Tiergesundheit mit Andrea Bachem

Tiergesundheit mit Andrea Bachem

By Andrea BachemKids & FamilyPets & Animals
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Tiergesundheit mit Andrea Bachem episodes

  • Chronisch kranke Hunde – warum Fütterung und Mikronährstoffe so wichtig sind

    Chronisch kranke Hunde – warum Fütterung und Mikronährstoffe wichtig sind

    Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge.

    Heute sprechen wir über chronisch kranke Hunde und eine Frage, die oft zu kurz kommt: Welche Rolle spielen Fütterung und Nährstoffversorgung?

    Ob Arthrose, Allergien, Verdauungsprobleme oder wiederholte Bandscheibenvorfälle: Wir sollten nicht nur auf das einzelne Symptom schauen. Ein Bandscheibenvorfall muss tierärztlich abgeklärt und behandelt werden. Je nach Schweregrad können Schmerzmittel, Physiotherapie oder eine Operation nötig sein.

    Wenn ein Hund aber immer wieder Probleme bekommt, frage ich zusätzlich: Wie steht es um seine Muskulatur und sein Körpergewicht? Wie funktioniert seine Verdauung? Und deckt seine tägliche Fütterung seinen Bedarf?

    Muskeln, Bänder und andere Gewebe tragen zur Funktion der Wirbelsäule bei. Für ihren Erhalt benötigt der Körper unter anderem Eiweiß, Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Das heißt nicht, dass ein Nährstoffmangel einen Bandscheibenvorfall verursacht. Auch Veranlagung, Alter, Körperbau und Belastung spielen eine Rolle. Eine unpassende Fütterung kann einen ohnehin belasteten Hund aber zusätzlich beeinträchtigen.

    Ein weiterer Punkt ist der Darm: Dort werden viele Nährstoffe aufgenommen. Bei anhaltendem Durchfall, Erbrechen oder anderen Verdauungsproblemen schaue ich deshalb genauer hin. Dass ein Futter laut Verpackung alle Nährstoffe enthält, beantwortet noch nicht jede Frage zur individuellen Versorgung des Hundes.

    Ein paar Beispiele: Magnesium wird für Muskeln und Nerven benötigt. Zink ist unter anderem für Haut und Fell wichtig, Kupfer für die Bildung von Bindegewebe. Selen ist an antioxidativen Schutzsystemen und am Schilddrüsenstoffwechsel beteiligt. B-Vitamine unterstützen Nerven und Energiestoffwechsel. Bei Calcium und Phosphor kommt es auf eine bedarfsgerechte Menge und ein passendes Verhältnis an. Omega-3-Fettsäuren können ebenfalls Teil einer abgestimmten Fütterung sein.

    Doch mehr hilft nicht automatisch mehr. Auch eine Überversorgung kann schaden. Nahrungsergänzungen sollten deshalb zum Hund, zum Futter und zu möglichen Erkrankungen passen – gerade bei Nieren-, Leber- oder Schilddrüsenproblemen.

    Eine Futterumstellung heilt keinen Bandscheibenvorfall und ersetzt keine tierärztliche Behandlung. Sie kann aber dazu beitragen, den Hund bedarfsgerecht zu versorgen und ein gesundes Gewicht sowie den Erhalt seiner Muskulatur zu unterstützen.

    Bei wiederholten Bandscheibenvorfällen braucht es ein Gesamtkonzept: Diagnose und Schmerztherapie, gezielte Physiotherapie, angepasste Bewegung, behutsamen Muskelaufbau und eine passende Fütterung. Nur eine Blockade zu lösen, reicht möglicherweise nicht, wenn der Hund gleichzeitig kaum Muskulatur hat, übergewichtig ist oder dauerhaft Verdauungsprobleme zeigt.

    Das verstehe ich unter ganzheitlichem Arbeiten: Ich frage nicht nur, wo es wehtut. Ich schaue auf den ganzen Hund und darauf, welche Unterstützung er individuell braucht.

    Ich bin Andrea Bachem von Tiergesundheit nach Andrea Bachem. Wenn du Fragen zur Fütterung oder zur ganzheitlichen Begleitung deines Hundes hast, melde dich gerne bei mir.

    Bis zur nächsten Folge – alles Liebe für dich und deinen Vierbeiner.

    11 min
  • Bandscheibenvorfälle ganzheitlich betrachten – warum auch die Organe eine Rolle spielen können

    Bandscheibenvorfälle ganzheitlich betrachten – warum auch die Organe eine Rolle spielen können

    Bei einem Bandscheibenvorfall schauen viele zunächst nur auf die Wirbelsäule. Doch der Körper besteht nicht aus einzelnen, voneinander getrennten Bereichen. Wirbelsäule, Muskulatur, Faszien, Nervensystem und Organe stehen in enger Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig.

    Unsere Organe liegen nicht einfach lose im Körper. Sie werden durch ein Netzwerk aus Bindegewebe und Faszien an ihrem Platz gehalten. Dieses Fasziennetz ist wiederum mit umliegenden Muskeln, dem Zwerchfell, dem Becken und anderen Strukturen des Bewegungsapparates verbunden. Gleichzeitig erfolgt die nervale Versorgung der Organe über Nervenbahnen, die aus dem Rückenmark kommen. Deshalb können sich Vorgänge im Bauchraum und Veränderungen an der Wirbelsäule gegenseitig beeinflussen.

    Hat ein Hund beispielsweise immer wieder Magenschmerzen, kann er die Bauchmuskulatur anspannen und eine Schonhaltung einnehmen. Auch das Zwerchfell kann in seiner Beweglichkeit eingeschränkt sein. Ist der Darm stark gefüllt, aufgebläht oder dauerhaft gereizt, kann das ebenfalls die Spannung im Bauch- und Rumpfbereich verändern.

    Diese anhaltenden Spannungen können über Muskeln und Faszien veränderte Zugkräfte auf den Bewegungsapparat übertragen. Der Hund bewegt sich anders, hält den Rücken fest oder belastet einzelne Wirbelsäulenabschnitte stärker. Dadurch können Fehlbelastungen entstehen, welche die Bandscheiben und kleinen Wirbelgelenke zusätzlich beanspruchen.

    Das bedeutet nicht, dass jedes Organproblem automatisch einen Bandscheibenvorfall verursacht. Bandscheibenerkrankungen können viele Auslöser haben – unter anderem Veranlagung, Alter, Verschleiß, Übergewicht, mangelnde Muskulatur oder ungünstige Belastungen. Aber wenn wir bei der Behandlung ausschließlich auf die schmerzhafte Stelle an der Wirbelsäule schauen, übersehen wir möglicherweise Faktoren, die das Problem verstärken oder immer wieder neue Spannung erzeugen.

    Deshalb ist es so wichtig, den Hund als Ganzes zu betrachten: Wie arbeitet die Muskulatur? Wie beweglich sind Brustkorb und Zwerchfell? Gibt es Verdauungsprobleme, Bauchschmerzen oder auffällige Schonhaltungen? Und wie wirken all diese Bereiche biomechanisch zusammen?

    Denn für eine langfristig sinnvolle Therapie reicht es häufig nicht, nur dort zu behandeln, wo der Schmerz sichtbar wird. Wir müssen auch nach den Zusammenhängen und möglichen Ursachen der Fehlbelastung suchen. Genau das bedeutet für mich ganzheitliche Therapie.

    13 min
  • Boykottierstdu die Therapie deines Hundes vielleicht selbst?

    Viele Hundebesitzer wünschen sich schnelle Lösungen: eine Tablette, eine Behandlung oder einen Tipp, der das Problem sofort verschwinden lässt. Doch echte Gesundheit entsteht nicht durch Symptombekämpfung, sondern durch Ursachenforschung.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Therapien oft unbewusst sabotiert werden, weshalb nachhaltige Erfolge Zeit brauchen und warum Ernährung, Darmgesundheit, Bewegung, Haltung und Alltag eine entscheidende Rolle spielen.

    Frage an dich:

    Suchst du noch nach der schnellen Lösung – oder bist du bereit, die wahre Ursache zu finden?

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    21 min
  • Ganzheitliche Wirbelsäulentherapie

    In meinem Podcast geht es um ganzheitliche Wirbelsäulentherapie beim Hund. Diesmal begleite ich einen Jagdterrier mit Spondylose und Bauchschmerzen. Mit sanfter Futterumstellung und individueller Therapie passen wir uns an – selbst empfindliche Hunde finden so den bestmöglichen Weg. Ob du betroffen bist oder lernen möchtest – hier bekommst du Einblick in meine Arbeit.”

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    22 min
  • Kreuzbandriss beim Hund – geht das auch ohne OP ?

    Kreuzbandriss beim Hund – geht das auch ohne OP?

    Ein Kreuzbandriss beim Hund ist für viele erst einmal ein Schock.

    Oft heißt es sofort: „Da hilft nur noch eine Operation.“

    Doch was ist, wenn eine OP gar nicht möglich ist – oder bewusst nicht gewünscht wird?

    In dieser Podcast-Folge spreche ich darüber, wann und wie ein Kreuzbandriss auch konservativ behandelt werden kann – also ohne Operation.

    Zum Beispiel dann, wenn der Hund aus gesundheitlichen Gründen nicht operiert werden kann, bereits andere Erkrankungen hat oder eine OP schlicht nicht infrage kommt.

    5 min
  • Ganzheitliche Wirbelsäulentherapie beim Hund

    Wenn dein Tier Schmerzen hat, steckt oft mehr dahinter. Ich spreche über echte Ursachen statt Symptome – über Wirbelsäule, Bewegung, Ernährung und die Zusammenhänge im Körper. Ganzheitlich, praxisnah und lösungsorientiert.

    12 min
  • Wie du Schmerzen bei deinem Hund erkennen kannst / Andrea Bachem

    In dieser Folge dreht sich alles darum, wie du Schmerzen bei deinem Hund frühzeitig erkennen kannst. Wir sprechen darüber, welche Anzeichen dir verraten, dass dein Vierbeiner vielleicht Schmerzen hat, welche Rolle die Ernährung dabei spielt und wie orthopädische Probleme damit zusammenhängen. Hol dir praktische Tipps, um deinem Hund ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen!

    24 min
  • Was kommt alles in 2026 bei Tiergesundheit

    Willkommen zu einer neuen Folge von Tiergesundheit Manuelle Therapie nach Andrea Bachem.

    Heute geht es darum, was ich mir für euch 2026 vorgenommen habe:

    Es werden mehr Fortbildungen für Therapeuten und engagierte Tierbesitzer kommen . Im Zentrum steht natürlich meine Ausbildung in der Chiropraktik, Dorn-Therapie und Osteopathie für Tiere.

    Schön, dass ihr dabei seid!”

    14 min
  • Andrea Bachem - Was ist mein Bestreben?

    odcast: Tiergesundheit mit Andrea Bachem

    Ich bin Andrea Bachem – ausgebildete Tierarzthelferin, Osteopathin, Chiropraktikerin und Ernährungsberaterin – mit über 20 Jahren Erfahrung in der ganzheitlichen Tiertherapie.
Mein Weg hat mich gelehrt, dass Heilung nicht in starren Konzepten entsteht, sondern im Verständnis des Ganzen: Körper, Futter, Bewegung und Emotion gehören zusammen.

    In meiner Arbeit begegne ich täglich Tieren, die „austherapiert“ sind – Hunde, Pferde und Katzen mit Rückenschmerzen, Lahmheiten oder chronischen Problemen. Und genau hier beginne ich anders zu denken:
Nicht symptomorientiert, sondern ursachenorientiert. Nicht dogmatisch, sondern natürlich.

    Ich spreche über echte Fälle, Ernährung, Bewegung, Blockaden, über das Vertrauen in die Natur – und darüber, wie wichtig es ist, aus dem Angstkarussell auszusteigen, das viele Tierbesitzer in der heutigen Zeit begleitet.

    Mein Bestreben ist es, dich zu inspirieren, Tiergesundheit ganzheitlich zu verstehen – mit Herz, Erfahrung und einem offenen Blick für alles, was wirklich zählt.

    9 min

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Ich bin Andrea Bachem – ausgebildete Tierarzthelferin, Osteopathin, Chiropraktikerin und Ernährungsberaterin – mit über 20 Jahren Erfahrung in der ganzheitlichen Tiertherapie.
Mein Weg hat mich gelehrt, dass Heilung nicht in starren Konzepten entsteht, sondern im Verständnis des Ganzen: Körper, Futter, Bewegung und Emotion gehören zusammen.