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Hänseln, Armut, Beziehungen, in denen ich klein gemacht wurde, Entscheidungen anderer Menschen, die ich als Urteil über mich verstanden habe und irgendwann der Versuch, meinen eigenen Wert durch Leistung, Wissen, Weiterbildungen, Anerkennung und Bestätigung zu beweisen.
Nur: Wann ist dieser Beweis eigentlich erbracht?
In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich darüber, warum Komplimente früher bei mir kaum ankamen, weshalb eine Entscheidung gegen dich nicht automatisch eine Aussage über deinen Wert ist und warum Selbstannahme für mich heute nicht bedeutet, alles an mir großartig finden zu müssen.
Wir schauen mit der TIC Lens auf die entscheidende Stelle:
Was ist tatsächlich passiert und wann habe ich daraus eine Aussage darüber gemacht, was ich wert bin? 👀
Es geht um Leistung, Aussehen, Beziehungen, Erfolg und die verschiedenen Wege, über die wir versuchen können, uns selbst zu beweisen, dass wir „genug“ sind.
Und um eine Frage, die ich heute viel interessanter finde als „Wie steigere ich meinen Selbstwert?“:
Womit versuche ich eigentlich zu beweisen, dass ich etwas wert bin und was passiert in meinen eigenen Augen mit meinem Wert, wenn genau dieser Beweis einmal ausbleibt? 🍓
Meine Vergangenheit darf einiges an mir erklären.
Sie muss nicht recht damit behalten, was ich über mich gelernt habe. 🔥
In den letzten Monaten war ich deutlich leiser. Weniger Styling, weniger rote Lippen, weniger Lust auf Sichtbarkeit. Und jetzt merke ich, wie all das wiederkommt: wilde Haare, auffällige Brillen, Sexiness, deutliche Worte und ziemlich viel Julia. 😂🫦
Die einfache Geschichte wäre: „Endlich bin ich wieder ich selbst.“
Aber stimmt das überhaupt?
In dieser Folge spreche ich darüber, warum wir aus Verhalten, Lebensphasen und unterschiedlichen Ausdrucksformen so schnell Aussagen darüber machen, wer wir „wirklich“ sind. Über Hänseln und Anpassung, Trauer und Sichtbarkeit, das berühmte „So bin ich eben“ und über die Frage, ob Authentizität wirklich bedeutet, immer dieselbe Version von uns zu sein.
Vielleicht müssen wir gar nicht herausfinden, welche Version die echte ist.
Vielleicht ist die interessantere Frage:
Was davon lebe ich gerade? Warum? Und möchte ich das weiterhin so leben? 🍓
Eine Folge über Identität, Veränderung und die verdammt vielen Versionen eines Menschen, die vielleicht gar nicht gegeneinander antreten müssen. 🔥
Ein Mensch kann dir einmal unglaublich viel bedeutet haben und heute nicht mehr Teil deines Lebens sein.
Du kannst einen alten Beruf vermissen und trotzdem nie wieder zurückwollen.
Du kannst dich fragen, was auf einer anderen Abzweigung deines Lebens passiert wäre, ohne deine heutige Entscheidung zu bereuen.
Wir versuchen rückblickend oft, aus unserem Leben eine eindeutige Geschichte zu machen: Das eine war falsch, deshalb ist das andere richtig.
Aber was, wenn beides gleichzeitig wahr sein darf?
Was, wenn etwas wunderschön war und trotzdem enden durfte?
Was, wenn du jemanden geliebt hast und heute trotzdem ein anderes Leben wählst?
Was, wenn Frieden mit deiner Vergangenheit nicht bedeutet:
„Ich würde nichts ändern.“
Was, wenn er bedeutet:
„Ich muss es nicht mehr ändern.“
In dieser Folge von The Identity Company geht es um ungelebte Möglichkeiten, alte Beziehungen, frühere Versionen von uns, die berühmte Frage „Was wäre gewesen, wenn?“ und darum, warum du nichts aus deiner Geschichte kleinmachen musst, um heute hinter deinem Leben zu stehen.
Deine Vergangenheit darf Bedeutung behalten, ohne deine Gegenwart bestimmen zu müssen.
Eine Freundin antwortet zwei Tage nicht.
Beobachtung: Sie hat nicht geantwortet.
Geschichte: Ich bin ihr nicht wichtig.
Dein Angebot verkauft sich eine Woche nicht.
Beobachtung: Es gab keinen Verkauf.
Geschichte: Niemand will meine Arbeit.
Du bekommst nach einer Entscheidung Angst.
Beobachtung: Da ist Angst.
Geschichte: Die Entscheidung war falsch.
Wir beobachten etwas und innerhalb weniger Sekunden liefert unser Kopf die passende Erklärung dazu.
Manchmal stimmt sie.
Manchmal teilweise.
Manchmal überhaupt nicht.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum wir Interpretation nicht vermeiden müssen, weshalb wiederholtes Verhalten trotzdem wichtige Information ist und warum du deine Wahrnehmung ernst nehmen kannst, ohne so zu tun, als könntest du die Motive anderer Menschen kennen.
Und wir schauen auf die Geschichten, die besonders verführerisch sind:
„Sie ist nur neidisch.“
„Er ist getriggert.“
„Die Menschen sind noch nicht bereit.“
Denn manche Erklärungen haben einen ziemlich praktischen Nebeneffekt: Wir müssen uns selbst nicht mehr prüfen.
Eine Frage zieht sich deshalb durch diese Folge: Weißt du noch, wann deine Beobachtung aufgehört und deine Geschichte angefangen hat?
Denn manchmal wissen wir ziemlich genau, was passiert ist.
Warum es passiert ist, ist eine ganz andere Frage. 🤍
Ein Reel geht viral.
Ein Launch bekommt Aufmerksamkeit.
Menschen sprechen über dich.
Deine Reichweite steigt.
Aber wissen sie deshalb auch, wofür du stehst?
Wir verwechseln im Onlinebusiness schnell zwei Dinge miteinander: Aufmerksamkeit und Reputation.
Aufmerksamkeit bedeutet erstmal nur: Menschen schauen hin.
Reputation beginnt dort, wo Menschen bereits eine Erwartung an deine Arbeit haben, bevor du ihnen erzählen musst, wie gut sie ist.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum Bekanntheit noch keine Reputation ist, weshalb du deinen Ruf nicht einfach in deine Instagram-Bio schreiben kannst und warum die unspektakulären Wiederholungen in deinem Business langfristig wichtiger sein können als der eine große Moment.
Es geht um Qualität und Konsistenz. Um Fehler. Um veränderte Meinungen. Um die Frage, was Menschen tatsächlich wiederholt bei dir erleben können und um einen Gedanken, der mich gerade nicht mehr loslässt: Was reist deinem Namen voraus, wenn du selbst nicht im Raum bist?
Denn Reputation entsteht nicht dadurch, dass du oft genug sagst, wofür du stehst.
Sie entsteht daraus, was andere Menschen über Zeit beobachten, erleben und irgendwann von dir erwarten.
Und nein: Das bedeutet nicht, dass Aufmerksamkeit unwichtig ist.
Ich will Reichweite.
Ich will Wachstum.
Ich will, dass viele Menschen meine Arbeit kennen.
Am liebsten natürlich beides. Ich bin ja nicht bescheuert. 😂
Aber wenn die Aufmerksamkeit morgen weg ist: Was bleibt dann noch von deinem Namen übrig?
Eine Folge über Aufmerksamkeit, Reputation und die Frage, was du nicht für den nächsten Launch, sondern für die nächsten Jahre aufbauen möchtest. 🤍
„Der tiefste Raum, den ich jemals erschaffen habe.“
„Das wird lebensverändernd.“
„Diese Transformation wird alles verändern.“
„Du bist noch nicht bereit für das, was kommt.“
Okay. 😅
Und was bleibt übrig, wenn wir all diese Sätze einmal wegnehmen?
In dieser Folge stelle ich eine ziemlich unbequeme Frage an die Onlinebusiness-Branche und ausdrücklich auch an mich selbst:
Was bleibt von unserer Arbeit, wenn wir Superlative, Launchdramaturgie, Testimonials, „magisch“, „transformierend“ und „next level“ für einen Moment streichen?
Was tun wir tatsächlich?
Was können Menschen von unserer Arbeit sehen, ohne dass wir ihnen vorher sagen, wie besonders sie ist?
Ich spreche darüber, warum Begeisterung keine Wirkungsbehauptung ist, weshalb ein Testimonial eine individuelle Erfahrung und kein universelles Versprechen zeigt und warum ich meine Arbeit immer weniger beschreiben und immer häufiger demonstrieren möchte.
Es geht um Content als Arbeitsprobe, um die Angst, ohne große Versprechen nicht wahrgenommen zu werden und um einen Unterschied, der meine eigene Kommunikation gerade stark verändert:
Marketing darf deine Arbeit sichtbar machen.
Es sollte sie nicht durch Behauptungen über ihre Qualität ersetzen.
Und nein: Die Antwort lautet nicht, dass gute Arbeit kein Marketing braucht.
Du darfst verkaufen.
Du darfst launchen.
Du darfst begeistert sein.
Du darfst dein eigenes Angebot verdammt gut finden.
Präzision ist nicht Bescheidenheit.
Also nimm für einen Moment sämtliche schönen Worte weg und stell dir eine Frage: Was bleibt von deiner Arbeit übrig?
Und wenn du darauf eine klare Antwort hast, darfst du von mir aus sogar eine Rakete wieder draufpacken. Eine. 😂🚀🤍
Wir erzählen ständig, wer wir sind.
„Ich bin unkompliziert.“
„Ich brauche Sicherheit.“
„Ich bin nicht mutig.“
„Mir ist Geld nicht wichtig.“
„Ich bin eben so.“
Aber was passiert, wenn wir diese Sätze einmal nicht sofort für die Wahrheit halten?
In dieser Folge nehme ich dich mit in eine Frage, die mich selbst nicht mehr losgelassen hat:
Was würde ich sehen, wenn ich dich nicht danach frage, wer du bist, sondern dich an einem ganz gewöhnlichen Dienstag beobachte?
Wie triffst du Entscheidungen?
Wann sagst du „Mir egal“?
Was passiert mit den Versprechen, die du dir selbst gibst?
Und wie schnell wird aus einem Verhalten eigentlich ein Satz über deine Identität?
Es geht nicht darum, dich bei deinen Widersprüchen zu erwischen.
Es geht darum, genauer hinzusehen.
Denn Verhalten ist Information. Noch keine endgültige Antwort darauf, wer du bist.
Eine Folge über Selbstbilder, gelebtes Verhalten, die Geschichten, die wir über uns erzählen und darüber, warum ein gewöhnlicher Dienstag manchmal interessanter ist als jede große Erkenntnis.
Vielleicht—
Nein. 😂
Hör rein. 🤍
Ein Foto. Ein Satz. Eine Entscheidung. Ein Mensch.
Und plötzlich glauben wir zu wissen, warum jemand so handelt, wie er handelt.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum wir so schnell Geschichten über andere schreiben und warum ich früher selbst genauso war.
Außerdem erzähle ich von einem Moment, in dem mein Körper schneller reagiert hat als mein Verstand. Ein Moment, der mich daran erinnert hat, wie schnell wir uns erklären, rechtfertigen und beweisen wollen.
Vielleicht kennst du das auch.
Vielleicht geht es gar nicht darum, weniger zu urteilen.
Vielleicht geht es zuerst darum, neugieriger zu werden.
Auf andere. Und auf uns selbst. 🤍
Als Teenager habe ich Die Braut, die sich nicht traut geliebt.
Damals war es für mich einfach eine Liebesgeschichte.
Heute sehe ich etwas völlig anderes.
Ich sehe eine Frau, die sich so lange angepasst hat, dass sie irgendwann nicht mehr wusste, wer sie eigentlich ist.
Nicht nur bei ihren Frühstückseiern.
Sondern in ihrem ganzen Leben.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum mich dieser Film plötzlich so tief berührt hat, weshalb die Eier nie wirklich das Thema waren und warum das eigentliche Happy End nicht die Hochzeit ist.
Sondern der Moment, in dem Maggie aufhört, sich selbst zu verlassen.
Eine Folge über Identität, Anpassung, Selbstverlassen und die Frage: Wer bist du, wenn niemand vor dir steht, an den du dich anpassen kannst? 🤍
Vielleicht beginnt das Happy End gar nicht damit, jemanden zu finden. Vielleicht beginnt es damit, aufzuhören, sich selbst zu verlieren. 🤍
Ich war überzeugt, dass dieser Raum genau das ist, wonach Frauen suchen.
Ich habe monatelang daran gearbeitet.
Die Rückmeldungen waren positiv.
Die Vorfreude war riesig.
Und dann kam der Launch.
Und die Realität sah ganz anders aus als erwartet.
In dieser Folge nehme ich dich mit in einen Moment, der mich viel tiefer geprägt hat, als ich damals verstanden habe.
Denn heute glaube ich: Nicht der Launch hat wehgetan.
Sondern die Geschichte, die ich mir danach über mich erzählt habe.
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