Fluchtwege werden immer länger und gefährlicher, Europa schottet sich ab. Wer sich entscheidet, zu migrieren, geht in der Regel ein großes Risiko ein. Die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) fordern: “Eine geordnete, sichere, reguläre und verantwortungsvolle Migration und Mobilität von Menschen erleichtern, unter anderem durch die Anwendung einer planvollen und gut gesteuerten Migrationspolitik.” (SDG 10). Mit dem Blick auf die derzeitige Situation an den EU-Außengrenzen sowie in Herkunfts- Transit- und Ankunftsländern globaler Migration fragen wir: (Wie) kann Migration geordnet werden? Was bedeutet das für Menschen, die migrieren?
Dr. Anne-Kathrin Will vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung