Genomhäppchen

Umwelt-DNA: Ein Ökosystem-Smoothie


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Vor 2 Millionen Jahren hat es in Grönland komplett anders ausgeschaut. Es war ca. 11 bis 19 Grad wärmer und es gab dort damals ein Waldökosystem mit Pappeln, Birken, Unterholz, Kräutern, Hasen, Mastodons, Rentiere und Gänse. Aber wie kann man ein so altes, längst ausgestorbenes Ökosystem rekonstruieren?

Begriffserklärungen:

  • eDNA (das e kommt von environmental, also Umwelt-DNA) wird aus Bodenproben, Wasser, Schnee oder Luft gewonnen und kann helfen, längst ausgestorbene Ökosysteme zu entdecken.
  • Weiterführende Links (Deutsch):

    • Artikel: National Geographic: “Sensationsfund: Älteste DNA offenbart urzeitliches Ökosystem”: https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2022/12/sensationsfund-aelteste-dna-offenbart-urzeitliches-oekosystem-mastodon
    • Artikel: SWR Wissen: “2 Millionen Jahre alte DNA gefunden”: https://www.swr.de/wissen/zwei-millionen-jahre-alte-dna-100.html
    • Weiterführende Links (Englisch):

      • Wissenschaftliche Studie: Kjær, K.H., et al.: “A 2-million-year-old ecosystem in Greenland uncovered by environmental DNA”. Nature. 2022. 612: 283–291. https://doi.org/10.1038/s41586-022-05453-y.
      • Querverweis zu "Der Code des Lebens" Podcastfolgen:

        • Folge 8: “Wie viel Neandertaler steckt in uns?”, https://codedeslebens.podigee.io/8-neandertaler
        • Sprecherinnen: Barbara Strobl und Ulrike Träger

          Genomhäppchen-Team: Nina Gasparoni, Julia Philipp, Eric Placzeck, Barbara Strobl und Ulrike Träger
          Musik und Geräusche: Zen_Man - Clip_10_Drippling_Drops_short https://pixabay.com/music/jingles-clip-10-drippling-drops-short-3060/ und Pixabay - Eating a cracker (Mouth closed) https://pixabay.com/sound-effects/eating-a-cracker-mouth-closed-102488/
          Weitere Informationen: www.ghga.de/de/genomhaeppchen

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          GenomhäppchenBy GHGA