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Jedes Jahr werden in Deutschland 90.000 bis 100.000 Menschen aus der Haft entlassen. Das entspricht ungefähr der Bevölkerung einer Stadt wie Gütersloh oder Siegen.
Die Strafe ist verbüßt. Aber was kommt danach – und wer ist da, wenn draußen ein neues Leben beginnen soll?
Cliff Lehnen spricht mit Helena Fahl von der Caritas und Uwe Kleibrink, der sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Straffälligenhilfe engagiert.
Uwe kam ursprünglich als Kabarettist für einen Auftritt ins Gefängnis. Geblieben ist ein Ehrenamt, bei dem es um Vertrauen, Nähe und Grenzen geht – und um die Frage, wie Straffällige nach einer Haftstrafe wieder ihren Platz in der Gesellschaft finden können.
Was können Ehrenamtliche leisten, wo professionelle Strukturen allein nicht ausreichen? Was braucht es für eine zweite Chance? Und warum ist die Resozialisierung Einzelner so wichtig für die Gesellschaft im Ganzen?
Was kann ICH tun?
Wer sich für die ehrenamtliche Straffälligenhilfe interessiert, kann Menschen während der Haft und auf ihrem Weg zurück in den Alltag begleiten. In NRW gibt es dafür Beratungs-, Schulungs- und Vermittlungsangebote.
Weitere Informationen:
Ehrenamtliche Straffälligenhilfe bei der Caritas Wuppertal/SolingenEinstieg in die ehrenamtliche Straffälligenhilfe in NRW
Was kannst DU tun?
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@clifflehnen
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Kontakt und Infos: bio.to/was-kann-ich-tun
Produktion: eco-minded.media
Gefördert von der Landesanstalt für Medien NRW
Sprecherin: Franka von Werden
1993 sollte Schluss sein: Die Stadt Schwerte schloss das Elsebad im Stadtteil Ergste.
Doch die Menschen vor Ort wollten ihr Freibad nicht einfach aufgeben. Sie protestierten, sammelten mehr als 10.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren, gründeten einen Förderverein – und übernahmen schließlich selbst Verantwortung.
1998 öffnete das Elsebad wieder. Als Bürgerbad in Eigenregie.
Heute wird das Freibad von 130 bis 140 Ehrenamtlichen am Laufen gehalten. Und längst geht es dort um mehr als Schwimmen: Das Elsebad ist auch Veranstaltungsort, Kulturort und Treffpunkt – ein „dritter Ort“.
Worum geht es in dieser Folge?
Cliff Lehnen spricht mit Thomas Wild, seit 2003 Vorsitzender des Fördervereins Bürgerbad Elsetal, über eine Geschichte, die mit der Schließung eines Freibads beginnt – und grundsätzliche Fragen aufwirft:
Wie wird aus Protest Verantwortung? Warum engagieren sich Menschen über Jahrzehnte ehrenamtlich? Was verändert sich, wenn Menschen erleben, dass ihr eigenes Handeln tatsächlich etwas bewirken kann? Und wo liegen die Grenzen dessen, was Bürgerinnen und Bürger selbst übernehmen können – und sollten?
Es geht um Bürgerengagement, Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit. Und um die Erfahrung, die Thomas Wild in einen Satz bringt:
„Zukunft kommt nicht von alleine, sondern wir machen sie!“
Mehr über das Elsebad:www.elsebad.de
Was kann ICH tun?
Was passiert, wenn Menschen nicht darauf warten, dass sich etwas ändert – sondern selbst anfangen?
„Was kann ICH tun?“ erzählt ihre Geschichten. Von Menschen, die anpacken statt abzuwinken – und im Kleinen Antworten auf große gesellschaftliche Fragen finden.
Was funktioniert? Wo sind die Grenzen? Und was können wir von ihnen lernen?
Ein journalistischer Podcast von Cliff Lehnen über Zusammenhalt, Verantwortung und Selbstwirksamkeit.
Jeden Donnerstag neu.
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Produktion: eco-minded.media
Gefördert von der Landesanstalt für Medien NRW
Sprecherin: Franka von Werden
Was passiert, wenn Menschen nicht darauf warten, dass sich etwas ändert – sondern selbst anfangen?
Dieser Podcast erzählt ihre Geschichten. Von denen, die sich ein Herz fassen, wenn andere das Handtuch werfen. Die anpacken statt abzuwinken.
Sie schaffen Orte der Begegnung. Unterstützen einander. Bringen Menschen zusammen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären. Sie beantworten die ganz großen gesellschaftlichen Fragen im ganz Kleinen.
Jede Folge führt zu einem anderen Thema, an einen anderen Ort und mitten hinein ins gesellschaftliche Leben. Was treibt sie an? Was funktioniert wirklich? Wo stoßen sie an Grenzen? Und was können wir von ihnen lernen?
Es geht um Zusammenhalt und Teilhabe. Um Verantwortung und Vertrauen. Um Demokratie, Gemeinschaft und die Erfahrung, selbst etwas bewirken zu können.
Geschichten, die zeigen, was möglich ist. Perspektiven für eine Gesellschaft, in der wir leben wollen.
„Was kann ICH tun?“ ist der neue Podcast des preisgekrönten Journalisten Cliff Lehnen.
Ab 1. Oktober 2026 jeden Donnerstag eine neue Folge.
Gefördert von der Landesanstalt für Medien NRW.
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