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Donnerstag, 11. Januar 2024
Siehe, ich habe dich geprüft im Glutofen des Elends.
Jesaja 48,10
Seid beharrlich im Gebet!
Kolosser 4,2
Überwinder werden
"Not lehrt beten" sagt der Volksmund. Das Gegenteil stimmt leider auch: "Not lehrt fluchen." Das bedeutet doch, dass Not und "Elend", wie es die Losung nennt, die Nagelproben des Glaubens sind. Sie führen den Glauben in die Krise - und das bedeutet, an einen Wendepunkt: Entweder er bewährt sich oder er zerbricht.
Das ist mit dem "Glutofen" gemeint - ein Bild aus der Metallverhüttung. Wir können auch vom Belastungstest sprechen - ein Bild aus der Materialprüfung. Man trifft hin und wieder auch auf ein Bild aus der Geologie: Diamanten sind bekanntlich nichts anderes als Kohlenstoff; aber sie entstehen nur unter extremen Druck. Und das macht sie so kostbar.
Nun, das wünscht sich natürlich niemand, weder für sich noch für andere. Aber worum geht es denn hier eigentlich? Es geht darum, Leiderfahrungen einen Sinn zu geben. In dem Maße, wie wir dem Leid eine Deutung und einen Sinn geben oder abringen können, werden wir gestärkt daraus hervorgehen - bis dahin, dass wir mit dem Apostel Paulus sagen können: "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen" (Römer 8,28) - und das sagt ein wahrlich leidgeprüfter Mann! Auch, wenn es ein wenig gewagt klingt: Es ist wichtig, dass wir unsere Leiderfahrungen nicht zwischen Gott und uns stellen, indem wir Gott z.B. über dem Leid anklagen, von ihm Rechenschaft fordern, ihm Vorwürfe machen oder ihm gleich das Vertrauen entziehen. Tun wir das, haben wir schon verloren! Dann ist es immer noch besser, mit Jesaja zu sagen: "Gott prüft mich gerade im Glutofen des Elends". Das zeugt keineswegs von einem sog. "negativen Gottesbild", sondern vom dem festen Entschluss, unter allen Umständen an Gott festzuhalten, koste es, was es wolle - und auch von dem Entschluss, diese Prüfung zu bestehen! Dazu gehören dann auch so steile Sätze wie: "Gott darf mit mir machen, was er will." Und: "Ich glaube, dass Gott es gut mit mir meint bei allem, was er mit mir macht." ?!
Es ist das Gebet, das den Raum für diese inneren Klärungen eröffnet. Von ihm spricht der Lehrtext. In ihm werden wir zu "Überwindern", wie Johannes so gerne in seiner Offenbarung am Schluss der Bibel sagt. Und in diesem Sinne stimmt der Satz dann hoffentlich doch: "Not lehrt beten."
In Jesus bist du gesegnet und befähigt, auch dem Leid eine sinnvolle Rolle in deinem Leben zuzuweisen.
In Jesus bist du gesegnet mit dem Freund, der dir weder im Wasser noch im Feuer von deiner Seite weicht.
In Jesus bist du gesegnet mit der Kraft zum Überwinden.
https://www.youtube.com/watch?v=Y31CNZrRsks
By Johannes HilligesDonnerstag, 11. Januar 2024
Siehe, ich habe dich geprüft im Glutofen des Elends.
Jesaja 48,10
Seid beharrlich im Gebet!
Kolosser 4,2
Überwinder werden
"Not lehrt beten" sagt der Volksmund. Das Gegenteil stimmt leider auch: "Not lehrt fluchen." Das bedeutet doch, dass Not und "Elend", wie es die Losung nennt, die Nagelproben des Glaubens sind. Sie führen den Glauben in die Krise - und das bedeutet, an einen Wendepunkt: Entweder er bewährt sich oder er zerbricht.
Das ist mit dem "Glutofen" gemeint - ein Bild aus der Metallverhüttung. Wir können auch vom Belastungstest sprechen - ein Bild aus der Materialprüfung. Man trifft hin und wieder auch auf ein Bild aus der Geologie: Diamanten sind bekanntlich nichts anderes als Kohlenstoff; aber sie entstehen nur unter extremen Druck. Und das macht sie so kostbar.
Nun, das wünscht sich natürlich niemand, weder für sich noch für andere. Aber worum geht es denn hier eigentlich? Es geht darum, Leiderfahrungen einen Sinn zu geben. In dem Maße, wie wir dem Leid eine Deutung und einen Sinn geben oder abringen können, werden wir gestärkt daraus hervorgehen - bis dahin, dass wir mit dem Apostel Paulus sagen können: "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen" (Römer 8,28) - und das sagt ein wahrlich leidgeprüfter Mann! Auch, wenn es ein wenig gewagt klingt: Es ist wichtig, dass wir unsere Leiderfahrungen nicht zwischen Gott und uns stellen, indem wir Gott z.B. über dem Leid anklagen, von ihm Rechenschaft fordern, ihm Vorwürfe machen oder ihm gleich das Vertrauen entziehen. Tun wir das, haben wir schon verloren! Dann ist es immer noch besser, mit Jesaja zu sagen: "Gott prüft mich gerade im Glutofen des Elends". Das zeugt keineswegs von einem sog. "negativen Gottesbild", sondern vom dem festen Entschluss, unter allen Umständen an Gott festzuhalten, koste es, was es wolle - und auch von dem Entschluss, diese Prüfung zu bestehen! Dazu gehören dann auch so steile Sätze wie: "Gott darf mit mir machen, was er will." Und: "Ich glaube, dass Gott es gut mit mir meint bei allem, was er mit mir macht." ?!
Es ist das Gebet, das den Raum für diese inneren Klärungen eröffnet. Von ihm spricht der Lehrtext. In ihm werden wir zu "Überwindern", wie Johannes so gerne in seiner Offenbarung am Schluss der Bibel sagt. Und in diesem Sinne stimmt der Satz dann hoffentlich doch: "Not lehrt beten."
In Jesus bist du gesegnet und befähigt, auch dem Leid eine sinnvolle Rolle in deinem Leben zuzuweisen.
In Jesus bist du gesegnet mit dem Freund, der dir weder im Wasser noch im Feuer von deiner Seite weicht.
In Jesus bist du gesegnet mit der Kraft zum Überwinden.
https://www.youtube.com/watch?v=Y31CNZrRsks