Traces of Light
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Traces of Light episodes

  • Demenz: Im Jetzt bleiben, wenn die Zukunft Angst macht
    Ueli Frischknecht und seine Frau gehen seit rund 40 Jahren gemeinsam durchs Leben. Sie haben zusammen ein Unternehmen aufgebaut, Seminare gegeben und viele Abenteuer erlebt. Doch seit bei seiner Frau Alzheimer diagnostiziert wurde, hat sich ihr gemeinsamer Alltag grundlegend verändert.

    Im Gespräch mit Host Elsbeth Horbaty erzählt Ueli offen, wie sich Liebe und Partnerschaft durch die Erkrankung wandeln. Er spricht über Trauer und Hilflosigkeit, über die enorme Belastung pflegender Angehöriger – aber auch über Humor, Nähe und die schönen Momente, die weiterhin möglich sind.

    Wie organisiert man plötzlich zwei Leben gleichzeitig? Wann wird Unterstützung notwendig? Und wie gelingt es, sich selbst nicht zu verlieren, während der geliebte Mensch sich immer stärker verändert?Eine berührende Folge über Alzheimer, das Loslassen und die Kraft, im Hier und Jetzt zu leben.

    Themen dieser Folge:
    • Die ersten Anzeichen von Alzheimer
    • Diagnose und Umgang mit der Erkrankung
    • Veränderungen in Liebe und Partnerschaft
    • Orientierung und Struktur im Alltag
    • Belastungen pflegender Angehöriger
    • Unterstützung durch Familie, Fachkräfte und Angehörigengruppen
    • Grenzen des Pflege- und Unterstützungssystems
    • Trauer und der „uneindeutige Verlust“
    • Die Angst vor dem Umzug in ein Pflegeheim
    • Humor und schöne Momente trotz der Erkrankung
    • Das eigene Leben nicht vollständig aufgeben
    • Loslassen und Leben im Hier und Jetzt
    Gast: Ueli Frischknecht
    Host: Elsbeth Horbaty

    35 min
  • #28 Lebensfreude braucht keine perfekte Sicht
    Elsbeth Horbaty spricht in dieser Folge von «Traces of Light» mit Aura Zahner darüber, wie sich das Leben verändert, wenn das Sehvermögen immer weiter abnimmt – und wie Selbstständigkeit, moderne Hilfsmittel und Lebensmut neue Möglichkeiten eröffnen können.


    Seit rund 30 Jahren berät Aura Zahner in Zürich Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung. Zugleich kennt sie deren Herausforderungen aus eigener Erfahrung: Seit ihrer Jugend lebt sie mit einer Makuladegeneration und verfügt heute noch über etwa fünf Prozent Sehvermögen.


    Aura Zahner erzählt, wie sie nach einem entmutigenden Arztbesuch durch Zufall eine Beratungsstelle fand. Statt sich zurückzuziehen, absolvierte sie eine Informatikausbildung mit Spezialisierung auf Hilfsmittel für sehbehinderte und blinde Menschen. Ihr stärkster Antrieb war dabei stets der Wunsch, selbstständig zu bleiben.


    Im Gespräch geht es auch um die Trauer, die mit einem Sehverlust verbunden sein kann. Aura Zahner erklärt, weshalb Betroffene zunächst Zeit und Verständnis brauchen – und warum neue Hilfsmittel erst dann wirklich helfen können, wenn ein Mensch bereit dafür ist.


    Besonders berührend ist die Geschichte einer 92-jährigen Klientin: Sie lernte das Zehnfingersystem, schrieb E-Mails und nutzte schliesslich sogar Smartphone und WhatsApp, um mit ihrer Familie in Kontakt zu bleiben.


    Die Folge zeigt: Auch wenn das Sehvermögen kleiner wird, müssen die Möglichkeiten im Leben nicht kleiner werden. Unterstützung, zugängliche Technologien und der Mut, Neues auszuprobieren, können viele Türen öffnen.


    Themen dieser Folge

    • Leben mit Makuladegeneration und stark eingeschränktem Sehvermögen
    • Selbstständigkeit als persönlicher Antrieb
    • Der Umgang mit Diagnose, Verlust und Trauer
    • Beratung sowie soziale und psychologische Unterstützung
    • Digitale Hilfsmittel, Smartphones und Bedienungshilfen
    • Lernen und Technik im hohen Alter
    • Warum Hören ebenfalls Lesen ist
    • Zuversicht, Neugier und das Motto «Jetzt erst recht»

    Ein Gedanke zum Mitnehmen

    «Man hat zwei Möglichkeiten: Entweder man gibt auf – oder man sagt: Jetzt erst recht.»

    20 min
  • #27 Eine Stadt sucht Glühwürmchen
    In dieser Folge von Traces of Light geht es hinaus in eine warme Sommernacht in Winterthur – auf die Suche nach kleinen Lichtern, die viele von uns seit ihrer Kindheit kaum mehr gesehen haben: Glühwürmchen.

    Glühwürmchen stehen in diesem Podcast immer wieder als Sinnbild für Menschen und Gemeinschaften, die in schwierigen Zeiten Mut machen. Doch auch ihre eigenen Lichter werden seltener. Lichtverschmutzung, der Verlust natürlicher Lebensräume und Veränderungen in unserer Landschaft setzen ihnen zu.

    Die Stadt Winterthur hat deshalb ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: Gemeinsam mit Freiwilligen werden Glühwürmchen gesucht, ihre Standorte dokumentiert und Möglichkeiten entwickelt, ihre Lebensräume besser zu schützen.

    In dieser Folge spricht Elsbeth Horbaty mit Alex Borer, der das Projekt für die Stadt Winterthur leitet. Ausserdem erzählen Cristina und Bernard von ihren Erfahrungen als Freiwillige: Was bewegt Menschen dazu, an einem Sommerabend durch Quartiere, Wiesen und Waldränder zu streifen und nach einem kleinen leuchtenden Käfer Ausschau zu halten? Und was entdecken sie dabei – über die Natur, über ihre Umgebung und vielleicht auch über sich selbst?

    Es ist eine Folge über Aufmerksamkeit, Geduld, Natur vor der eigenen Haustür und die Hoffnung, dass auch kommende Generationen das Leuchten der Glühwürmchen noch erleben können.

    In dieser Folge geht es um

    • das Glühwürmchen-Projekt der Stadt Winterthur
    • Freiwillige, die nachts Glühwürmchen suchen und melden
    • Lichtverschmutzung und bedrohte Lebensräume
    • Glühwürmchen als Botschafter einer intakten Natur
    • die Magie von Sommernächten
    • kleine Schritte, mit denen wir Lebensräume schützen können
    Mitwirkende

    Alex Borer – Projektleiter des Glühwürmchen-Projekts der Stadt Winterthur
    Cristina und Bernard – Freiwillige im Projekt

    Fragen an dich

    Wann hast du das letzte Mal bewusst eine Sommernacht in der Natur verbracht und einfach beobachtet, was um dich herum lebt?

    Welche kleinen Schritte könntest du unternehmen, damit auch kommende Generationen das Leuchten der Glühwürmchen noch erleben können?

    26 min
  • #26 Wie kleine Taten die mentale Gesundheit fördern
    In dieser Folge von Traces of Light spricht Elsbeth Horbaty mit Paul Bolton, Arzt, Mental-Health-Experte und ehemaliger erster Mental Health Coordinator von USAID. Paul hat in vielen Krisen- und Kriegsgebieten gearbeitet, unter anderem an der thailändisch-kambodschanischen Grenze und während des Bosnienkriegs. Später widmete er sich der Frage, wie mentale Gesundheit in Entwicklungs- und Hilfsprogrammen stärker berücksichtigt werden kann.


    Im Gespräch geht es um Trauma, Solidarität und die Bedeutung psychischer Gesundheit in unsicheren Zeiten. Paul erklärt, warum mentale Gesundheit kein Luxus ist, sondern oft die Grundlage dafür, dass Heilung, Entwicklung und Gemeinschaft überhaupt möglich werden. Dabei betont er, dass Hilfe nicht immer kompliziert oder teuer sein muss: Oft beginnt sie mit Zuhören, Beziehung und Menschen, die füreinander da sind.


    Ein zentrales Bild dieser Folge ist Pauls Selbstbeschreibung als „Happy Warrior“ – als jemand, der sich engagiert, nicht weil alles leicht ist, sondern weil es sich lohnt, für Menschlichkeit, Hilfe und Dialog einzustehen. Für ihn entsteht Hoffnung nicht durch Wegschauen oder bloßen Optimismus, sondern durch konkretes Handeln.


    Auch der drastische Rückbau von USAID und internationaler Hilfe wird Thema. Paul spricht über die Folgen für Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, über das Ende wichtiger Programme und über die Frage, wie Vertrauen, Verantwortung und internationale Solidarität wieder aufgebaut werden können.


    Diese Folge ist ein Gespräch über Krise und Hoffnung, über mentale Gesundheit als Menschenrecht und über den Mut, in schwierigen Zeiten nicht zu verstummen.


    Themen dieser Folge:

    • Warum mentale Gesundheit in Krisengebieten überlebenswichtig ist
    • Wie Trauma ganze Gesellschaften prägen kann
    • Was einfache, menschliche Unterstützung bewirken kann
    • Warum Handeln gesünder sein kann als Angst und Ohnmacht
    • Welche Folgen der Rückbau internationaler Hilfe hat
    • Wie Hoffnung entsteht, wenn Menschen Verantwortung übernehmen

    Über Traces of Light


    In Traces of Light sucht Elsbeth Horbaty nach Menschen und Gemeinschaften, die in schwierigen Zeiten Mut, Klarheit und Menschlichkeit bewahren. Jede Folge erzählt von Erfahrungen, die Lichtspuren hinterlassen – im persönlichen Leben, in der Gesellschaft und in der Welt.

    23 min
  • #25 Diese Frau bringt nicht nur Kinder, sondern Mut zur Welt
    In dieser Folge von Traces of Light spricht Elsbeth Horbaty mit ihrer Nachbarin Corinne Giovanoli – Hebamme, Mutter von vier Kindern und engagierte Mitgestalterin ihrer Genossenschaft. Corinne begleitet seit vielen Jahren Geburten und erlebt dabei immer wieder, wie nah Freude, Angst, Hoffnung und Trauer beieinander liegen.

    Im Gespräch erzählt sie, wie sie ihren Weg zum Hebammenberuf gefunden hat, was sie nach über 700 beziehungsweise fast 1’000 begleiteten Geburten noch immer an dieser Arbeit bewegt und warum Geburt für sie ein zutiefst menschlicher Moment ist. Es geht um Vertrauen in den eigenen Körper, um die Kraft, die Frauen während einer Geburt entwickeln, und um die Frage, wie man in intensiven Lebensmomenten Schritt für Schritt im Hier und Jetzt bleiben kann.

    Gleichzeitig wird deutlich, unter welchem Druck Hebammen heute arbeiten: Personalmangel, hohe Verantwortung und zu wenig Raum für Erholung erschweren eine Begleitung, die eigentlich Zeit, Präsenz und Menschlichkeit braucht. Corinne beschreibt eindrücklich, warum genau diese Form von echter Zuwendung für Frauen während der Geburt so entscheidend ist – und weshalb der Beginn eines neuen Lebens trotz allem ein starkes Zeichen von Hoffnung bleibt.

    Eine Folge über stille Stärke, gelebte Fürsorge und die kleinen Lichtspuren, die selbst in schwierigen Zeiten sichtbar werden.

    Fragen aus der Folge
    Wo begegnest du in deinem Leben kleinen Lichtspuren?
    Und was hilft dir, in Momenten von Unsicherheit oder Angst wieder ins Vertrauen zu kommen?

    23 min
  • #24 Neue Freundschaft in schweren Zeiten
    In dieser Episode von Traces of Light spricht Elsbeth Horbaty mit Robyn Bravermann über die tiefen Folgen des abrupten Stopps der US-Entwicklungshilfe durch USAID. Robyn berichtet von ihrer Arbeit in Honduras, von gestoppten Programmen, verunsicherten Teams und den konkreten Auswirkungen auf lokale Partner, Familien und Gemeinschaften.

    Im Zentrum steht die Frage, was passiert, wenn internationale Entwicklungsarbeit von einem Tag auf den anderen wegbricht: Projekte werden eingefroren, Strukturen zerfallen, Existenzen geraten ins Wanken. Betroffen sind nicht nur internationale Mitarbeitende, sondern auch lokale Organisationen, Schulen, Gemeinden und Familien, die auf Unterstützung angewiesen waren.

    Gleichzeitig erzählt diese Folge von dem, was trotz allem bleibt: Gemeinschaft, Resilienz und neue Verbundenheit. Zwischen Elsbeth und Robyn entsteht im Gespräch Vertrauen, Austausch und eine neue Freundschaft. So wird diese Episode auch zu einer Reflexion darüber, wie Entwicklungszusammenarbeit menschlicher, ehrlicher und nachhaltiger weitergedacht werden kann.

    Themen der Folge

    • Traces of Light mit Elsbeth Horbaty
    • Robyn Bravermann über ihre Arbeit mit USAID in Honduras
    • Der abrupte Stopp von Entwicklungsprogrammen
    • Folgen für lokale Organisationen, Teams und Familien
    • Verlust, Verarbeitung und Neuanfang
    • Gemeinschaft, Resilienz und neue Freundschaften
    • Kritische Fragen an internationale Entwicklungszusammenarbeit
    Fragen am Ende der Sendung

    • Wann hast du selbst eine Erfahrung gemacht, in der du plötzlich alles wieder neu anfangen musstest?
    • Was hat dir geholfen, wieder aufzustehen und weiterzugehen?
    19 min
  • #23 Kultur ist politisch. Immer.
    In dieser Episode von Traces of Light nimmt dich Host Elsbeth Horbaty mit auf eine Zugreise von Winterthur nach Lausanne – gemeinsam mit sieben weiteren Frauen. Ziel ist eine Kunstausstellung in Lausanne: Werke des Schweizer Malers Félix Vallotton. Was nach einem klassischen Kulturausflug klingt, wird schnell zu einer Geschichte über Gemeinschaft, Mut, Einschränkungen – und darüber, wie Kultur tragen kann, wenn sich der Blick verändert.


    Elsbeth spricht mit Elisabeth Moser, Winterthurer Journalistin, Schreibdozentin und Gründerin des Formats KULTOUR: ein Angebot, das Menschen ermöglicht, Kunst und Kultur gemeinsam zu erleben – ohne organisatorischen Druck. Kleine Gruppen, Zeit für Austausch, Raum für Gespräche: über Kunst, Weltpolitik, Kinder und Enkel, Lebenswege und das Älterwerden.



    Kernthemen der Folge


    KULTOUR als Format:
    Elisabeth Moser organisiert Kulturreisen und Ausflüge für kleine Gruppen – bewusst persönlich, überschaubar und zugewandt. Viele Teilnehmende schätzen: „Ich musste mich um nichts kümmern und habe so viel gesehen.“


    Älterwerden & Einschränkungen:
    Elisabeth spricht offen über ihre Diagnose Makuladegeneration und darüber, wie subtil und gleichzeitig tiefgreifend sich der Alltag verändert: packen, suchen, orientieren, ankommen – alles braucht mehr Zeit. Der Lernprozess ist nicht nur körperlich, sondern auch emotional: vom „Ich war immer schnell“ hin zu „Ich plane Zeit ein“.


    Kunst sehen – anders sehen:
    Was passiert, wenn man Bilder nicht mehr so scharf erkennt wie früher? Wie kann ein Handy helfen, Details wahrzunehmen? Und wie verändert sich das Empfinden für Licht und Schatten, wenn der Blick sich wandelt?


    Kultur als Resilienz:
    Elsbeth verbindet das Thema Kultur mit ihrer Arbeit rund um Resilienz: Wenn Menschen gemeinsam etwas erleben – ein Bild betrachten, ein Lied singen, ein Gespräch führen – entsteht Verbindung. Und Verbindung gibt Halt.


    Singen als Zeichen (Minneapolis):
    Gegen Ende wird ein Bogen in die USA geschlagen: Elsbeth erzählt von einem Video aus Minneapolis, in dem Menschen singend durch die Straßen gehen – als Zeichen von Zusammenhalt: „Ihr seid nicht allein.“
    Ein Ausblick folgt: In den nächsten Episoden werden Stimmen aus den USA hörbar, von Menschen, die nach Jobverlust neue Wege suchen müssen.



    Menschen in dieser Folge

    Elsbeth Horbaty (Host)
    Auf der Suche nach Menschen und Gemeinschaften, die in schwierigen Zeiten Mut machen.


    Elisabeth Moser (Gast)
    Journalistin und Schreibdozentin aus Winterthur. Gründerin des Formats KULTOUR. Arbeitet u.a. mit Schreibgruppen, Schreibimpulsen per E-Mail („Schreibfunk“) und Seminaren wie „Briefe öffnen Türen“.



    Zitate & Gedanken, die bleiben

    • „Wir schauen noch immer hin – und wir gehen noch immer los.“
    • „Ich will mich nicht einfach zu Hause in den Lehnstuhl setzen.“
    • „Kultur ist für mich nie nur etwas Schönes – sie ist eine Kraftquelle.“
    • „Gemeinschaft ist vielleicht die leise Antwort auf das Sich-nicht-zurückziehen.“


    Kapitel / Orientierung (aus dem Gesprächverlauf)

    • Zugreise & Gruppenerlebnis: Frauen im Abteil, Gespräche, Neugier, Austausch
    • Diagnose Makuladegeneration: Alltag, Stress, Tempoverlust, Anpassung
    • Elisabeths Lebensweg: Ausland, Schreiben, Journalismus, USA-Erfahrungen
    • Schreiben & Menschen: Werkstätten, Lebensgeschichten, Briefe, Schreibgruppe
    • KULTOUR in der Praxis: kleine Gruppen, individuelle Führung, Lausanne-Ausflug
    • Kunst & Wahrnehmung: Sehen mit Hilfsmitteln, Licht und Schatten, Details
    • Kultur & Politik: Verbundenheit, Resilienz, Singen als Zeichen
    • Ausblick USA-Folgen: neue Wege nach Jobverlust in der Entwicklungszusammenarbeit

    Website Elisabeth Moser

    www.textexpress.ch

    Vallotton Forever. Die Retrospektive

    Ausstellung Muséé Cantonal des Beaux Arts, Lausanne 
    https://www.mcba.ch/de/ausstellungen/vallotton-forever/



    Erwähnt in der Folge

    • Format: KULTOUR (Kulturausflüge und Reisen in kleinen Gruppen)
    • Ausstellung: Félix Vallotton in Lausanne
    • Orte: Winterthur, Lausanne, Minneapolis, Prag (geplanter Besuch)
    • Themen: Makuladegeneration, Älterwerden, Schreiben, Resilienz, Kultur & Demokratie

    In den kommenden Folgen bringt Elsbeth Stimmen aus den USA: Menschen, die nach einem plötzlichen beruflichen Umbruch neue Wege suchen – und dabei nicht aufgeben, sondern neu anfangen.

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    • Teile die Folge mit Menschen, die Kultur als Kraftquelle erleben
    • Schreib uns: Welche Ausstellung, welcher Song oder welcher kulturelle Moment hat dich in deinem Leben getragen?
    20 min
  • #22 Hamsterrad. Zusammenbruch. Neustart.
    Was passiert, wenn der Körper plötzlich STOPP sagt – und du merkst, dass du jahrelang mehr funktioniert als gelebt hast? Elsbeth Horbaty besucht Urs Roth in Winterthur im Haus Zusammenhalt. Urs erzählt von seinem Zusammenbruch mit 46, dem mutigen Neuanfang trotz Familie und finanzieller Durststrecke – und davon, wie er seine eigentliche Leidenschaft Geometrie zum Beruf machte. Heute, mit 80, geht er täglich ins Atelier und arbeitet weiter an Formen, Mustern und ungelösten Fragen.


    Highlights & Themen


    • Der Wendepunkt: Hörsturz, Krankenhaus – und der Satz der Ärztin, der alles verändert
    • Neuanfang trotz Verantwortung: Familie, Existenzdruck, „unten durch“ – und trotzdem losgehen
    • Geometrie als Kulturgut: von „Schulfach“ zu schöpferischer Kraft
    • Großprojekte & Musterwelten: von Fassaden bis zu „quasi-chaotischen“ Strukturen
    • Was Urs seinem 46-jährigen Ich sagen würde: „Hör auf dein Inneres.“
    • Glück jenseits von Status: Entdeckungen, Arbeit, Enkel – und diese kleinen „Juchzer“-Momente

    Zu Gast: Urs Roth


    Urs Roth ist in der Schweiz bekannt als „Geometrieingenieur“ – ein Spezialist für geometrische Fragestellungen in Architektur, Gestaltung und (teils) mathematischer Forschung. In dieser Episode spricht er offen über Krise, Mut und den langen Weg, die eigene Berufung wirklich zu leben.



    Links & Empfehlungen aus der Folge


    • Cukrowicz Nachbaur Architekten (Bregenz): cn-architekten.at
    • Manfred Alois Mayr (Künstler / Projektbezug Vorarlberg Museum): manfredaloismayr.com
    • Buch: Urs Roth – „Die Liebe zur Geometrie“ (Scheidegger & Spiess): Produktseite

    Meine Fragen meine Hörer:

    In welchen Momenten hast du das Gefühl, ganz du selbst zu sein – nicht nur zu funktionieren?
    Und: Wie sähe dein Alltag aus, wenn du öfter aus diesem inneren Ort heraus entscheiden würdest?


    Credits


    Musik: Aufnahmen von Assel Abilseitova (Klavier) und Sergio Marin (Violine) – „Requiem ohne Worte – eine Messe in Tönen“.

    36 min
  • #21 Bewegung, Begegnung, Lebensmut
    In dieser Folge von Traces of Light nimmt euch Elsbeth Horbaty mit auf eine persönliche Reise durch Reflexion, Hoffnung und Gemeinschaft. Wir befinden uns im Januar 2026: Nach dem Winterzauber in Winterthur – Schnee und Sonne – blickt Elsbeth auf das vergangene Jahr zurück und fragt sich, wie wir angesichts schwieriger Nachrichten Mut und Zuversicht finden können.


    Diese Folge ist gleichzeitig ein Blick auf eigene Gesundheit, Lebensgewohnheiten und die Bedeutung von Gemeinschaft, Bewegung und Freude. 



    Was dich in dieser Folge erwartet


    1. Rückblick und persönliche Motivation
    Elsbeth spricht darüber, wie die Suche nach mutmachenden Geschichten im September 2024 begann – zu einer Zeit, in der sie selbst mit einer Makuladegeneration zu kämpfen hatte. Aus dieser persönlichen Herausforderung wuchs die Idee, Orte und Menschen zu finden, die uns in schwierigen Zeiten Kraft geben.



    2. Die Idee hinter Traces of Light
     In mittlerweile 21 Episoden hat Elsbeth Menschen und Initiativen vorgestellt, die Positives verbreiten und inspirieren. Sie reflektiert, wie wichtig es ist, Aufmerksamkeit auf Hoffnungsträger zu richten – nicht nur auf Probleme.



    3. Gesundheit als Grundlage für alles
    Elsbeth teilt ihre persönlichen Gesundheitsziele für 2026: gesunde Ernährung, Bewegung, Meditation und spezielle Aufmerksamkeit für ihre Augen. Sie berichtet stolz von ihren Erfolgen im letzten Jahr: regelmäßiges Laufen, Schwimmen und bewusste Ernährung.



    4. Tanzen, Gemeinschaft und Bewegung – Dancing with Deepti
     Ein wichtiger Bestandteil ihrer neuen Routine ist Dancing with Deepti, eine Online-Tanzplattform, die Frauen weltweit verbindet. Über www.dancewithdeepti.com tanzen rund 2,5 Millionen Frauen täglich gemeinsam – ein Ort für Bewegung, Freude und gegenseitige Unterstützung. Elsbeth berichtet von ihren eigenen Erfahrungen und wie dieses Programm nicht nur den Körper, sondern auch das mentale Wohlbefinden stärkt.



    Mit dabei ist Dr. Archana Nair, eine Ärztin aus Kerala, die Teil des Deepti-Teams ist und Teilnehmende nicht nur in Bewegung, sondern auch bei gesunder Ernährung begleitet. Archana erklärt, wie wichtig es ist, nicht nur den Körper, sondern auch Stressfaktoren in den Blick zu nehmen.



    5. Gespräch mit Nora Ramm – Routinen finden, Ziele erreichen
    Elsbeth spricht mit Nora Ramm aus Zürich über ihre Fitnessreise seit der Corona-Zeit. Nora erzählt, wie sie durch Nordic Walking und später Krafttraining über 35 Kilo verloren hat und welche Rolle Routinen und kleine Erfolge dabei spielen. Sie teilt praktische Tipps, wie man Gewohnheiten etabliert – auch wenn Motivation einmal fehlt.



    6. Bewegung im Alltag und mentale Stärke
    Nora betont, dass es nicht immer um Höchstleistungen gehen muss. Schon kleine Bewegungen im Alltag – Treppen steigen, spazieren gehen oder kurze Strecken laufen – tun Körper und Geist gut. Elsbeth ergänzt, wie sehr selbst ein Spaziergang nach einem langen Tag helfen kann, den Kopf frei zu bekommen.



    Zentrale Themen und Impulse dieser Folge


    • Warum persönliche Gesundheit gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist
    • Wie Gemeinschaft und Bewegung Resilienz stärken
    • Von Routinen, kleinen Zielen und langfristigen Gewohnheiten
    • Inspiration durch Geschichten und Menschen, die Mut machen
    • Die Kraft von Tanzen und Gemeinschaftsgefühlen


    Fragen an dich


    Zum Abschluss lädt Elsbeth ihre Hörerinnen und Hörer ein, über zwei Fragen nachzudenken und ihre Antworten zu teilen:


    1. Welche guten Dinge sind in der schwierigen Corona-Zeit entstanden – für dich persönlich oder in deiner Umgebung?
    2. Was tust du heute, um gesund zu bleiben – und wo könntest du Unterstützung gebrauchen, um dran zu bleiben?


    Weiterführende Links

    • Tanzplattform Dancing with Deepti – www.dancewithdeepti.com
    19 min
  • #20 Gewalt gegen Frauen: Wenn Theater das Schweigen bricht
    In dieser besonderen Episode von Traces of Light widmet sich Elsbeth Horbaty einem Thema, das weltweit Millionen Menschen betrifft: Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Anlass sind die jährlich stattfindenden 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, die von 25. November bis 10. Dezember international ein starkes Zeichen setzen.

    Elsbeth trifft Martin Hahnemann, künstlerischer Leiter des Theater Reactor Basel, den sie bei einer Veranstaltung der DEZA kennengelernt hat. Gemeinsam mit dem Theater Kuckuck arbeitet er daran, Prävention von sexueller Gewalt und Missbrauch durch künstlerische Methoden in die Entwicklungszusammenarbeit zu tragen.

    Zentral in dieser Folge:

    Das Forumtheaterstück „Gwaltüberraschig“
    Seit über 15 Jahren zeigt das Stück, wie Gewalt in Beziehungen oft unbemerkt beginnt – mit subtilen Bemerkungen, Kontrollverhalten und ersten Übergriffen. Das Publikum wird aktiv eingebunden und kann Situationen stoppen, verändern und neue Lösungswege testen. So entsteht ein sicherer Raum, um zu lernen, zu verstehen und das Schweigen zu brechen.

    Themen der Episode:

    • Warum Theater Räume schafft, die digitale Medien nicht ersetzen können
    • Warum Humor und Ernst nebeneinander bestehen dürfen
    • Wie das Erkennen von ersten Warnsignalen funktioniert
    • Was wir tun können, wenn wir Gewalt vermuten – auch ohne Gewissheit
    • Warum Prävention unverzichtbar ist, aber oft nicht finanziert wird
    • Welche Herausforderungen Projekte wie „Gwaltüberraschig“ haben
    Elsbeth bringt zudem ihre eigene Erfahrung aus der Entwicklungszusammenarbeit und Präventionsarbeit ein und zeigt, warum genau hier so viel Potenzial liegt.

    Zum Schluss richtet sie eine Frage an alle Hörerinnen und Hörer:
     Was würden Sie tun, wenn Sie Gewalt sehen – oder auch nur vermuten?

    Eine bewegende Episode, die informiert, berührt und Mut macht, hinzuschauen.

    Links zur Sendung

    www.Reactor.ch

    https://www.16tage.ch/

    https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/fachthemen/hilfe-fuer-frauen/int-tag-zur-beseitigung-von-gewalt-gegen-frauen/ https://de.wikipedia.org/wiki/16_Tage_gegen_Gewalt_an_Frauen_und_M%C3%A4dchen#:~:text=Die%20Kampagne%20l%C3%A4uft%20jedes%20Jahr,gegen%20Gewalt%20an%20Frauen%20teil.

    25 min

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Elsbeth Horbaty, eine 70-jährige Frau mit einer Augenkrankheit, begibt sich auf eine Reise, um Menschen und Gemeinschaften zu treffen, die neue Wege gehen und Hoffnung schaffen. Sie praktiziert Deep…