob und Kritik an [email protected]
Für München war der 25. November 1941 einer der schwärzesten Tage der Stadtgeschichte. Damals wurden 998 Münchner Jüdinnen und Juden ermordet. Sie waren mit dem ersten Deportationszug, der die Stadt verlassen hat, nach Kaunas gebracht worden. Das ist die zweitgrößte Stadt Litauens. Weil im Ghetto in Riga kein Platz mehr war, hat SS Standartenführer Karl Jäger den Befehl gegeben, sie an eine Grube zu führen und sie mit Maschinengewehren zu erschießen. Sie und weitere 1935 Jüdinnen und Juden aus Frankfurt und Berlin.
Um diese Menschen geht es in dieser Folge:
Babette Sommer
Sophie Sommer
Frieda Hamburger
Else Wolfsheimer
Lob und Kritik an [email protected]
Die Kinder waren schon ins Ausland geflohen, doch sie konnten nicht mit: Louise und Julius Mannheimer wohnten nur kurz in der Herzog-Wilhelm-Straße 5. Offenbar wurde ihnen diese Wohnung zugewiesen. Als sie die sogenannte Deportationsaufforderung erreichte, beschlossen die beiden, ihrem Leben selbst ein Ende zu setzen. Das war kein Einzelfall in München. In dieser Folge geht es um die wachsende Verzweiflung unter den Juden, um Ärzte, die bis zuletzt geholfen haben und um Menschen, die durch eine letzte selbstbestimmte Handlung aus dem Leben geschieden sind.
Über diese beiden Menschen sprechen wir in dieser Folge:
Louise Mannheimer
Julius Mannheimer
Lob und Kritik an [email protected]
Sofie und Leo sind nur 17 und 18 Jahre alt geworden. Wahrscheinlich waren sie Cousine und Cousin. Beide haben wahrscheinlich davon geträumt, aus Deutschland zu entkommen. Denn der Vater der einen hat versucht, Frau und Kind nach Amsterdam nachzuholen und der andere hat eine Ausbildung gemacht, um als Facharbeiter emigrieren zu können.
Und hier geht es zu den Einträgen im Gedenkbuch der Münchner Juden:
Babette Sommer
Sofie Sommer
Leo Neumetzger
Lob und Kritik an [email protected]
"Ankerleute" nennt Terry Swartzberg die Menschen, die in einem Haus gewohnt haben und zu denen andere hingezogen sind. Ob freiwillig oder nicht, das lässt sich nicht immer so genau sagen. Helene Landauer war so jemand.
Um folgende Menschen geht es in dieser Folge
Helene Landauer, geb. Mayer
Oskar Steiner
Carola Steiner, geb. Landauer
David Mayer
Louise Levy, geb. Mayer
Karoline Guttentag
Lob und Kritik an [email protected]
In der ersten Folge erzählen Terry Swartzberg und Brigitte Strauß, wie sie festgestellt haben, dass in dem Haus des katholischen Sankt Michaelsbundes 20 Jüdinnen und Juden gewohnt haben, die Opfer der Nationalsozialisten geworden sind. Mit im Studio ist Stefan Eß, der Direktor des Medienhhauses. Für ihn ist die Verlegung der Stolpersteine eine Herzensangelegenheit und gerade in diesen Zeiten ein wichtiges Zeichen für die Demokratie. Außerdem erklärt er, warum es gerade für ein katholisches Haus selbstverständlich ist, mit Juden solidarisch zu sein.
Alle Namen der Opfer und Infos zu den Patenschaften gibt es hier
Lob und Kritik: [email protected]
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