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Der potenzielle juristische Prüfungsstoff ist immens. Selbst in Bereichen, in denen die entsprechende Prüfungsordnung Einschränkungen des Typs "die Grundzüge" macht, ist dies keine allzu große Erleichterung. Ob sich das ändern sollte oder nicht (Stichwort Reform der JuristInnenausbildung), ist eine große Frage, der ich mich hier nicht widmen werde . Vielmehr will ich mich mit dem status quo befassen und den Möglichkeiten, damit du nicht (zu oft) daran verzweifelst.
Die schiere Anzahl der Fächer, die abgeprüft werden, ist bereits geeignet, einen zu erschlagen. Hier gibt es auch nicht wirklich einen "echten" Stoff, in welchem z.B. konkret stünde, welche genauen Problemfelder ausgenommen wären. Das bedeutet, dass potenziell ALLES drankommen könnte. Da es kein Diplom-, sondern ein Examensstudiengang ist, kannst du nicht einmal von den Vorlieben deiner Dozierenden gewisse Rückschlüsse auf eine Stoffeingrenzung ziehen.
Wenn das alles so wenig handhabbar ist, dann wäre der normale Impuls, aufzugeben. Viele Studierende kommen vielfach während ihres Studiums bis an diese Klippe. Ich verrate dir was - selbst ich denke manchmal, dass ich besser eine Wissenschaft gewählt hätte, die sich nicht ständig verändert. Klar, auch in Mathe oder Physik gibt es immer wieder neue Entwicklungen. Aber da wird nicht ein gesamter Bereich einfach mal "modernisiert" oder sonst irgendwie so verändert, so dass man alles von vorn lernen muss. Und dann erinnere ich mich an das, was ich auch dir mitgeben will.
Es ist mit Jura lernen wie auch sonst im Leben: Es gibt ein zuviel an Vorbereitung, so dass ab diesem Punkt sogar schlechtere Ergebnisse erzielt werden, zumindest der Aufwand nicht zum Ertrag passt. Letztlich geht es um Prioritäten, Planung und auch um ein bisschen Mut. Wieviel von allem? Das ist keine exakte Wissenschaft, sondern Kunst. Eines ist aber klar: Bewusstes Handeln ist immer gut.
Hat dir diese Folge und insbesondere die Art und Weise, wie ich an Jura rangehe, gefallen?
Dann schau doch mal vorbei!
By Dr. iur. habil. Panajota LakkisDer potenzielle juristische Prüfungsstoff ist immens. Selbst in Bereichen, in denen die entsprechende Prüfungsordnung Einschränkungen des Typs "die Grundzüge" macht, ist dies keine allzu große Erleichterung. Ob sich das ändern sollte oder nicht (Stichwort Reform der JuristInnenausbildung), ist eine große Frage, der ich mich hier nicht widmen werde . Vielmehr will ich mich mit dem status quo befassen und den Möglichkeiten, damit du nicht (zu oft) daran verzweifelst.
Die schiere Anzahl der Fächer, die abgeprüft werden, ist bereits geeignet, einen zu erschlagen. Hier gibt es auch nicht wirklich einen "echten" Stoff, in welchem z.B. konkret stünde, welche genauen Problemfelder ausgenommen wären. Das bedeutet, dass potenziell ALLES drankommen könnte. Da es kein Diplom-, sondern ein Examensstudiengang ist, kannst du nicht einmal von den Vorlieben deiner Dozierenden gewisse Rückschlüsse auf eine Stoffeingrenzung ziehen.
Wenn das alles so wenig handhabbar ist, dann wäre der normale Impuls, aufzugeben. Viele Studierende kommen vielfach während ihres Studiums bis an diese Klippe. Ich verrate dir was - selbst ich denke manchmal, dass ich besser eine Wissenschaft gewählt hätte, die sich nicht ständig verändert. Klar, auch in Mathe oder Physik gibt es immer wieder neue Entwicklungen. Aber da wird nicht ein gesamter Bereich einfach mal "modernisiert" oder sonst irgendwie so verändert, so dass man alles von vorn lernen muss. Und dann erinnere ich mich an das, was ich auch dir mitgeben will.
Es ist mit Jura lernen wie auch sonst im Leben: Es gibt ein zuviel an Vorbereitung, so dass ab diesem Punkt sogar schlechtere Ergebnisse erzielt werden, zumindest der Aufwand nicht zum Ertrag passt. Letztlich geht es um Prioritäten, Planung und auch um ein bisschen Mut. Wieviel von allem? Das ist keine exakte Wissenschaft, sondern Kunst. Eines ist aber klar: Bewusstes Handeln ist immer gut.
Hat dir diese Folge und insbesondere die Art und Weise, wie ich an Jura rangehe, gefallen?
Dann schau doch mal vorbei!