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Jakob wurde in die URAK gewählt; allerdings hatte dieser Wahlerfolg keinen nachhaltige Wirkung. Gegen den Rauswurf aus der URAK hat Jakob vor dem Rechtshof der Konföderation gegen die Konföderation geklagt. Was ist dabei herausgekommen?
Die Episode 51, in der es schon einmal um diese Klage ging, findet sich hier.
Als Großorganisation hat die Kirche Sammelversicherungen für Haupt- Neben- und Ehrenamtliche Mitarbeitende so wie für Teilnehmende an Kirchenveranstaltungen abgeschlossen. Unter anderem gehören zu diesen Sammelversicherungen Haftpflichtversicherungen und Unfallversicherungen. Wir sprechen darüber, ob diese Versicherungen in Fällen kirchlicher sexualisierter Gewalt Leistungen an die Betroffenen auszahlen.
Die externen Links zu den Versicherungen finden sich hier:
Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland
Informationen zum Versicherungsschutz – Nordkirche (Ecclesia, PDF)
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Informationen zum Versicherungsschutz in der EKBO (Ecclesia, PDF)
Evangelische Kirche im Rheinland
Informationen zum Versicherungsschutz EKiR (Ecclesia, PDF)
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg (EJW / Württembergische Landeskirche)
Versicherungsmerkblatt EJW-Sammelversicherung (Ecclesia, PDF)
Evangelische Kirche der Pfalz
Merkblatt zum Unfallversicherungsschutz (PDF)
Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens
Merkblatt Versicherungsschutz im Ehrenamt (PDF)
Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Downloadbereich Versicherungsmerkblätter des Ev. Regionalverbandes Wiesbaden-Rheingau-Taunus (PDF)
Evangelische Landeskirche Hannovers
Merkblatt über den Versicherungsschutz in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (PDF)
Zum Vergleich:
Landessportbund Niedersachsen
Merkblatt Informationen zur Sportversicherung (PDF)
In dieser Ausgabe blicken wir s über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg: Statt der evangelischen Kirche in Deutschland steht die katholische Kirche in den Niederlanden und das erschütternde Schicksal von Henk Heithuis im Mittelpunkt.
Weiterführende Informationen zu dem Fall hier:
Dass sie mich wieder zu packen kriegen, faz.net, 14.04.2012 (externer Link)
Zwangskastration durch die Kirche?, deutchlandfunk.de. 18.04.2012 (externer Link)
Der Fall Henk Heithuis, spiegel.de, 04.05.2012 (externer link)
Wir sprechen mit Dr. Ilonka Czerny, die selbst Betroffene sexualisierter Gewalt ist, über ihre Ausstellung. In der Ausstellung „Betroffene zeigen Gesicht“ rückt sie anhand von Kinder- und Jugendfotos die Betroffenen in den Mittelpunkt. Im Gespräch erzählt Ilonka von ihrer eigenen Geschichte, dem steinigen Weg der kirchlichen Aufarbeitung und erklärt, wie Gemeinden die Wanderausstellung zu sich holen können. Zudem lädt sie Betroffene – auch aus dem evangelischen Raum – herzlich dazu ein, anonym Teil dieses wachsenden Kunstprojekts zu werden.
Dr. Ilonka Czerny kann unter der folgenden Mailadresse erreicht werden: [email protected]
Seit März 2025 sollen die Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommissionen (URAK) Licht ins Dunkel bringen. Doch ihrer Berichtspflicht für 2026 kamen die Gremien nur mit deutlicher Verspätung nach – manche lieferten bis heute gar nichts ab. Was steht in den Dokumenten, die tatsächlich vorliegen? Wir haben alle verfügbaren Berichte ausgewertet und zeigen, was die Kommissionen bisher wirklich herausgefunden haben.
Das Betroffenennetzwerk (BeNe) war eine Website der EKD, die sich an Betroffene sexualisierter Gewalt richtete und mit dem Slogan „Dein sicherer Ort für Austausch, Gemeinschaft & Unterstützung“ beworben wurde. Bei den Betroffenen war die Plattform allerdings wenig beliebt, obwohl ein großer Bedarf an Vernetzung bestand.
Seit einigen Tagen ist BeNe nun offline. Als Grund dafür nennt die EKD eine Sicherheitslücke in WordPress, die offenbar dazu geführt hat, dass die privaten Daten von Betroffenen in großem Maße abgeflossen sind.
Wir fragen uns, wie es eigentlich zu diesem Vorfall kommen konnte.
Auf der schönen Nordseeinsel Borkum ist die Sommerzeit besonders schön. Aber das war nicht immer so. Vor 100 Jahren trieb dort ein Pastor sein Unwesen.
Verwendete Quellen:
Lindemann, Gerhard: „Typisch jüdisch“. Die Stellung der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers zu Antijudaismus, Judenfeindschaft und Antisemitismus 1919–1949, Hannover.
Ullrich, Anna: Von „jüdischem Optimismus“ und „unausbleiblicher Enttäuschung“. Erwartungsmanagement deutsch-jüdischer Vereine und gesellschaftlicher Antisemitismus 1914–1938, Berlin 2019.
Beer, Udo: „Der falsche Priester“, in: Jahrbuch der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer zu Emden, Bd. 66, 1986, S. 152–163.
Eigentlich wollten Jakob und Katharina an den Strand gehen. Oder im See schwimmen gehen. Dafür hätten sie sogar fast eine Folge ausfallen lassen. Die Entwicklungen in der EKD haben aber Anlass dazu gegeben, eine kurze Folge aufzunehmen, in der die aktuellen Entwicklungen, insbesondere zu den sogenannten Anerkennungszahlungen und einer geplanten sogenannten Ombutsstelle, dargestellt werden.
Die Forum-Propaganda vom 02.07.2026 der EKD kann hier aufgerufen werden.
In der letzen Episode haben wir über Martin Goldstein gesprochen, den Mann, der hinter dem bekannten Dr. Sommer in der BRAVO steckte. Wir hatten auch darüber gesprochen, dass wegen seinen Beiträgen die Bundesstelle für jugendgefährdende Schriften zwei ausgaben der BRAVO indiziert hatte. Angeblich wegen eines Beitrages über Masturbation. Aber… stimmt das eigentlich?
Die Entscheidung 2384. ( Pr. 38/72) der Bundesstelle für jugendgefährdende Schriften kann hier eingesehen werden.
Die erwähnte Aufarbeitungsstudie kann hier heruntergeladen werden.
Über Jahrzehnte hinweg war „Dr. Sommer“ der BRAVO die Anlaufstelle für Jugendliche. In einer Ära ohne Internet gab es kaum einen anderen Ort, an dem Fragen zu Liebe und Sexualität so offen beantwortet wurden. Die BRAVO gab sich progressiv, aufgeklärt und meilenweit entfernt von der verstaubten evangelischen Amtskirche, die sich mit zeitgemäßen Antworten sichtlich schwergetan hatte. Doch der Blick hinter die Kulissen offenbart eine völlig andere, weitaus komplexere Realität.
Martin Goldstein, der Arzt und Psychotherapeut, der jahrelang hinter der Identität von „Dr. Sommer“ steckte, war keineswegs ein kirchenferner Rebell. Er leitete hauptberuflich eine evangelische Beratungsstelle für Jugend- und Sexualfragen. Noch brisanter sind jedoch die nachgewiesenen Kontakte zwischen Goldstein und dem Berliner Psychologen Helmut Kentler. Kentler gilt heute als die zentrale Figur hinter dem sogenannten „Kentler-Experiment“, bei dem Pflegekinder über Jahrzehnte hinweg bewusst und mit behördlicher Unterstützung an pädophile Männer vermittelt wurden.
Was oberflächlich wie die unbeschwerte sexuelle Befreiung der Popkultur aussah, war tief mit den damaligen psychologischen und kirchlichen Institutionen verflochten. Ein genauer Blick in diese Ära führt uns somit direkt in ein sehr dunkles Kapitel der BRAVO.
Ein Link zu dem BRAVO-Archiv befindet sich hier.
Ein Link zu der erwähnten Vorstudie aus dem Jahr 2023 in der auch Martin Goldstein benannt wird befindet sich hier.
Ein Link zu dem erwähnten Video von Rezo auf dem Kanal Schlumpf auf YouTube zum Thema Dr. Sommer befindet sich hier.
Ein Link zu dem erwähnten Video von Jan Sprung auf dem gleichnamigen Kanal auf YouTube zum Thema Dr. Simmer befindet sich hier.
Ein Link zum Buch Teenagerliebe – von der Aufklärung zur Initiation von Martin Goldstein bei der deutschen Nationalbibiliothek befindet sich hier.
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