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Für das 27-minütige Special der Turtlezone Tiny Talks debattieren Dr. Michael Gebert und Oliver Schwartz über die Chancen und Risiken einer digitalen Identität. Über Technologiekonzepte und Datensicherheit und über die mühevolle Gremienarbeit in Deutschland und Europa um die konkreten Beschlüsse für digitale Bürgerservices infrastrukturell und rechtlich umzusetzen. Der gordische Knoten liegt wieder mal in den föderalen Strukturen. Während im Hinblick auf die Datensicherheit dezentrale Konzepte mit sogenannten „Datenspenden“ durch die Bürger zur Diskussion stehen, erweisen sich alleine in Deutschland die zahlreichen zu verheiratenden Datentöpfe und die wie immer eifrig verteidigten föderalen Hoheiten als große Herausforderung.
Insofern geht es auch darum, ob es dem IT-Planungsrat mit seinen Gremien nicht nur gelingt, bis 2022 die Pläne für ein nationales Bürgerportal umzusetzen und dabei das europäische Gateway umfänglich zu unterstützen, sondern auch um konzeptionelle Weichenstellungen für die mögliche Zukunft einer für uns Bürger vorteilhaften und sicheren, digitalen Identität. Denn die Sorge vor einem „gläsernen Bürger“, vor Überwachung und Identitäts-Kriminalität ist mindestens genauso groß wie die Kritik an unserer mangelnden Digitalisierung in Verwaltung und Gesundheitswesen.
By Oliver Schwartz, Dr. Michael Gebert // Turtle-Media5
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Für das 27-minütige Special der Turtlezone Tiny Talks debattieren Dr. Michael Gebert und Oliver Schwartz über die Chancen und Risiken einer digitalen Identität. Über Technologiekonzepte und Datensicherheit und über die mühevolle Gremienarbeit in Deutschland und Europa um die konkreten Beschlüsse für digitale Bürgerservices infrastrukturell und rechtlich umzusetzen. Der gordische Knoten liegt wieder mal in den föderalen Strukturen. Während im Hinblick auf die Datensicherheit dezentrale Konzepte mit sogenannten „Datenspenden“ durch die Bürger zur Diskussion stehen, erweisen sich alleine in Deutschland die zahlreichen zu verheiratenden Datentöpfe und die wie immer eifrig verteidigten föderalen Hoheiten als große Herausforderung.
Insofern geht es auch darum, ob es dem IT-Planungsrat mit seinen Gremien nicht nur gelingt, bis 2022 die Pläne für ein nationales Bürgerportal umzusetzen und dabei das europäische Gateway umfänglich zu unterstützen, sondern auch um konzeptionelle Weichenstellungen für die mögliche Zukunft einer für uns Bürger vorteilhaften und sicheren, digitalen Identität. Denn die Sorge vor einem „gläsernen Bürger“, vor Überwachung und Identitäts-Kriminalität ist mindestens genauso groß wie die Kritik an unserer mangelnden Digitalisierung in Verwaltung und Gesundheitswesen.

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