„I’m a thick bitch, I need tempo” – Lizzo
Pronomen: sie/ihr (Kira), sie/ihr (Freddy)
Kira und Freddy haben sich in Freiburg nicht gesucht, aber gefunden und stellen sich seitdem als dicke, feministische und aktivistische Freund*innen vielen Herausforderungen. Gemeinsam haben sie einen Vortrag/Workshop kreiert: „Voll Fett“. Sowohl in ihrer Arbeit als auch sonst im Leben ist den beiden wichtig zwischen Selbstliebe und Fat Liberation zu unterscheiden. Denn es genügt nicht wenn wir unsere eigenen Körper alle lieben – was ja auch gar nicht immer möglich ist und was auch niemand muss – und sie dennoch von der Gesellschaft nicht akzeptiert, geschweige denn als wertvoll empfunden werden. Erfahrungen von Gewichtsdiskriminierung geschehen auf unterschiedlichsten Ebenen und jede* dicke Person muss sich tagtäglich mit ihrem Körper und seiner Erscheinung und der Beurteilung anderer auseinandersetzten, weil sie von gesellschaftlichen Strukturen dazu genötigt werden. Dabei legen die beiden Fettaktivist*innen großen Wert darauf, den Zusammenhang von Intersektionalität und Fettfeindlichkeit hervorzuheben, denn jede* macht auf Grund ihres* Aussehens ganz unterschiedliche Erfahrungen. Wir -alle- sollten unsere Sehgewohnheiten ändern und unsere Augen an eine dicke Ästhetik besser schnell gewöhnen, denn sie ist da und sie muss noch mehr Raum einnehmen!