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Triggerwarnung:
In dieser Bonusfolge erzählt Marleen von Beziehungen, in denen Liebe immer wieder mit Unsicherheit, Abwertung und Angst verbunden war.
Mit 17 führt sie eine Beziehung mit einem elf Jahre älteren Mann. Über dreieinhalb Jahre erlebt sie dort verbale und körperliche Gewalt. Später entwickelt Marleen eine schwere Angststörung und beginnt, sich intensiver mit ihren Beziehungserfahrungen auseinanderzusetzen.
Doch auch in späteren Partnerschaften begegnen ihr ähnliche Muster.
Vor rund viereinhalb Jahren lernt Marleen einen Mann kennen, mit dem zunächst vieles leicht wirkt. Beide teilen Interessen, verbringen viel Zeit miteinander und ziehen zusammen. Doch sobald Konflikte entstehen, verändert sich die Beziehung. Marleen erzählt von Beleidigungen, Sarkasmus, Rückzug, Alkohol, Drohungen und immer wieder dem Satz, sie müsse die gemeinsame Wohnung verlassen.
Damit verliert ihr Zuhause für sie seine Sicherheit.
Nach drei Jahren entdeckt Marleen selbst einen Knoten. Die Diagnose: Schilddrüsenkrebs. Obwohl ihre Heilungschancen laut ihren Ärzten sehr gut sind, verändert die Diagnose ihre Perspektive auf ihr Leben. Gleichzeitig erlebt sie, dass ihr damaliger Partner ihr in dieser Situation kaum Halt gibt. Als eine weitere Operation ansteht, weigert er sich, sie ins Krankenhaus zu fahren.
Marleen zieht zu ihren Eltern und findet später ein neues Zuhause. Trotzdem nähern sich beide noch einmal an. Erst nach weiteren Konflikten beendet sie die Beziehung endgültig.
Heute arbeitet Marleen als Traumatherapeutin und begleitet selbst Menschen, die in belastenden Beziehungen leben. Sie spricht darüber, warum Trennung oft ein Prozess ist, welche Warnsignale sie heute früher erkennt und warum Sicherheit, Selbstwert und ein gesunder Umgang mit Konflikten für sie entscheidend geworden sind.
Diese Folge handelt von toxischen Beziehungsmustern, psychischer und körperlicher Gewalt, Angststörung, Schilddrüsenkrebs, Grenzen, Selbstwert und dem Weg aus wiederkehrenden ungesunden Beziehungen.
Zeitstempel:
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*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt von der Nummer gegen Kummer.
Wenn du dich in einer belastenden Familiensituation befindest und nicht weißt, an wen du dich wenden kannst, ist die „Nummer gegen Kummer" für dich da. Am Kinder- und Jugendtelefon, in der Online-Beratung sowie am Elterntelefon findest du ein offenes Ohr für deine Sorgen und Ängste – anonym, kostenlos und vertraulich.
Junge Menschen bis 27 Jahre erhalten unter 116 111, per Mail oder im Chat Unterstützung. Eltern und andere Bezugspersonen erreichen geschulte Beratungspersonen unter 0800 111 0550. Informationen zur Online-Beratung, Beratungszeiten und allen Angeboten findest du unter www.nummergegenkummer.de.
Triggerwarnung:
In Bonusfolge 8 erzählt Felix von ihrer ersten festen Beziehung. Sie beginnt vollständig online und entwickelt sich innerhalb kurzer Zeit zu einer intensiven Bindung, für die Felix ihr eigenes Leben immer weiter zurückstellt.
Aus Freundschaft wird schnell eine Beziehung. Nach wenigen Tagen fallen Sätze wie „Ich liebe dich“, später geht es um Heirat, Kinder und ein gemeinsames Leben. Felix beschreibt diese Phase rückblickend als Lovebombing. Gleichzeitig erlebt sie immer wieder plötzlichen Rückzug, Blockieren, Vorwürfe und tagelange Funkstille. Sie beginnt, ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen und fühlt sich zunehmend für den psychisch belasteten Partner verantwortlich.
Beim ersten Treffen in Manchester spürt Felix schon am Flughafen den Impuls, wieder nach Hause zu fliegen. Trotzdem bleibt sie. Nach der Rückreise eskaliert die Beziehung erneut. Ein geplantes zweites Treffen fällt kurzfristig aus. Während Felix bereits in England ist, wird sie über Tage ignoriert.
Erst Monate später schafft Felix den endgültigen Schlussstrich.
Zeitstempel:
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Zehn Staffeln Von Bohne zu Bohne. In dieser Reflexionsfolge schauen wir nicht nur auf Staffel 10 zurück, sondern auf die vergangenen drei Jahre unseres Podcasts.
Wir sprechen über 142 Aufnahmen, unsere Touren durch Deutschland, absurde Autofahrten, gefüllte Weinblätter, sehr salzigen Kakao, fragwürdige Raststättentoiletten und Momente, bei denen wir selbst dachten: Wie sind wir hier eigentlich gelandet?
Gleichzeitig geht es um das, was hinter den Interviews passiert. Warum veröffentlichen wir manche aufgenommenen Folgen bewusst nicht? Welche Verantwortung tragen wir gegenüber unseren Gästen und unserer Community? Wo liegt für uns eine moralische Grenze? Und wie gehen wir damit um, Woche für Woche mit sehr persönlichen Lebensgeschichten konfrontiert zu sein?
Wir sprechen darüber, was der Podcast in uns verändert hat. Charlotte erzählt, warum Sichtbarkeit für sie bis heute eine Überwindung ist. Und warum sie „Courage“ mit unserer gemeinsamen Arbeit verbindet. Und wir sprechen darüber, wie wir Grenzen setzen, Kritik einordnen und Gäste auch nach einer Aufnahme begleiten.
Und natürlich stellen wir uns wieder den Fragen unserer Gäste. Diese Folge ist Rückblick, Behind the Scenes und ein persönlicher Blick darauf, was zehn Staffeln Von Bohne zu Bohne mit uns gemacht haben.
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*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt von Papatya.
Wenn du von familiärer Gewalt, Kontrolle, Zwangsverheiratung oder einer möglichen Verschleppung ins Herkunftsland deiner Eltern betroffen oder bedroht bist, bietet Papatya Schutz und Beratung für Mädchen und junge Frauen. Die Kriseneinrichtung hat eine geheime Adresse. Über die Onlineberatung können sich Betroffene anonym und kostenlos beraten lassen. Auch Angehörige, Freundinnen, Freunde und Fachkräfte können sich an Papatya wenden unter:
In dieser Folge erzählt Azadiya, warum sie vor fast zehn Jahren ihre Familie verlassen und eine neue Identität angenommen hat.
Azadiya wächst in einer jesidisch-kurdischen Familie auf, in der sie nach eigener Aussage von klein auf Gewalt erlebt. Ihr Vater schlägt sie, ihre Schwestern und ihre Mutter. Ab ihrem zehnten Lebensjahr erlebt sie über Jahre sexualisierte Gewalt durch ihren Bruder. Gleichzeitig wächst sie mit strengen Regeln für Mädchen und Frauen auf. Ausbildung, Beziehungen und Heirat sollen nicht ihre eigene Entscheidung sein.
Als Azadiya erkennt, dass sie lesbisch ist, sieht sie für sich innerhalb ihrer Familie keinen freien Weg. Dann flieht ihre Cousine, weil sie selbstbestimmt leben will. Sie wird später von einem Familienmitglied getötet. Für Azadiya verändert dieser Mord alles.
Als ihre eigene Zwangsverheiratung näher rückt, beginnt sie heimlich ihre Flucht zu planen. Eine Kollegin, Beratungsstellen und das Jugendamt helfen ihr. Azadiya verabschiedet sich innerlich von ihrem bisherigen Leben, verlässt morgens das Haus und wird in eine anonyme Einrichtung gebracht, 900 Kilometer entfernt.
Dort beginnt kein sorgenfreies neues Leben. Sie bekommt einen neuen Namen, darf zunächst keinen Kontakt zu ihrer Familie haben und lebt weiter mit der Angst, gefunden und getötet zu werden. Diese Angst begleitet sie bis heute.
Azadiya spricht außerdem über ihr Buch, ihre Öffentlichkeit und darüber, warum sie heute andere Frauen unterstützt, die ihre Familien verlassen wollen.
Diese Folge handelt von familiärer Gewalt, sexualisierter Gewalt, Zwangsheirat, sogenannter Ehrgewalt, Homosexualität, Flucht, Anonymität und dem Recht auf ein selbstbestimmtes Leben.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:02:36: Werbepartner, Triggerwarnung und Intro
Nähere Informationen zu Papatya:
Instagram von Azadiya:
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*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom Bundesverband Frühgeborene e. V.
Wenn dein Kind viel zu früh geboren wurde oder eine Frühgeburt droht, verändert sich von einem Moment auf den anderen alles. Es geht um Intensivstation, medizinische Entscheidungen, Angst, Hoffnung und die Frage: Wie schaffen wir das als Familie? Der Bundesverband Frühgeborene e. V. unterstützt Frühgeborene und ihre Familien von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Er bietet Informationen, Vernetzung und Beratung für Eltern, Angehörige und Fachkräfte. Über die kostenlose Hotline erreichen Eltern Menschen, die selbst Frühchen-Erfahrung haben: 0800 875 8770.
Mehr Informationen findest du auf: https://www.fruehgeborene.de/index.htm
In dieser Folge erzählt Jacqueline den zweiten Teil ihrer Geschichte.
Nach der Geburt in Schwangerschaftswoche 22+2 beginnt für ihre Tochter der Kampf auf der Intensivstation. Jacqueline erzählt von Inkubator, Beatmung, Sauerstoffsättigung, Monitoren, Hochfrequenzbeatmung, CPAP, Rückschritten und Momenten, in denen sie nicht wusste, ob ihr Kind überlebt.
Gleichzeitig gibt es kleine Meilensteine: das erste Känguruhen, offene Augen, leise Geräusche, Gewichtsschilder am Inkubator und der Schritt vom Inkubator ins Wärmebettchen. Doch der Weg bleibt schwer. Ihre Tochter hat Lungenprobleme, muss mehrfach wieder intubiert werden und wird später nach einer Laser-OP erneut kritisch krank.
Nach fünfeinhalb Monaten darf sie nach Hause. Mit Sauerstoff, Monitor, Medikamenten und einer Angst, die bleibt. Später kommt eine schwere Fütterstörung dazu. Jacqueline erzählt, wie Essen, Trinken, Sonde, Klinikaufenthalte und Therapien das Familienleben bestimmen.
Diese Folge handelt von Extremfrühchen, Neonatologie, Frühcheneltern, Trauma, Fütterstörung, Pflege, fehlender Unterstützung und dem langen Weg in mehr Alltag.
Anmerkung: Heute ist Jacquelines Kind sehr fit und konnte nach 2,5 Jahren ohne Sauerstoff leben. Außerdem hat sie seit der Aufnahme gelernt, auch feste Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:03:01: Werbepartner & Triggerwarnung
Nähere Informationen zum Bundesverband Frühgeborene e.V.:
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Wenn dein Kind viel zu früh geboren wurde oder eine Frühgeburt droht, verändert sich von einem Moment auf den anderen alles. Es geht um Intensivstation, medizinische Entscheidungen, Angst, Hoffnung und die Frage: Wie schaffen wir das als Familie? Der Bundesverband Frühgeborene e. V. unterstützt Frühgeborene und ihre Familien von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Er bietet Informationen, Vernetzung und Beratung für Eltern, Angehörige und Fachkräfte. Über die kostenlose Hotline erreichen Eltern Menschen, die selbst Frühchen-Erfahrung haben: 0800 875 8770.
Mehr Informationen findest du auf: https://www.fruehgeborene.de/index.htm
In dieser Folge erzählt Jacqueline den ersten Teil ihrer Geschichte.
Ihre Tochter kommt in der Schwangerschaftswoche 22+2 zur Welt. Vorher liegen Kinderwunschbehandlung, künstliche Befruchtung, ein schweres Überstimulationssyndrom, Wasser in der Lunge, Nierenprobleme und zwei Wochen Krankenhaus hinter ihr. Als Jacqueline erfährt, dass sie schwanger ist, ist da Freude. Doch die Schwangerschaft bleibt nicht ruhig.
Bei der Feindiagnostik wird eine extreme Gebärmutterhalsverkürzung festgestellt. Später öffnet sich der Muttermund, ein Helikopter wird angefordert, dann wegen Schnee abgesagt. Jacqueline wird mit Blaulicht in die Uniklinik gebracht. Dort muss sie entscheiden, ob bei einer Geburt alles für ihr Kind getan werden soll.
Kurz darauf platzt die Fruchtblase. Ihre Tochter kommt innerhalb von Minuten zur Welt, mit 380 Gramm. Jacqueline weiß zunächst nicht, ob ihr Baby lebt. Erst später sieht sie ihre Tochter im Inkubator, intubiert, verkabelt und auf dem Weg auf die Intensivstation.
Diese Folge handelt von Extremfrühchen, Frühgeburt, Schwangerschaftswoche 22+2, Kinderintensivstation, Geburtstrauma, medizinischen Entscheidungen und dem Moment, in dem nur noch ein Satz zählt: Mein Baby lebt.
Dies ist Teil 1 von Jacquelines Geschichte. Die Fortsetzung folgt in der nächsten Folge. Die Tochter hat überlebt.
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*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom Bundesverband Neurofibromatose e. V.
Neurofibromatose ist eine seltene Erkrankung, die sich bei jedem Menschen unterschiedlich zeigen kann. Sie kann Hautveränderungen, gutartige Tumore an Nervenenden, körperliche Beschwerden und psychische Belastungen mit sich bringen.
Der Bundesverband Neurofibromatose e. V. unterstützt Betroffene und Angehörige mit Informationen, Austausch und Aufklärung. Er macht sichtbar, was ein Leben mit Neurofibromatose bedeuten kann, und setzt sich dafür ein, dass Menschen mit NF besser verstanden und ernst genommen werden.
Wenn du selbst betroffen bist, Fragen hast oder dich mit anderen Betroffenen verbinden möchtest, findest du weitere Informationen beim Bundesverband Neurofibromatose e. V.
Mehr Informationen findest du auf http://www.bv-nf.de/
In dieser Folge erzählt Simone von ihrem Leben mit Neurofibromatose Typ 1.
Neurofibromatose ist eine seltene Erkrankung, die sich bei jedem Menschen anders zeigen kann. Bei Simone äußert sie sich vor allem sichtbar an der Haut. Schon im Kleinkindalter erhalten ihre Eltern die Diagnose. Später wachsen bei ihr immer mehr Fibrome, besonders ab der Pubertät und im Erwachsenenalter.
Simone erzählt, was Neurofibromatose Typ 1 bedeutet, wie sich die Erkrankung bei ihr zeigt und wie unterschiedlich der Verlauf sein kann. Sie spricht über Café-au-lait-Flecken, Fibrome, motorische Schwierigkeiten, Operationen, Laserbehandlungen, starken Juckreiz und den Kampf mit der Krankenkasse, weil Behandlungen im Gesicht als ästhetisch eingeordnet wurden.
Ein großer Teil ihrer Geschichte handelt aber nicht nur von der Erkrankung selbst. Es geht um den Blick der anderen. Später zieht sie sich immer mehr zurück. Nicht, weil sie nichts erleben will, sondern weil die Blicke, Kommentare und Reaktionen anderer Menschen sie belasten. Gleichzeitig findet sie über Social Media einen neuen Umgang mit ihrer Erkrankung. Sie beginnt, über Neurofibromatose aufzuklären, bekommt Kontakt zu anderen Betroffenen und merkt: Ihre Geschichte kann anderen helfen.
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Das Thumbnail wurde mithilfe von KI generiert.
Nähere Informationen zum Bundesverband Neurofibromatose e.V.:
Näherer Kontakt zu Simone:
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In dieser Folge erzählt Elijah Presley, alias Elijah Neuhaus, von seinem Anderssein.
Elijah ist Legastheniker, sehbehindert und im Autismus-Spektrum. Heute ist er Musiker, bildender Künstler, Autor und spricht darüber, warum Anderssein für ihn eine Superkraft geworden ist. Doch bis er diesen Satz über sich sagen konnte, lag ein langer Weg hinter ihm.
Seine frühe Kindheit beschreibt Elijah als liebevoll und behütet. Er wächst bei seiner alleinerziehenden Mutter auf, umgeben von mehreren Frauen aus der Familie. Es mangelt an Geld, aber nicht an Liebe. Gleichzeitig erlebt er früh kulturelle Vielfalt, Musik, Sport und eine Nähe zur amerikanischen Community.
Der Bruch kommt mit Kindergarten und Schule. Elijah passt nicht in die erwarteten Formen. Er ist laut und still zugleich, sozial unsicher, kreativ, bewegungsfreudig und überfordert mit den klassischen Schulfächern. In der Waldorfschule erlebt er Ausgrenzung, Mobbing und Abwertung. Ein Lehrer nennt ihn vor der Klasse dumm, obwohl seine Legasthenie bekannt ist. Später wird derselbe Lehrer körperlich gewalttätig und packt Elijah am Hals.
Elijah erzählt, wie diese Erfahrungen sein Selbstbild geprägt haben. Wie es ist, als Kind immer wieder zu hören, man passe nicht rein. Und wie lange ein solcher Satz im Kopf bleiben kann.
Gleichzeitig gibt es Menschen und Räume, die ihn halten. Seine Eltern suchen Wege, ihn zu unterstützen. Er bekommt Heilpädagogik, Ergotherapie und Psychotherapie. Im Kampfsport findet Elijah Selbstvertrauen. Er wird Deutscher Meister, Vizeweltmeister und trainiert im Leistungssport, bis chronische Erschöpfung und eine später erkannte Sehbehinderung diesen Weg beenden.
Danach findet Elijah zur Musik. Aus Gedichten werden Raps, aus Rap wird Gesang, aus Musik wird Berufung. Später kommen Kunst, Studium, Schreiben und sein Buch dazu. Aus dem Satz „Du bist dumm“ wird Schritt für Schritt eine andere Haltung: Ich bin anders. Und genau darin liegt Kraft.
Diese Folge handelt von Neurodivergenz, Legasthenie, Autismus-Spektrum, Sehbehinderung, Mobbing, Schule, Kunst, Musik, Resilienz und der Frage, was passiert, wenn ein Mensch aufhört, sich an ein System anzupassen, das ihn nie verstanden hat.
Zeitstempel:
Das Thumbnail wurde mithilfe von KI generiert.
Elijahs Kontakt:
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In dieser Folge erzählt Dirk, wie er vom gefeierten Billardspieler in eine schwere Drogenabhängigkeit gerutscht ist und sich viele Jahre später sein Leben zurückgeholt hat.
Dirk entdeckt als Jugendlicher den Billard. Mit 16 spielt er erste kleine Turniere, gewinnt eine Reise nach London und tritt kurz darauf in einen Verein ein. Aus einem Interesse wird schnell eine Leidenschaft. Dirk zieht mit 18 nach München, trainiert viel, spielt später in der ersten Bundesliga und wird mit seiner Mannschaft deutscher Vizemeister. Billard gibt ihm Anerkennung, Ehrgeiz, Struktur und ein Gefühl für das, was er kann.
Nach Jahren im Leistungssport will Dirk mehr vom Leben sehen. Er macht eine Billardpause, zieht nach Hamburg, bewegt sich in Kulturkreisen, rezitiert Gedichte, organisiert Veranstaltungen und arbeitet als Touristenführer. Dann kommt der Bruch.
Auf Partys konsumiert Dirk zunächst Kokain. Später probiert er Crack. Die Abstände zwischen dem Konsum werden kürzer. Nach einigen Monaten konsumiert er täglich. Sein Alltag bricht weg, seine Arbeit als Touristenführer verliert er. Mit der Zeit kommen Heroin, Obdachlosigkeit, Haftstrafen und ein Leben auf der Hamburger Drogenszene dazu.
Fast 20 Jahre lang bestimmt die Sucht seinen Alltag. Dirk erzählt von Crack, Heroin, Suchtdruck, Methadon, Entzug, Schwarzfahren, Ersatzfreiheitsstrafen und dem Punkt, an dem er im Gefängnis eine Entscheidung trifft: Er will clean leben und clean bleiben.
Diese Folge handelt von Billard, Crack, Heroin, Sucht, Obdachlosigkeit, Haft, Therapie, Disziplin, Rückkehr und der Frage, wie ein Mensch nach einem langen Absturz wieder anfängt, an sein eigenes Leben zu glauben.
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Dirks Kontakt:
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In dieser Folge erzählt Angelika von ihrer Freundin Käthe, die sie beim selbstbestimmten Sterben begleitet hat.
Käthe war Lehrerin, Aktivistin, Mitgründerin des Oldenburger Verschenkmarkts und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Angelika beschreibt sie als wache, interessierte und engagierte Frau, die bis ins hohe Alter politisch, gesellschaftlich und menschlich präsent war.
Ein großes Thema in Käthes Leben war das selbstbestimmte Sterben. Sie hatte bereits eine Freundin in die Schweiz begleitet, als ärztlich assistierter Suizid in Deutschland nicht möglich war. Diese Erfahrung prägte sie tief. Später kämpfte Käthe selbst dafür, dass Menschen über ihr Lebensende sprechen dürfen und Zugang zu Informationen bekommen.
In der Folge spricht Angelika über den ärztlich assistierten Suizid, über den früheren Paragrafen 217, über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, über Organisationen wie Dignitas und die DGHS und über die Arbeit des Arbeitskreises Selbstbestimmtes Sterben. Im Mittelpunkt steht aber nicht nur die rechtliche Debatte. Im Mittelpunkt steht die Geschichte einer Freundschaft.
Besonders nah wird die Folge, als Angelika den letzten Tag beschreibt. Freunde kommen vorbei. Es gibt Kaffee, Tee, Kekse, Gespräche, Abschiede, ein Gedicht und Lieder. Angelika begleitet sie ins Schlafzimmer und hält sie in ihren letzten Momenten im Arm.
Diese Folge handelt von selbstbestimmtem Sterben, Sterbehilfe, assistiertem Suizid, Freundschaft, Pflege, Abschied, Würde und der Frage, wie ein Tod aussehen kann, wenn ein Mensch ihn bewusst vorbereitet.
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