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In den Städten ist die Sache klar: Je weniger Emissionen und Lärm umso besser. Das spricht eindeutig für die E-Mobilität. Doch irgendwo muss ja der Strom herkommen, die Batterieherstellung erfordert viele Ressourcen und auch die Wasserstofferzeugung ist energieaufwendig. Die Gesamtbilanz kann eigentlich erst stimmen, wenn konsequent erneuerbare Energien genutzt werden. Das ist eine Achse der Debatte. Doch überall dort, wo Windräder und Solarparks entstehen, beobachten wir eine -zumindest gefühlte- Belastung der Anwohner. Die Entlastung in den Städten geht also teilweise zu Lasten nicht-urbanen Lebens. Und als weitere Achse haben wir das Infrastruktur-Thema. Und da warnt die Energiewirtschaft vor den Gefahren von Lastspitzen und anderen Schwierigkeiten. Sogar Blackouts werden befürchtet. Reine Lobby-Argumente? Und was hindert uns an einem energischen Handeln. Jüngst hat auch das Bundesverfassungsgericht die Klimapolitik der Bundesregierung als zu halbherzig beurteilt. Wenn die Energiewende immer wieder ins Stocken kommt, fragen sich viele, wo und wann wir das Tempo und den Ehrgeiz verloren haben.
By Oliver Schwartz, Dr. Michael Gebert // Turtle-Media5
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In den Städten ist die Sache klar: Je weniger Emissionen und Lärm umso besser. Das spricht eindeutig für die E-Mobilität. Doch irgendwo muss ja der Strom herkommen, die Batterieherstellung erfordert viele Ressourcen und auch die Wasserstofferzeugung ist energieaufwendig. Die Gesamtbilanz kann eigentlich erst stimmen, wenn konsequent erneuerbare Energien genutzt werden. Das ist eine Achse der Debatte. Doch überall dort, wo Windräder und Solarparks entstehen, beobachten wir eine -zumindest gefühlte- Belastung der Anwohner. Die Entlastung in den Städten geht also teilweise zu Lasten nicht-urbanen Lebens. Und als weitere Achse haben wir das Infrastruktur-Thema. Und da warnt die Energiewirtschaft vor den Gefahren von Lastspitzen und anderen Schwierigkeiten. Sogar Blackouts werden befürchtet. Reine Lobby-Argumente? Und was hindert uns an einem energischen Handeln. Jüngst hat auch das Bundesverfassungsgericht die Klimapolitik der Bundesregierung als zu halbherzig beurteilt. Wenn die Energiewende immer wieder ins Stocken kommt, fragen sich viele, wo und wann wir das Tempo und den Ehrgeiz verloren haben.

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