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Wenn Trans* Personen ihren Namen oder ihren Geschlechtseintrag ändern lassen wollen, wenn sie aufgrund ihres Trans*seins eine Hormonbehandlung oder OPs in Anspruch nehmen möchten, müssen sie sich in Deutschland eine Geschlechtsidentitätsstörung diagnostizieren lassen. Im ICD 10, der internationalen Klassifikation von Krankheiten, fällt die so genannte Störung der Geschlechtsidentität unter die Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen.
Einen großen Teil des Aktivismus gegen die Pathologisierung von Trans*menschen leistet die internationale Kampagne Stop Trans Pathologization. Sie wird von fast 400 Gruppen und Netzwerken von allen Kontinenten unterstützt. Jedes Jahr im Oktober ruft sie zum internationalen Aktionstag gegen Trans*-Pathologisierung auf.
Wir möchten euch an dieser Stelle auf eine Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Gender und Gender studies hinweisen, die diesen Monat in Greifswald stattfindet.
Am 28.April findet um 15.00 Uhr im Krupp-Kolleg ein interdisziplinärer Workshop mit dem Titel „Theorie-Texte(n). Lektüre-Kulturen der Gender Studies“. Die Professorin Eva Blome unterstützt interessierte Workshop-Teilnehmende dabei die Texte Judith Butlers zu lesen und selbst schriftlich weiter mit diesen zu arbeiten. Eine gute Möglichkeit sich vertiefend mit einer der wichtigsten Theoretikerinnen der Gender Studies und Denkerin der Queertheorie auseinanderzusetzen und Anstöße für die eigene Arbeit in diesem Bereich zu bekommen. Die Veranstaltung findet statt am 28. April von 15.00-18.00 Uhr .
VORTRAG des IZfG Greifswald in der Kabutze: (Ver-)Kleidung im Spannungsfeld von (Geschlechts-)Identität und Begehren“ mit Clemens Räthel (Berlin)
„Kleider machen Leute!“ – heißt es nicht zu unrecht: Über die Codes der Kleidung gelingt es uns scheinbar einfach, Fragen nach Geschlecht, Klasse und häufig auch Alter zu beantworten. Was aber passiert, wenn Uneindeutigkeiten oder spielerische Drehungen dieses Koordinatensystem durcheinander bringen? Ausgehend von Beispielen aus der Theaterpraxis setzt der Vortrag die vermeintliche Unterscheidung zwischen Kleidung und Verkleidung in Bewegung, beleuchtet dabei das revolutionäre und vllt. gar utopische Potenzial vestimentärer Zwischenpositionen und deren Effekte.
Wie ihr wisst (und wir schon teilweise berichtet haben), gibt es unzählige Nachrichten aus der Welt, die davon berichten, wie schwierig oder unmöglich, gar tödlich es sein kann, ein öffentliches Leben als LGBT-Person zu führen. Wir haben mal nach positiven und hoffnungsvollen Meldungen recherchiert und eine kleine Auswahl für euch vorbereitet..
(Erfolgs)Meldungen aus der Welt
Nepal:
Argentinien:
Kenia:
Indien:
Hallo, Gulya. Bevor wir zum Filmfestival kommen, erst einmal ganz allgemein: Wie ist die Situation von queeren Personen in Russland? Diskriminierungs ist also ein Thema, wie äußert sich das im Alltag? Euer Filmfestival, das „Side by Side“ international film festival versucht der alltgäglichen Diskriminierung etwas positives entgegenzusetzen, berichte doch bitte mal kurz über dieses Festival: seit wann gibt es euch, was macht ihr alles? Wie seid ihr auch über St.Petersburg hinaus aktiv? Wie sind die Reaktionen auf euer Festival? Was bewegt das Side by side international film festival? Wie sind die internationalen Reaktionen? Welchen Unterschied gibt es zu den Reaktionen aus Russland? Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg mit der Planung des side by side Festivals in diesem Jahr.
VeRa – verquer. Radio – läuft in allen ungeraden Kalenderwochen mittwochs um 22 Uhr & donnerstags 11 Uhr auf radio98eins.
Diese Sendung lief am 13. April 2015 auf radio98eins.
By verquer. RedakteurWenn Trans* Personen ihren Namen oder ihren Geschlechtseintrag ändern lassen wollen, wenn sie aufgrund ihres Trans*seins eine Hormonbehandlung oder OPs in Anspruch nehmen möchten, müssen sie sich in Deutschland eine Geschlechtsidentitätsstörung diagnostizieren lassen. Im ICD 10, der internationalen Klassifikation von Krankheiten, fällt die so genannte Störung der Geschlechtsidentität unter die Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen.
Einen großen Teil des Aktivismus gegen die Pathologisierung von Trans*menschen leistet die internationale Kampagne Stop Trans Pathologization. Sie wird von fast 400 Gruppen und Netzwerken von allen Kontinenten unterstützt. Jedes Jahr im Oktober ruft sie zum internationalen Aktionstag gegen Trans*-Pathologisierung auf.
Wir möchten euch an dieser Stelle auf eine Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Gender und Gender studies hinweisen, die diesen Monat in Greifswald stattfindet.
Am 28.April findet um 15.00 Uhr im Krupp-Kolleg ein interdisziplinärer Workshop mit dem Titel „Theorie-Texte(n). Lektüre-Kulturen der Gender Studies“. Die Professorin Eva Blome unterstützt interessierte Workshop-Teilnehmende dabei die Texte Judith Butlers zu lesen und selbst schriftlich weiter mit diesen zu arbeiten. Eine gute Möglichkeit sich vertiefend mit einer der wichtigsten Theoretikerinnen der Gender Studies und Denkerin der Queertheorie auseinanderzusetzen und Anstöße für die eigene Arbeit in diesem Bereich zu bekommen. Die Veranstaltung findet statt am 28. April von 15.00-18.00 Uhr .
VORTRAG des IZfG Greifswald in der Kabutze: (Ver-)Kleidung im Spannungsfeld von (Geschlechts-)Identität und Begehren“ mit Clemens Räthel (Berlin)
„Kleider machen Leute!“ – heißt es nicht zu unrecht: Über die Codes der Kleidung gelingt es uns scheinbar einfach, Fragen nach Geschlecht, Klasse und häufig auch Alter zu beantworten. Was aber passiert, wenn Uneindeutigkeiten oder spielerische Drehungen dieses Koordinatensystem durcheinander bringen? Ausgehend von Beispielen aus der Theaterpraxis setzt der Vortrag die vermeintliche Unterscheidung zwischen Kleidung und Verkleidung in Bewegung, beleuchtet dabei das revolutionäre und vllt. gar utopische Potenzial vestimentärer Zwischenpositionen und deren Effekte.
Wie ihr wisst (und wir schon teilweise berichtet haben), gibt es unzählige Nachrichten aus der Welt, die davon berichten, wie schwierig oder unmöglich, gar tödlich es sein kann, ein öffentliches Leben als LGBT-Person zu führen. Wir haben mal nach positiven und hoffnungsvollen Meldungen recherchiert und eine kleine Auswahl für euch vorbereitet..
(Erfolgs)Meldungen aus der Welt
Nepal:
Argentinien:
Kenia:
Indien:
Hallo, Gulya. Bevor wir zum Filmfestival kommen, erst einmal ganz allgemein: Wie ist die Situation von queeren Personen in Russland? Diskriminierungs ist also ein Thema, wie äußert sich das im Alltag? Euer Filmfestival, das „Side by Side“ international film festival versucht der alltgäglichen Diskriminierung etwas positives entgegenzusetzen, berichte doch bitte mal kurz über dieses Festival: seit wann gibt es euch, was macht ihr alles? Wie seid ihr auch über St.Petersburg hinaus aktiv? Wie sind die Reaktionen auf euer Festival? Was bewegt das Side by side international film festival? Wie sind die internationalen Reaktionen? Welchen Unterschied gibt es zu den Reaktionen aus Russland? Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg mit der Planung des side by side Festivals in diesem Jahr.
VeRa – verquer. Radio – läuft in allen ungeraden Kalenderwochen mittwochs um 22 Uhr & donnerstags 11 Uhr auf radio98eins.
Diese Sendung lief am 13. April 2015 auf radio98eins.