Es ist Ostern! Ein Grund zur Freude. Aber ist das wirklich so? Dabei ist es doch ziemlich offensichtlich, dass die Jünger und Jüngerinnen Jesu eine harte Zeit durchmachen. Und wir erleben diese Achterbahn der Gefühle auch. Manchmal wird das zu viel und Tränen fließen. So auch bei Maria Magdalena, die den Tod Jesu beweint. Doch dabei bleibt die Geschichte von der Auferstehung Jesu, vom leeren Grab am Ostermorgen nicht stehen. Nur, was bedeutet all das für uns? Wie erleben wir Ostern? Wirkt es nicht auch manchmal fremd und befremdlich auf uns? Diesen Empfindungen und Beobachtungen gehe ich in meiner Predigt über Johannesevangelium 20, 1-18 nach. Ich lese zuerst den Predigttext und dann folgen meine Gedanken. Alles wieder daheim aufgenommen.