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„Was ist dein Traum?“
Eigentlich eine ganz einfache Frage. Und trotzdem hat sie mich irgendwie kalt erwischt.
Ende September war ich zwei Tage auf einer Veranstaltung, bei der es unter anderem darum ging, den eigenen Traum zu definieren, ihn größer zu denken und irgendwann auch ins Tun zu kommen. Und als ich dort meine Antwort auf eine Serviette geschrieben hatte, wurde ich von einem völlig fremden Menschen direkt gefragt: Was ist dein Traum?
Tja. Und plötzlich war mir mein eigener Traum ziemlich unangenehm.
Warum eigentlich? Glaube ich nicht genug daran, dass er wahr werden kann? Nehme ich ihn selbst nicht ernst genug? Oder ist es einfach verdammt schwierig, etwas auszusprechen, das einem wirklich wichtig ist?
In dieser Folge erzähle ich dir, was mein Traum mit einem Ikigai-Kurs, der kleinen Anna und meiner ziemlich großen Liebe zu Geschichten und Gesprächen zu tun hat. Warum ich glaube, dass wir uns durch die Geschichten, die wir miteinander teilen, näherkommen. Und was ich eigentlich am liebsten tun würde, wenn Geld und Zeit keine Rolle spielen würden.
Außerdem stelle ich mir die Frage, was ich eigentlich tun würde, wenn ich wüsste, dass ich nicht scheitern kann. Und was ich heute schon machen könnte, um meinem Traum zumindest ein kleines Stück näherzukommen.
Manchmal ist es ja gar nicht notwendig, gleich das ganze Leben umzukrempeln. Vielleicht reicht es fürs Erste, sich wieder daran zu erinnern, was man eigentlich gerne tut. Und ich war einfach schon immer ein Kaffeehauskind.
Ich hab jedenfalls einen kleinen Plan für diese Woche. Und ich freu mich, wenn du mich dabei begleitest.
Und jetzt liegt natürlich eine Frage auf der Hand: Was ist dein Traum? Und was würde sich verändern, wenn du ihn wirklich ernst nehmen würdest?
Wenn du Lust hast, mit mir über dich und deine Geschichte zu sprechen, freu ich mich übrigens auch sehr. Melde dich gerne: [email protected] ❤️
Aktuell geht sich bei mir einfach nicht alles aus.
Ich arbeite momentan deutlich mehr als meine vereinbarten 35 Stunden. Nicht unbedingt, weil ich das Gefühl habe, dass ich muss oder das von mir verlangt wird, sondern weil mir die neue Rolle gerade wirklich taugt, ich viel Freude daran habe und da auch richtig viel zu tun ist.
Und gleichzeitig bin ich halt nicht nur berufstätig.
Ich bin wochenweise alleinerziehend, habe Mental Load, Carearbeit, Haushalt, Besorgungen, kranke Kinder und irgendwie hätte ich auch gerne noch ein bisschen Leben da draußen. Freundinnen und Freunde sehen. Menschen treffen. Zeit haben. Räumen. Mal einen neuen Esstisch kaufen (nachdem ich meinen alten vor drei Monaten verkauft habe, ohne direkt Ersatz zu haben). Leichtigkeit.
Und genau die kommt gerade ziemlich kurz.
Was mich dabei fast am meisten beschäftigt: Eigentlich hätte ich teilweise sogar die Zeit. Aber ich habe nicht die Kapazität.
Ich schaffe es gerade nicht, mich bei Menschen zu melden, die mir wirklich wichtig sind. Ich lese Nachrichten und denke mir „Ich antworte später“ – und dann vergehen Tage. Manchmal Wochen. Und das bin eigentlich überhaupt nicht ich.
Gleichzeitig hängt meine Wäsche seit eineinhalb Wochen am Wäscheständer, der Geschirrspüler wartet halb eingeräumt darauf, dass ich ihn endlich einschalte und irgendwo zwischen Arbeit, Kindern und allem anderen frage ich mich: Wie machen das eigentlich andere?
Mein Kopf ist gerade zu voll und gleichzeitig fühle ich mich tageweise sehr leer.
Dementsprechend eine knackige Folge, in der ich dich ein bisschen in mein gerade ziemlich dichtes Leben mitnehme.
„Und wenn es sich nicht ausgeht, war es eine Erfahrung.“ Vielleicht ist das genau das, was ich gerade selbst hören muss.
Schau ma mal, dann seng ma scho.
Was, wenn ich nicht zu sensibel bin? Was, wenn mit mir nie etwas falsch war?
Viele Jahre dachte ich, mit mir stimmt etwas nicht. Warum beschäftigen mich manche Gespräche noch Tage später? Warum fühlen sich volle Supermärkte manchmal an wie ein Angriff auf alle Sinne? Warum nehmen ich Stimmungen wahr, noch bevor jemand ein Wort sagt?
„Für viele Menschen kommt die Welt über einen Lautsprecher an. Für hochsensible Menschen manchmal über In-Ear-Kopfhörer auf voller Lautstärke."
Gemeinsam mit meiner Freundin Caro spreche ich über Hochsensibilität, über intensive Wahrnehmung, Reizüberflutung, Selbstzweifel und die Erleichterung, endlich zu verstehen, warum man die Welt anders erlebt.
Eine Folge über das Gefühl, anders zu sein, über die Herausforderungen eines empfindsamen Nervensystems und über die Schönheit, die darin liegen kann.
Vor allem aber über die Erleichterung, endlich zu verstehen: Mit dir ist nichts falsch.
Disclaimer: Caro hat die Folge so, wie sie hier ist, natürlich gehört und zugestimmt, dass alles verwendet werden darf. Danke für dein Vertrauen und deine Offenheit, liebe Caro.
48 Stunden Stille. Kein Handy. Keine Nachrichten. Keine äußeren Reize. Dafür viele Gedanken.
In Teil 2 meines Wochenendes im Schweigekloster nehme ich euch wieder mit in mein „Tagebuch“ – und damit direkt in meinen Kopf.
Ich dachte ursprünglich, ich würde mich hier vor allem mit meiner beruflichen Zukunft auseinandersetzen. Spoiler: So richtig viel Raum bekommt das Thema dann gar nicht. Und vielleicht ist genau das auch schon eine Antwort.
Stattdessen geht es um den Drang, ständig irgendetwas erledigen zu müssen, darum, was eigentlich „einfach da sein“ bedeutet und warum selbst Fotos aussortieren oder eine Einkaufsliste schreiben plötzlich verdächtig nach Produktivität aussieht.
Und natürlich geht es auch wieder ums Dating und darum, ob ich mich auf etwas einlassen möchte, das sich gerade gut anfühlt … obwohl ich ursprünglich gar nicht auf der Suche war.
Dazwischen: Würstelbuffet im Kloster, ein gelber Ohrensessel, ein alter Vision- und Wunsch-Zettel und sehr viele Gedanken. Kein „Ich fahre ins Schweigekloster und komme mit allen Antworten zurück“. Eher die Erkenntnis, dass ich vielleicht gar nicht auf jede Frage sofort eine Antwort brauche – und auch nicht alles wissen und lösen muss.
Und irgendwo zwischen all dem wird ein Gedanke immer lauter:
Was, wenn’s gut wird?
Vielleicht ist das hier tatsächlich meine bisher positivste Folge. Zumindest fühlt es sich gerade so an. 🤍
Das ist Teil 2 meines Wochenendes in Stille. Wenn du Teil 1 noch nicht gehört hast, fang dort an. 🎧
Was passiert, wenn es plötzlich still wird und all die Gedanken auftauchen, für die im normalen Alltag nie richtig Platz ist?
Anfang August war ich für ein Wochenende in Innsbruck, um mal rauszukommen. Kein Handy, kein Buch, keine Musik – eigentlich möglichst wenig von außen und dafür ein bisschen mehr von innen.
Ich hatte vorher gedacht, dass ich vielleicht zu ein paar Fragen in meinem Leben etwas mehr Klarheit bekomme. Was genau ich mir davon erwarte, wusste ich allerdings selbst nicht so richtig.
Und dann war da plötzlich ziemlich viel.
Menschen, die mich gerade beschäftigen. Gedanken über Vergangenheit und Zukunft, über Liebe, Trennungen und die Frage, wie es eigentlich sein wird, wenn ein Mensch, der mich so gut kennt wie kaum jemand sonst, plötzlich nicht mehr so selbstverständlich da ist.
Ein Date. Die Frage, was ich eigentlich will. Gedanken darüber, wie schön etwas Neues sein kann – und gleichzeitig ganz schön beängstigend. Über Verletzlichkeit, Selbstwert und das Grübeln darüber, ob ich es schaffen würde, ein „passt nicht“ irgendwann einfach als ein „passt nicht“ stehen zu lassen, ohne daraus wieder etwas über mich zu machen.
Und dann ist da noch diese eine Frage: Was bedeutet es für mich, einfach da zu sein, ohne etwas leisten zu müssen?
Ein Wochenende, an dem es außen ganz still war und innen dafür umso lauter.
Ich habe irgendwann angefangen, alles aufzuschreiben. Und weil ich beim Schreiben irgendwann gemerkt habe, dass das für eine Folge viel zu viel wird, gibt es das Wochenende in zwei Teilen.
Das hier ist Teil 1. Der Rest kommt beim nächsten Mal.
Die stille Krise unserer Generation. Ich habe alles – warum fühle ich mich trotzdem so leer?
Von außen sieht oft alles gut aus: Der Job. Die Menschen um dich herum. Der Alltag.
Und trotzdem gibt es Tage, an denen sich alles irgendwie leer anfühlt. Manchmal werden aus diesen Tagen Wochen. Aus Wochen werden Monate. Vielleicht sogar Jahre. Und irgendwann merkt man, dass dieses Gefühl schon viel länger da ist, als man sich eingestehen wollte. Darüber sprechen Tobi und ich in dieser Folge.
Tobi erzählt ganz offen, wie sich diese Leere für ihn anfühlt. Wie sie sich über Jahre langsam eingeschlichen hat, warum Einsamkeit nichts mit Alleinsein zu tun haben muss und weshalb man manchmal gar keine Lösung braucht – sondern einfach jemanden, der zuhört.
Wir sprechen darüber, wie sehr uns unser Umfeld prägt, was passiert, wenn die eigenen Werte nicht mehr zu dem passen, was einen täglich umgibt, und warum man sich selbst dabei manchmal Stück für Stück verliert, ohne es überhaupt zu merken.
Keine fertigen Antworten. Kein „So kommst du da wieder raus". Sondern einfach ein ehrliches Gespräch über etwas, das viel mehr Menschen kennen, als wir oft glauben. Ich nenne sie Thirdlife Crisis, aber man muss auch nicht allem einen Namen geben …
Ich freue wie immer sehr, wenn du deine Gedanken nach der Folge mit mir teilst. ✨
Dienstag, 21. April 2026 auf Sizilien. Ich mache gerade Urlaub.
Eigentlich.
Ich sitze am Strand, Meeresrauschen im Ohr, Wellen im Blick und was beschäftigt mich?
Mails. Arztrechnungen bei der ÖGK einreichen. Termine. Schulsachen. Playdates. Kleidung der Kinder. Nachrichten aus der Klassengruppe. Dabei habe ich gerade kinderfreien Urlaub. Und ich frage mich: Kann Mental Load überhaupt Urlaub machen?
Ich nehme dich mit in meinen Kopf. Warum mich das schlechte Gewissen begleitet, wenn ich ohne meine Kinder verreise. Weshalb ich glaube, dass Mental Load oft viel tiefer geht als To-do-Listen und warum ich mich immer wieder frage, ob Papas dieselben Gedanken haben.
Kann man sich davon abgrenzen - und wenn ja, wie? Ist bei diesen Themen eine 50-50-Aufteilung wirklich möglich? Schwangerschaft, Stillen, Verantwortung. Der unsichtbare Teil von Elternschaft. Warum manche Dinge einfach ständig mitreisen - egal, wo wir gerade sind.
Und am Ende ist es eine Sprachnachricht meiner Tochter, die mich daran erinnert hat, worauf es eigentlich ankommt.
Vielleicht kennst du dieses Gedankenkarussell ja auch.
Dann wünsche ich mir und dir, dass du dich in dieser Folge ein kleines Stück weniger allein fühlst.
Was wenn dein Weg gar nicht perfekt geplant sein muss?
In dieser Folge spreche ich mit Rapper und Rapflection-Gründer BenJo über seinen ganz persönlichen Weg - von den ersten Rap-Videos im Kinderzimmer über Auftritte vor großem Publikum bis hin zu Workshops, in denen Jugendliche ihre Gedanken und Gefühle kreativ ausdrücken können.
Wir sprechen darüber, warum Selbstreflexion so wichtig ist, wie schwierige Lebensphasen und Meditation seinen Blick auf das Leben verändert haben und weshalb sich die richtigen Entscheidungen oft überraschend leicht anfühlen.
BenJo und ich sprechen über Selbstreflexion, Kreativität und die Frage, wie wir herausfinden, was wirklich zu uns passt. Über den Mut, dem eigenen Weg zu folgen und warum dein Leben keinen perfekten Plan braucht. Darüber, dass Musik oder Kunst generell die Möglichkeit ist, eigene Erfahrungen für andere Menschen erlebbar zu machen. Für ihn ist Rap der Weg, seine tiefen Empfindungen in Kunst zu verpacken. Wie aus einer spontanen Idee Rapflection entstanden ist. Und warum Erfüllung oft dort entsteht, wo man aufhört, alles kontrollieren zu wollen.
Wenn du aufhörst, einem „perfekten“ Plan hinterherzulaufen und stattdessen dem folgst, was sich für dich stimmig anfühlt, entsteht oft genau daraus dein Weg.
Außerdem thematisieren wir bewusste Pausen - wie schauen die aus? Weniger Plan ist mehr? Wann muss ich runter vom Gas, damit ich auf Dauer nicht ausbrenne und nicht vergesse, was mir eigentlich Freude bereitet und Kraft gibt?
Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich sehr über eine Bewertung und wenn du den Podcast abonnierst. ✨
Ein Wiedersehen nach einem Jahrzehnt, viele vertraute Gesichter. Wir erzählen uns, was in den letzten Jahren passiert ist, verbringen gemeinsam einen richtig netten Abend. Und trotzdem bleibt am Ende vor allem eines: völlige Erschöpfung.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum mich größere Gruppen (trotz schöner Gespräche) unglaublich viel Energie kosten, wie sich Social Exhaustion und Introvertiertheit für mich anfühlen und weshalb ich mich nach solchen Begegnungen oft tagelang leer fühle. Gleichzeitig frage ich mich: Warum fühlt sich ein Konzert mit tausenden Menschen manchmal leichter an als ein Abend mit 30 Bekannten?
Außerdem erzähle ich vom Start meines Podcasts, von kleinen und großen Momenten außerhalb meiner Komfortzone, von meiner wiederentdeckten Leidenschaft fürs Laufen und von einem völlig spontanen Billy-Talent-Konzert, das Erinnerungen an meine erste große Liebe geweckt hat.
Vielleicht erkennst du dich in manchen Gedanken wieder. Vielleicht geht es dir aber auch ganz anders.
Kennst du dieses Gefühl von Social Exhaustion oder sozialer Erschöpfung? Fühlst du dich nach sozialen Treffen eher aufgeladen oder ausgelaugt? Schreib’ mir gern - ich würde deine Perspektive in einer zukünftigen Folge aufgreifen (natürlich anonym, wenn du das möchtest).
Kennst du das, da ist etwas, das du wirklich gerne machen möchtest, du denkst schon sehr lange daran und darüber nach. Vielleicht Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre. Aber irgendetwas ist da, das hindert dich daran, loszulegen, loszugehen, einfach anzufangen.
Ana (auf Instagram findest du sie @av.anavince) und ich haben darüber gesprochen: Vom „urge“ etwas, das man wirklich wirklich möchte, endlich zu tun. Sich selbst erlauben, Raum einzunehmen, von dem Gefühl, Platz zu haben. Und Platz haben zu dürfen.
Macht den großen Unterschied wirklich die Kindheit? Wenn du dort bestärkt wirst, bleibt dir das für’s Leben? Das Urvertrauen in dich selbst? Was hält uns davon ab, einfach loszulegen?
Von dem was wir erlebt haben vs der Möglichkeit, die Dinge jetzt selbst in die Hand zu nehmen, zu entscheiden.
Ist Perfektionismus das, was uns im Zweifelsfall aufhält? Oder die Angst vor Zurückweisung und Ablehnung?
Wer bin ich und wer will ich sein und was bedeutet das für die Dinge, die ich tun will?
Wenn ich’s jetzt nicht mache, nur plane und zerdenke, bereue ich es dann irgendwann? Ist es nicht schlimmer, etwas nicht zu tun als ständig Zeit darin zu investieren, darüber nachzudenken?
Disclaimer: Die Audioqualität in dieser Aufnahme ist bei meinem Mikro aufgrund des Raumes/Halls leider nicht so wie es mein Anspruch wäre. Dafür hatten wir es bei unserer Aufnahme in der Loggia, in der Schaukel, sehr bequem. 😅
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