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Die Kommunikationswissenschaftlerin Kristin Peterson (Boston College, MA) spricht über die online-Ausdrucksformen des muslimischen Feminismus in Nordamerika.
Die Religiosnwissenschaftlerin Anna Piela (Northwestern University, Evanston, IL) gibt in ihrem Vortrag einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu Islam in digitalen Medien.
Sahar Khamis (University of Maryland, College Park, MD) spricht über Handlungsräume und Identititätskonstruktionen muslimischer Frauen im Kontext von Digitalisierung.
Juliane Chakrabarti, Erste Vorsitzende des ichbinhier E.V., geht in ihrem Vortrag auf die Strategien ein, die digitale Aktivist*innen dem Hass im Netz entgegensetzen können.
Die Rechtswissenschaftlerin Kyriaki Topidi (European Center for Minority Issues, Flensburg) wirft einen Blickauf die Frage, wie Technologieunternehmen im Rahmen von Plattform-Governance zur Förderung rassifizierter Erfahrungen für muslimische Minderheiten im Internet beitragen.
Der Islamwissenschaftler Christoph Günther (Universität Erfurt) gibt einen Einblick in die digitalen Strategien des Daesh/ISIS, über bewegte Bilder eine vermeintlich "wahre" muslimische Identität zu konstruieren. Gleichzeitig zeigt er auf, welche Möglichkeiten digitale Plattformen bieten, radikalen Hegemonieansprüchen auf kreative Weise zu widersprechen.
Ausgehend von Forschungen zu muslimischen Koranübersetzungen fragt die Islamwissenschaftlerin Johanna Pink (Universität Freiburg) nach der Bedeutung und Reichweite des gegenwärtigen digitalen Medienwandels.
Der Islam- und Medienforscher Gary Bunt spricht über die Transformation der islamischen religiösen Autoritätsbildung, die von den frühen Tagen der Entscheidungsfindung in Webbrowsern bis hin zur modernen Erstellung von Predigten und Fatwas durch künstliche Intelligenz bedeutende Wandlungsprozesse durchgemacht hat.
16. März 2021
Nes Kapucu
Von alten Teppichen und Konsumkritik: Theofunk art im Gespräch mit Nes Kapucu
Die Designerin und Illustratorin Nes Kapucu ist eine Frau vieler Talente. Mit Theofunk art spricht sie darüber, welche Themen sie in ihrer vielseitigen Tätigkeit als Modeschöpferin und Designerin beschäftigen. Es ist die Suche nach neuer kultureller Synthese, es sind Fragen von Nachhaltigkeit und Konsumkritik, mit denen sich Nes Kapucu in ihrer Arbeit auseinandersetzt. Besonderen Stellenwert nimmt dabei sowohl thematisch als auch ganz materiell die Geschichte der Gastarbeiter in Deutschland ein. Was es also mit den alten Teppichen, osmanischem Barock und kultureller Innovation auf sich hat, erfahrt ihr in dieser neuen Folge von Theofunk art.
Regie: Mirza Odabaşı
Kamera: Mirza Odabaşı und İsmail Metin Çadıroğlu
Audio und Musik: Moritz Bohne
Unsere Reihe theofunk art wird als Kooperationsprojekt zwischen der Goethe-Universität Frankfurt (Prof. Armina Omerika), dem Filmemacher Mirza Odabaşı, dem Musiker Moritz Bohne sowie der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) an der Goethe-Universität Frankfurt durchgeführt.
22.02.2021
Calimaat Schreibkunst trifft Straßenkunst.
theofunk art im Gespräch mit dem Caligraffiti-Künstler Calimaat
In den Werken des Wiener Künstlers Calimaat verbinden sich zwei Kunstarten zu einer neuen: Caligraffiti heißt die Synthese, in der traditionelle Kalligraphie, in diesem Fall arabische, auf Graffiti als wiederum eine spezielle Form der Straßenkunst trifft. Im Gespräch mit theofunk art erzählt Calimaat über seinen Werdegang und seine Motivation, sich ausgerechnet mit dieser Kunstform zu befassen. Welche Möglichkeiten der Gestaltung und des Ausdrucks dies verschafft, aber auch wie Kunst im Allgemeinen hilft, sich fremderzeugten Zuschreibungen und Kategorisierungen zu entziehen und die Autonomie der personalen Identität zu wahren – darüber mehr in dieser Podcast-Folge von theofunk art.
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