Versicherungsfunk

Versicherungsfunk Update 10.09.2024


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Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

Krankenkassen machten im ersten Halbjahr 2,2 Milliarden Euro Miese

Die gesetzlichen Krankenversicherer haben im ersten Halbjahr 2024 deutlich mehr ausgegeben als eingenommen. Den Einnahmen in Höhe von 159,1 Milliarden Euro standen Ausgaben von 161,3 Milliarden Euro gegenüber, wodurch ein Fehlbetrag von 2,2 Milliarden Euro entstand. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Freitag mit.

Verbesserte Stimmung in der Versicherungswirtschaft

Während die Beurteilung der Geschäftslage zum Vorquartal fast unverändert geblieben ist, stiegen die Erwartungen im Bereich Lebensversicherung und Schaden- und Unfallversicherung erneut an, wie aus dem aktuellen Ifo-Konjunkturtest Versicherungswirtschaft hervorgeht. In der Lebensversicherung sorgten von April bis Juni Lohnsteigerungen und Zinssenkungen für Rückenwind. In der Schaden- und Unfallversicherung sorgen inflationsbedingte Nachholeffekte zwar für steigende Beitragseinnahmen. Gleichzeitig sind aber auch deutlich höhere Ausgaben für Schäden zu erwarten.

Münchener Verein mit neuer Fachbereichsleiterin Personal und Partner

Zum 16. September 2024 übernimmt Andrea Achhammer die Fachbereichsleitung Personal und Partner beim Münchener Verein. Sie folgt auf René Neumann, der zum 1. Juli 2024 die Leitung des neu gegründeten Fachbereichs Immobilienmanagement übernommen hat. Die 43-jährige kommt von der Allianz Suisse und war dort zuletzt als Head of HR tätig.

Huk-Coburg gibt sich neues Corporate Design

Die Huk-Coburg erscheint in neuem Corporate Design. Damit trägt die Versicherungsgruppe mit Sitz in Coburg der zunehmenden Digitalisierung Rechnung. Durch den bewussten Einsatz minimalistischer Elemente, vereinfachter Illustrationen, einer klaren Farbpalette sowie einer eigenen Schrift ist der Versicherer mit dem neuen Design über alle Medien erkennbar.

Swiss Re sieht steigende Nachfrage nach Rückversicherung

Höhere Immobilienwerte, Urbanisierung und inflationsbedingt steigende Reparaturkosten dürften die Nachfrage nach Sach-Rück-/Versicherungen ankurbeln, insbesondere in Gebieten mit zunehmenden Naturkatastrophenrisiken. Laut Swiss Re Institute war 2023 das vierte Jahr in Folge, in dem die weltweiten versicherten Schäden aus Naturkatastrophen über der Marke von 100 Mrd Dolllar lagen. Auch 2024 geht mit versicherten Schäden von 60 Mrd Dollar im ersten Halbjahr – 62% über dem Zehnjahresdurchschnitt – in diese Richtung.

Munich Re: Schadeninflation im Fokus

Vor dem Branchentreffen der Rückversicherer in Monte Carlo betont Munich Re, dass die Schadeninflation ist in vielen Rückversicherungssegmenten deutlich höher. Getrieben wird sie von Faktoren unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage. Beispiele sind steigende Schadenersatz-Urteile insbesondere in den USA („Social Inflation“), kostentreibende medizinische Fortschritte, steigende Pflegekosten oder die Knappheit von Baumaterial und Fachkräften, wodurch die Schadenkosten signifikant steigen.

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VersicherungsfunkBy MarKo Petersohn & Versicherungsbote


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