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1.12 - Märchen aus Tollgund - Warum weißer Rauch aus dem Dunkelsplitter aufsteigt
Geschrieben und gesprochen von Christian Schick
1.11 - Märchen aus Tollgund - Die alchemischen Geschwister
Geschrieben von Sanna Endler und Axel Eversmeyer
Gesprochen von Axel Eversmeyer
1.10 - Märchen aus Tollgund - Der Narr des Königs
Geschrieben von Jana
Gesprochen von Heinrich
#3 Folge 2 - Mirka - Das Lied der Befleckten
Ein dunkles Märchen aus Gründel und Schwinge vom Flüsterfest.
Eingesprochen von Shanjanah Thamar
#3 Folge 1
Die Fresser gehören in die Märchenwelt aus Gründel und Schwinge.
Es wird schon lange gemunkelt, dass auch die Bewohner Tollgunds sich vor ihnen in Acht nehmen sollten.
#1 - Tollgund Märchen
#2 - Tollgund Infos
#3 - Flüsterfest
#2 Folge 7 - Die Trommeln von Tollgund
Werden wir nachts durchgängig trommeln und feiern auf dem Tollgund?
Schwierig. Auf der einen Seite möchten wir uns nachts gut erholen. Auf der anderen Seite frei und wild feiern. Beides sticht sich leider.
Auf lange Sicht haben wir da kein Problem: Im Zentrum werden wir eine Tanz-Taverne bauen – und die Wände vor Schall isolieren, so dass wir in den Lagern wenig hören. So kannst du entscheiden, ob du die Nacht Feiern möchtest – oder dich lieber ausruhst.
In den ersten zwei Jahren schaffen wir so einen Bau noch nicht und brauchen da eine andere Lösung:
Wir konzentrieren die Party!
Das Epi-Zentrum der Lautstärke wird zwischen dem Zentrum (Stadt) und dem Viertel Uppdag stehen. Diese Ecke schluckt recht viel Schall: Bäume und Häuser schützen die anderen Viertel. Tatsächlich steht sogar noch ein Haus zwischen der Tanz-Taverne und dem Zentrum.
In anderen Lagern wird es auch Musik geben, aber nicht so laut wie in der Tanz-Taverne. Du kennst das: zu Gitarrenmusik kannst du noch schlafen – aber nicht zu Dudelsäcken oder Trommeln.
Es wird also ein Zentrum geben und trotzdem kann es sein, dass zu bestimmten Gelegenheiten die Trommeln auch mal woanders zu hören sind.
Was wir nicht wollen: „Hey, wir haben offizielle Nachtruhe!“ Oder: „Die Kinder schlafen: Alle müssen jetzt leise sein!“
Auf einem unserer Cons hatten wir es erlebt, dass ein Betrunkener um 6 Uhr morgens auf die Trommel ballerte. Laut – aber dafür arrhythmisch. Und für sich allein (niemand hatte dazu getanzt). An dieser Stelle mussten wir eingreifen. Freiheit ist toll – aber nicht auf Kosten anderer.
Heißt: Wenn du Musik machen magst, frage dich, ob du mehr Leuten einen schönen Moment schenkst – oder mehr Leute störst.
Lautes Gröllen zu später Nacht, könnte eher nerven. Da sind wir dann wieder bei unserem Kernwert: Empathie. Genauso wäre es doof, wenn man morgens um 7:00 Uhr Heringe einschlägt. Lasst uns auf die anderen achten!
Um uns frei zu fühlen, brauchen wir aber keine „harten“ Regeln, wie „ab 24 Uhr muss es leise sein“. Wir wollen ja in eine andere Welt eintauchen. Und viele lieben es, sich wieder ursprünglich und frei zu fühlen – da gehören Musik und Tanz dazu. Ohne auf die Uhr zu schauen.
Eingesprochen von Shanjanah Thamar
#2 Folge 6 - Prakken - Tollgunds Vorstadt
Für wen ist dieses Viertel? Warum überhaupt?
Beim Tollgund 1 gab es immer noch eine Menge SC, die „auf der Durchreise“ waren. Chars, die im Grunde keinen Bezug zur Stadt haben.
Vor allem für alle Verknüpfungsplots und Aufbau eines gemeinsamen Hintergrundes hat uns das vor erheblichen Herausforderungen gestellt.
Wir glauben, dass in der Stadt nur Charakter leben sollten, die einen starken Tollgund Bezug haben: Geboren oder aufgewachsen sind – oder zumindest gerade eingewandert. Das Stadtleben wird sich so auf lange Sicht besser anfühlen.
Auf der anderen Seite möchten wir uns aber nicht völlig verschließen – und SC die Möglichkeit geben, mit ihrem alten Char zu kommen.
Die Lösung: Prakken! Ein Viertel außerhalb der Stadt.
Dann ist Prakken dein Viertel! 😊
Vorteile Prakken:
Nachteile Prakken:
Prakken ist trotzdem IT. Und erleben kann man genug – allerdings muss man sich dann aus dem Viertel bewegen.
Das neue Viertel hat für Tollgund noch weitere Vorteile:
Vorher waren SC „gezwungen“, sich einem Viertel einzuordnen. Jetzt können unsichere oder freiere SC erst einmal in Praken zelten. Und somit Tollgund austesten. Dann im Spiel die Viertel entdecken – und sich vielleicht im neuen Lieblingsviertel bewerben. Den Platz erspielen.
Außerdem könnte es ein schönes „Wir“-Gefühl für die Tollgunder geben: „Die da unten haben hier nichts zu melden. Wir sind aus Tollgund – die nicht.“ Oder: „Hey, Ihr seid hier nur Gäste. Benehmt Euch!“
Eingesprochen von Shanjanah Thamar
#2 Folge 5 - Verliebt in meinen Charakter
Manchmal sagen SC sowas wie: „Ich wäre ja gern in den Wald gegangen. Aber mein Char würde das nie machen.“
Weil es unrealistisch ist. Oder weil der Char Bäume nicht mag – der SC schon. Oder weil es keinen plausiblen Grund gab, ein Risiko einzugehen.
Eine Spielerin meinte mal auf einem Larp: „Mann, ich hätte ja so gern zu den Trommeln getanzt – aber das hätte nicht zu meinen Char gepasst. Daher habe ich weiterhin so streng geschaut.“
Auf der eine Seite wollen wir möglichst viel Spaß am Wochenende haben. Wir haben nur wenige Stunden und möchten so viel erleben, wie es geht. Auf der anderen Seite möchten wir unseren Charakter konsequent spielen. Beide „Wünsche“ stechen sich manchmal.
Wenn dein Kick größer ist, deinen Char konsequent zu spielen – als etwas zu erleben (was du eigentlich OT lieber magst), dann wirst du unterm Strich eher mehr Spaß haben.
Nur manchmal stehen wir uns dabei eher im Weg. Unsere eigenen „Regeln“, die wir uns gesetzt hatten, können unser Spiel auch so stark limitieren, dass wir unzufrieden nach Hause fahren.
Es ist so schade, wenn jemand sagt: „Ich wollte so gern in die Slums, aber mein Char würde das nie machen. Schade, dass ich da nie hinkann!“
Vorschlag: Mach es trotzdem! Du findest ganz sicher eine IT Begründung für deinen Char. Wir können uns doch alles zurechtbiegen. Mann, es ist doch DEIN Char! Dann bau noch was in die Hintergrundgeschichte ein.
Dein Char kann ja später ein schlechtes Gewissen haben – und daraus wieder Spiel generieren. Oder „versehentlich“ Drogen konsumiert haben. Oder einen fiesen Traum gehabt haben. Und schon ist ALLES wieder erlaubt.
Du spielst eine NSC-Rolle und sollst in einem Rahmen Dinge tun (oder nicht tun)? Okay, dass ist was anderes. Aber als SC kannst du dir doch alles erschaffen!
Je verliebter man in seinen Char ist, desto größer das Risiko sich einzugrenzen. Die Charakter-Comfort-Zone bzw. die Bandbreite wird kleiner. Und die Handlungen des Chars werden vorhersehbarer.
Wir lieben seine Ecken und Kanten – die alten Geschichten. Das ist schön. Oft reicht es uns, einfach nur in die Rolle des alten Chars zu schlüpfen.
Aber wahrscheinlich hätten wir noch mehr Spaß, wenn wir trotzdem uns selbst überraschen. Scheinbare Grenzen überwinden, damit wir doch „einen Grund finden, die Slums zu besuchen“. Oder zu den Trommeln zu tanzen, nachts in den Wald zu schleichen – oder eine fiese Intrige zu spinnen.
Beispiel: Der mürrische Totengräber. Im Film funktioniert der super. Im Larp vielleicht als 2h NSC Schicht. Aber ein SC, der vier Tage über düster umherschleicht, wird nicht so viel zum Spiel beitragen. Er ist schwer anspielbar.
Nehmen wir die beiden Totengräber Sippen vom ersten Tollgund: Stell dir vor, die wären nur dunkel und unnahbar gewesen? Kaum Fun für die anderen SC – und wahrscheinlich Frust für die Totengräber. Diese beiden Totengräber Gruppen haben super vielen Leuten Spaß gemacht!
Vielleicht macht folgendes „Ranking“ Sinn:
Wenn ich mich aber als erstes frage: "Was würde mein Char jetzt machen – realistisch gesehen?" Werde ich wahrscheinlich häufiger Spiel-Chancen verpassen.
Eingesprochen von Shanjanah Thamar
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