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Als es zu Beginn der Siebziger Jahre um die Herabsetzung des Mindestalters für Wähler ging, gab es eine Grundgesetzänderung und wenige Jahre später wurde dann auch die Volljährigkeit auf 18 Jahre heruntergesetzt. Willy Brandt hatte sich unter dem Motto „Mehr Demokratie wagen“ auch für das herabgesetzte Wahlalter eingesetzt – aber bis heute dreht sich die Debatte, auch unter rechtlichen Gesichtspunkten, vornehmlich um Rechte und Pflichten. Die Forderung nach einer erneuten Herabsetzung auf 16 Jahre gibt es seit vielen Jahren und wurde wieder lauter, als vor 2 Jahren "Fridays for Future" gezeigt und vor Augen geführt hat, dass sich junge Leute sehr wohl und engagiert für Politik interessieren. Einige Interessenvertreter fordern sogar ein Wahlrecht ab 0 Jahren, was den Einfluss von Familien mit Kindern auf politische Entscheidungen stärken soll.
By Oliver Schwartz, Dr. Michael Gebert // Turtle-Media5
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Als es zu Beginn der Siebziger Jahre um die Herabsetzung des Mindestalters für Wähler ging, gab es eine Grundgesetzänderung und wenige Jahre später wurde dann auch die Volljährigkeit auf 18 Jahre heruntergesetzt. Willy Brandt hatte sich unter dem Motto „Mehr Demokratie wagen“ auch für das herabgesetzte Wahlalter eingesetzt – aber bis heute dreht sich die Debatte, auch unter rechtlichen Gesichtspunkten, vornehmlich um Rechte und Pflichten. Die Forderung nach einer erneuten Herabsetzung auf 16 Jahre gibt es seit vielen Jahren und wurde wieder lauter, als vor 2 Jahren "Fridays for Future" gezeigt und vor Augen geführt hat, dass sich junge Leute sehr wohl und engagiert für Politik interessieren. Einige Interessenvertreter fordern sogar ein Wahlrecht ab 0 Jahren, was den Einfluss von Familien mit Kindern auf politische Entscheidungen stärken soll.

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