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Warum fasziniert mich der Buddhismus, obwohl ich weder an Wiedergeburt noch an metaphysisches Karma glaube?
In dieser Folge geht es um meinen säkularen Blick auf den Buddhismus: Buddha als Mensch statt Gott, die vier edlen Wahrheiten als Diagnose unseres Leidens, kritisches Denken im Kalama-Sutta, und die Frage, was verloren geht, wenn Buddhismus zu Mindfulness, Selfcare und Buddha-Deko wird.
Am Ende bleibt eine ganz praktische Frage: Woran halte ich gerade fest, und inwiefern verursacht genau dieses Festhalten Leid in meinem Leben?
Warum wirken manche Menschen im Alter gelassener? Liegt es an Lebenserfahrung, am Bewusstsein der eigenen Endlichkeit oder daran, dass das eigene Ego irgendwann weniger wichtig wird?
In dieser Folge geht es um vier mögliche Wege zur Gelassenheit und um eine wichtige Unterscheidung: Ruhig zu bleiben bedeutet noch lange nicht, gelassen zu sein. Man kann auch gleichgültig sein. Oder resigniert.
Was echte Gelassenheit ausmacht, warum Akzeptanz dabei eine zentrale Rolle spielt und was wir schon heute dafür tun können, darum geht es in dieser Folge.
Frage zum Weiterdenken:
Wenn du ruhig bleibst: Ist das Gelassenheit, Gleichgültigkeit – oder hast du einfach aufgegeben?
Was geben wir unserem Geist eigentlich den ganzen Tag zu essen?
Social Media, Schlagzeilen, Smalltalk, Trash-TV – vieles davon ist schnell konsumiert und schnell wieder vergessen. Geistiges Fast Food eben.
Aber was nährt uns wirklich? Und welchen Anteil hat geistige Aktivität beim Verarbeitungsprozess?
In dieser Folge von Vergoldete Zeit geht es um die Frage, welche Gedanken unseren Geist nur befüllen und welche ihn tatsächlich erfüllen.
„Hätte ich doch …“
Kaum ein Gedanke verfolgt uns so hartnäckig wie die Frage, was gewesen wäre, wenn wir uns anders entschieden hätten.
Aber bereuen wir wirklich vor allem das, was wir nicht getan haben? Und ist Reue überhaupt ein guter Maßstab dafür, ob eine Entscheidung richtig oder falsch war?
In dieser Folge von Vergoldete Zeit geht es um verpasste Möglichkeiten, kontrafaktisches Denken und die Frage, warum eine gute Entscheidung sich später trotzdem falsch anfühlen kann.
Ein Gespräch über Disziplin, Willenskraft und die Rolle der Vernunft in einem gelungenen Leben.
Doch was bedeutet es eigentlich, vernünftig zu leben? Ist ein vernünftiges Leben automatisch ein weises Leben? Steht Vernunft dem Genuss im Weg – oder ermöglicht sie ihn erst?
In einem lebhaften Austausch erkunden die beiden ihre unterschiedlichen Vorstellungen von Lebensführung, hinterfragen eigene Gewohnheiten und stoßen auf überraschende Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Wie immer eine Einladung zum Mitdenken. Und am Ende geben beide sogar ihre Abi-Noten preis.
Shamsey konfrontiert Liv in dieser Folge mit einer Reihe bewusst überspitzter und provokanter Fragen, die vor allem eines sollen: zum Nachdenken anregen. Doch schon bald zeigt sich, dass nicht jede provokante Frage automatisch einen neuen Denkraum eröffnet. Zumindest nicht bei Liv.
Schnell entwickelt sich eine lebhafte Diskussion über Intelligenz und Glück sowie gute und schlechte Fragen.
Und wie so oft bei Liv und Shamsey führt der Weg schließlich an einen Ort, den niemand hätte vorhersehen können: zu Tiramisu und Vinted.
In dieser Folge sprechen Liv und Shamsey zunächst darüber, wie der Sommer ihren Alltag und ihr Empfinden verändert, bevor sie in die faszinierende Welt der Träume eintauchen: von gewöhnlichen Träumen über Albträume bis hin zu luziden Träumen.
Anschließend stößt Liv an eine ihrer persönlichen Grenzen: Shamseys Erfahrungen mit einem Dunkelretreat. Mehrere Tage allein, fastend und in vollständiger Dunkelheit – ein Experiment, das die beiden dazu inspiriert, über die Bedeutung unserer Sinne nachzudenken. Welche Rolle spielen Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten für unser Leben? Und welchen Sinn würden sie am wenigsten gern verlieren?
Wie so oft bleibt es nicht bei theoretischen Überlegungen. Liv und Shamsey erstellen ein persönliches Ranking der Sinne und diskutieren, was verloren ginge, wenn einer von ihnen plötzlich wegfiele.
Und du: Auf welchen Sinn könntest du am ehesten verzichten – und auf welchen auf keinen Fall?
Wer kennt das nicht: Man lernt jemanden kennen und nach wenigen Minuten erzählt die Person bereits Dinge, bei denen man innerlich denkt: Das hätte ich vielleicht nicht wissen müssen. Ein klassischer Fall von Oversharing.
Doch wo verlaufen eigentlich die Grenzen zwischen Offenheit, Verletzlichkeit und verbaler Selbstentblößung? Gibt es subjektive oder vielleicht sogar gesellschaftliche Grenzen dessen, was man teilen „sollte“? Und was passiert, wenn Intimität zum Normalzustand wird – in Freundschaften, Beziehungen oder im Internet?
Liv und Shamsey sprechen in dieser Folge über Nähe, Grenzen und die Frage, warum Menschen manchmal mehr preisgeben, als ihrem Gegenüber lieb ist. Außerdem geht es um intime Beziehungsthemen: Ist der gemeinsame Toilettengang Ausdruck besonderer Vertrautheit oder einfach too much?
Und während die beiden versuchen, das Phänomen Oversharing zu analysieren, stellt sich zwangsläufig eine andere Frage: Oversharen sie dabei vielleicht selbst?
Unsere eigentliche Folge wurde leider nach 30 Minuten nur noch halb aufgenommen, deswegen kommt diesmal nur eine kurze Sonderfolge, die wir spontan am Abend von Shamseys Geburtstag aufgenommen haben. Daher auch das Thema "Geburtstag" und einem universellen Gefühl, das uns als Menschheit zusammenhält.
Diese Folge beginnt mit großer Wiedersehensfreude, weil Liv und Shamsey sich lange nicht mehr live gesehen haben – und endet in einer kleinen Diskussion über Widerstand, Akzeptanz und Vergänglichkeit.
Doch der Reihe nach: Zunächst sprechen die beiden wie gewohnt über Aktuelles aus ihrem Leben, bevor Shamsey die Tür zur Vergänglichkeit öffnet und Liv mit der Frage konfrontiert, wovon sie im Laufe des Älterwerdens bereits Abschied nehmen musste – oder derzeit Abschied nimmt.
Daraus entwickelt sich eine fast schon hitzige Diskussion über die eigentliche Ursache des Schmerzes von Vergänglichkeit: Liegt er im Verlust selbst oder vielmehr im Widerstand gegen ihn? Dabei prallen zwei Perspektiven aufeinander: Shamseys philosophisch-buddhistische Sichtweise und Livs neurowissenschaftlich geprägter Blick auf den Menschen. Im Verlauf des Gesprächs wird deutlich, dass die Diskussion möglicherweise auf einem grundlegend unterschiedlichen Verständnis des Begriffs „Akzeptanz“ beruht, aber die Ansichten im Grunde doch gar nicht so weit von einander abweichen.
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