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Von Weltwirtschaftskrise bis Wirtschaftswunder


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Mythos Deutsche Wirtschaft

Warum stürzt die deutsche Wirtschaft nach den „Goldenen Zwanzigern“ in Massenarbeitslosigkeit und soziales Elend? Und wie schafft sie nach dem Zweiten Weltkrieg einen Wiederaufstieg, der als „Wirtschaftswunder“ in die Geschichtsbücher eingeht?

Henrike Adamsen und Anna Hönscheid erzählen, wie die Geschichte der WirtschaftsWoche immer wieder neue Blickwinkel auf fünf Jahrzehnte Wirtschaftsgeschichte liefert: 1926 gründet Gustav Stolper in Berlin den „Deutschen Volkswirt“ – ein Wochenmagazin, das Wirtschaft und Politik kritisch begleitet.
Die Weltwirtschaftskrise trifft Deutschland mit Wucht. Banken geraten ins Wanken, die Sparpolitik verschärft die Deflation – und die Demokratie wird Schritt für Schritt ausgehöhlt. Auch unabhängiger Journalismus wird unmöglich. Stolper muss seine Zeitschrift verkaufen und emigriert 1933 in die USA, während das Nazi-Regime in Deutschland die Medien gleichschaltet und Kriegswirtschaft betreibt. 
Nach dem Zweiten Weltkrieg liegt Europa in Trümmern. Der Hungerwinter 1946/47 markiert den Tiefpunkt – bis Marshallplan, Währungsreform und wachsender Welthandel die Weichen Richtung Aufschwung stellen. Westdeutschland entwickelt sich zur Exportnation.
Diese erste von zwei besonderen „WiWo History“-Folgen zeigt Deutschland als Teil eines globalen Systems: abhängig von US-Krediten, getroffen von der Weltwirtschaftskrise, geprägt vom Kalten Krieg. Und warum sich manche Fragen von damals heute wieder erschreckend aktuell anfühlen.

An dieser Folge haben mitgearbeitet:

Redaktion: Henrike Adamsen, Anna Hönscheid
Sounddesign: Florian Pape
Musik: Christian Heinemann
Sprecher: Thomas Balou Martin
Weitere Stimmen: Claudia Immig, Pauline Köster, Nadine Kröppel, Alexander Möthe, Juliane Reyes Nova, Dominik Zubel

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