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Am 12. April 2026 haben in Ungarn historische Wahlen stattgefunden, bei denen Viktor Orbán, der das Land 16 Jahre lang regiert und in dieser Zeit die demokratischen Institutionen zunehmend zerstört hat, abgewählt wurde. Das Orbán-Regime galt für viele als Vorreiter einer neuen Art eines autoritären Führungsstils, der von anderen Parteien der europäischen und globalen Rechten als Vorbild gefeiert wurde. In einem Erdrutschsieg konnte sein Herausforderer, Péter Magyar, ein ehemaliger Fidesz-Parteikollege, mit seiner Partei "Tisza" mehr als 2/3 der Parlamentssitze für sich gewinnen. Wie kann der überraschende Rücktritt Orbáns und die aktuelle Situation nach der Wahl beurteilt werden? Was kommt in den nächsten Monaten auf die ungarische Regierung zu? Diese und andere Fragen besprechen Iván und David in dieser Folge mit Dr. Eszter Kováts, der ausgewiesenen Ungarn-Expertin und Wissenschaftlerin am IPW.
Diese Folge wurde am 14. Mai 2026 aufgezeichnet.
By Studierende des IPWAm 12. April 2026 haben in Ungarn historische Wahlen stattgefunden, bei denen Viktor Orbán, der das Land 16 Jahre lang regiert und in dieser Zeit die demokratischen Institutionen zunehmend zerstört hat, abgewählt wurde. Das Orbán-Regime galt für viele als Vorreiter einer neuen Art eines autoritären Führungsstils, der von anderen Parteien der europäischen und globalen Rechten als Vorbild gefeiert wurde. In einem Erdrutschsieg konnte sein Herausforderer, Péter Magyar, ein ehemaliger Fidesz-Parteikollege, mit seiner Partei "Tisza" mehr als 2/3 der Parlamentssitze für sich gewinnen. Wie kann der überraschende Rücktritt Orbáns und die aktuelle Situation nach der Wahl beurteilt werden? Was kommt in den nächsten Monaten auf die ungarische Regierung zu? Diese und andere Fragen besprechen Iván und David in dieser Folge mit Dr. Eszter Kováts, der ausgewiesenen Ungarn-Expertin und Wissenschaftlerin am IPW.
Diese Folge wurde am 14. Mai 2026 aufgezeichnet.