
Sign up to save your podcasts
Or


Jeder kennt den Begriff Binsenweisheit. Gemeint ist eine Aussage, die so offensichtlich wahr ist, dass sie niemanden überrascht oder neue Erkenntnisse liefert. Doch warum wird ausgerechnet die Binse mit einer solch offensichtlichen Wahrheit in Verbindung gebracht?
Die Binse als Symbol für etwas Offensichtliches
Die Herkunft des Begriffs geht auf die Binse zurück, eine unscheinbare, grasartige Pflanze. Sie zeichnet sich durch ihren einfachen Aufbau aus: lang, glatt und ohne auffällige Knoten oder Besonderheiten. Gerade diese Schlichtheit machte sie schon in der Antike zum Sinnbild für etwas, das keinerlei Rätsel aufgibt.
Ursprung in einer römischen Redewendung
Als Ursprung der heutigen Bezeichnung gilt eine alte römische Redensart: „Quaerere in scirpo nodum.“ Wörtlich bedeutet sie sinngemäß, „in einer Binse nach einem Knoten suchen“. Gemeint ist damit, an etwas herumzurätseln oder zu zweifeln, obwohl die Wahrheit längst offen auf der Hand liegt, schließlich besitzt eine Binse gar keine Knoten.
Aus dieser bildhaften Redewendung entwickelte sich im Deutschen der Begriff Binsenweisheit. Er beschreibt bis heute eine Erkenntnis, die allgemein bekannt und so selbstverständlich ist, dass sie niemandem neue Informationen liefert.
Ob im Alltag, in den Medien oder in Diskussionen, wenn jemand etwas sagt, das ohnehin jeder weiß, wird es schnell als Binsenweisheit bezeichnet. Der Ausdruck erinnert damit bis heute an eine jahrtausendealte sprachliche Tradition.
By Berliner Rundfunk 91.4Jeder kennt den Begriff Binsenweisheit. Gemeint ist eine Aussage, die so offensichtlich wahr ist, dass sie niemanden überrascht oder neue Erkenntnisse liefert. Doch warum wird ausgerechnet die Binse mit einer solch offensichtlichen Wahrheit in Verbindung gebracht?
Die Binse als Symbol für etwas Offensichtliches
Die Herkunft des Begriffs geht auf die Binse zurück, eine unscheinbare, grasartige Pflanze. Sie zeichnet sich durch ihren einfachen Aufbau aus: lang, glatt und ohne auffällige Knoten oder Besonderheiten. Gerade diese Schlichtheit machte sie schon in der Antike zum Sinnbild für etwas, das keinerlei Rätsel aufgibt.
Ursprung in einer römischen Redewendung
Als Ursprung der heutigen Bezeichnung gilt eine alte römische Redensart: „Quaerere in scirpo nodum.“ Wörtlich bedeutet sie sinngemäß, „in einer Binse nach einem Knoten suchen“. Gemeint ist damit, an etwas herumzurätseln oder zu zweifeln, obwohl die Wahrheit längst offen auf der Hand liegt, schließlich besitzt eine Binse gar keine Knoten.
Aus dieser bildhaften Redewendung entwickelte sich im Deutschen der Begriff Binsenweisheit. Er beschreibt bis heute eine Erkenntnis, die allgemein bekannt und so selbstverständlich ist, dass sie niemandem neue Informationen liefert.
Ob im Alltag, in den Medien oder in Diskussionen, wenn jemand etwas sagt, das ohnehin jeder weiß, wird es schnell als Binsenweisheit bezeichnet. Der Ausdruck erinnert damit bis heute an eine jahrtausendealte sprachliche Tradition.

41 Listeners