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Kommunikation ist nicht einfach und führt häufig zu Missverständnissen, wenn nicht offen und klar kommuniziert wird. Delegation muss entweder ganz oder gar nicht erfolgen – Aufgaben abzugeben, um sich dann doch wieder einzumischen, ist nie ratsam. Claudius arbeitet sich an New Trek ab und steigt in die Politik der Föderation ein. Beverly erzählt, ohne dass jemand zuhört, und Führungskräfte müssen auch in schwierigen Situationen Zuversicht ausstrahlen und ihren Mitarbeitenden Sicherheit vermitteln. Misstrauen und Paranoia sind keine guten Voraussetzungen für zielführende und lösungsorientierte Kommunikation – maximale Offenheit und Vertrautheit hingegen schon. Besprochen werden die Folgen "Ort der Finsternis" und "Kontakte".
Schnelle und plötzliche Rollenwechsel sind herausfordernd und manchmal auch belastend, aber dennoch zu bewältigen; gute Führungskräfte verfügen daher über ausgeprägte Verhaltensvarianz und Professionalität. Führungskräfte, die qua Person über keine Autorität verfügen, ziehen sich notgedrungen auf Druck und Angst zurück, was streng genommen kein echter Führungsstil ist. Wir erleben ein mustergültiges Feedbackgespräch, was auf beiden Seiten – Feedbackgeber und Empfänger – einen professionellen Umgang erfordert. Wir erleben, wie Führungskräfte unter Druck zu Mikromanagement und damit eigentlich nur zu Aktionismus neigen, und dass Lösungen sowohl Zusammenarbeit im Team als auch fachliche Kompetenz erfordern. Das alles in den Folgen "Der Schachzug" und "Traumanalyse".
Gute Führungskräfte vermitteln Ihren Mitarbeitenden Sicherheit und Zuversicht, insbesondere psychologische Sicherheit, und federn Druck ab. Mitarbeitende, die Sicherheit erleben, trauen sich auch schwierige Entscheidungen zu, und man sollte zu den einmal getroffenen Entscheidungen stehen. Führungskräfte sollten daher ihre Mitarbeitenden ermutigen, eigene Entscheidungen zu treffen und dann auch zu den Konsequenzen zu stehen. Dabei sollten Führungskräfte ihre Mitarbeitende in schwierigen Situationen unterstützen und nicht allein lassen – insbesondere wenn Überforderung ansatzweise erkennbar wird. Vertrauen ist wichtig, aber dennoch sollte klares Fehlverhalten auch klare Konsequenzen nach sich ziehen. Besprochen werden die Folgen "Angriff der Borg, Teil II", "Indiskretionen" und "Das Interface".
Die sechste Staffel ist geschafft und es ist wieder Beurteilungszeit. Claudius und Thomas hatten in den vergangenen Episoden doch immer mal wieder einiges an Picard zu kritisieren gehabt. Wie wird sich dies in der nun anstehenden Beurteilung niederschlagen? Ist vielleicht sogar die Versetzung gefährdet? Die Antworten gibt es in dieser Folge ...
Freizeit und Dienstzeit sollten schon klar getrennt sein und Führungskräfte sollten ihren Mitarbeitenden dies ermöglichen. Für Menschen ist die Wahrnehmung ihrer Individualität wichtig und mit psychischen Belastungen sollte verantwortungsvoll und sensibel umgegangen werden. Gute Führungskräfte sollten sich auch situativ zurücknehmen, wenn es der Aufgabenerfüllung dienlich ist, was zu Delegation nach Kompetenz und nicht nach Status führt. Schlechte Entscheidungen haben die Eigenschaft, den Entscheidungsträger irgendwann wieder einzuholen und Mitarbeitende zeigen in Kritikgesprächen meist keine sofortige Verhaltensänderung. Dies alles in den Folgen "Riker : 2 = ?", "Gefangen in einem temporären Fragment" und "Angriff der Borg, Teil I".
Bei wichtigen Aufgaben und unter Berücksichtigung der Verantwortung von Führungskräften sollte man sich immer auch Gedanken über einen Plan B machen – daher ist eine vernünftige Planung im Vorfeld wesentliche Aufgabe guter Führung. Verantwortung geht immer in zwei Richtungen – auch die Mitarbeitenden sollten mit den ihnen gegebenen Freiräumen verantwortungsvoll umgehen. Aufgaben sollten eigentlich nach Kompetenz und Zuständigkeit übergeben werden. Der Unterschied zwischen "Verantwortung" und "Schuld" wird häufig von Führungskräften nicht ausreichend beachtet und das unveränderte Wiederholen des gleichen Verhaltens in Erwartung eines veränderten Ergebnisses ist nicht wirklich zielführend. Fehlverhalten sollte eigentlich Konsequenzen haben und Worf macht Bildungsurlaub. Führungskräfte sollten ihre Mitarbeitende nicht nur im Blick auf deren Aufgabenerfüllung sehen und Claudius und Thomas besprechen die Folgen "Phantasie oder Wahrheit", "Verdächtigungen" und "Der rechtmäßige Erbe".
Wir lernen Mikromanagement und unselbstständige Mitarbeitende kennen - was eigentlich bei einem professionellen Team nicht sein sein dürfte und zur Rückdelegation kleinster operativer Entscheidungen führt. Gute Führungskräfte belassen operative Entscheidungen bei ihren Mitarbeitenden und agieren als Vorbild, gerade in unangenehmen Situationen. Inwieweit belasten persönliche Beziehungen erforderliche, ggf. auch unangenehme Entscheidungen? Muss eine Führungskraft immer auf Distanz bleiben, um auch unangenehme Entscheidungen objektiv treffen zu können? Und inwiefern darf eine Führungskraft ihren Auftrag vernächlässigen und sogar Ressourcen des Arbeitgebers nutzen, um persönliche Ziele zu verfolgen? Das alles und noch viel mehr diskutieren Claudius und Thomas anhand der Folgen "In der Hand von Terroristen", "Der Feuersturm" und "Das fehlende Fragment".
Würde man frühere Entscheidungen wieder so treffen, wenn man andere Informationen hätte? Oder sind Entscheidungen immer nur vor dem Hintergrund der damals vorliegenden Informationen bewertbar? Und welche Rolle spielt Risikobereitschaft für Führungskräfte? Mitarbeitergespräche sollten gut vorbereitet sein und nicht "mal eben" geführt werden und Feedback sollte schon klar und ehrlich sein. Wie lernen, dass man, wenn man Karriere machen möchte, Risiken eingehen muss. Am Ende muss man für seine Werte einstehen, wenn man diese wirklich ernst nimmt. Claudius und Thomas besprechen die Folgen "Willkommen im Leben nach dem Tode" und "Der Moment der Erkenntnis".
Claudius und Thomas verzweifeln an der Holodeck-Technik und besprechen moralische Dilemmata in einer der besten Folgen der sechsten Staffel; Plottwist folgt auf Plottwist und Picard ist in der Lage, unter Druck komplizierte Pläne zu entwickeln. In einer Rätselfolge, die zu nichts führt, passiert irgendwie nix und in einer spannenden Folge zeigt sich die Bedeutung von Flexibilität und Durchsetzungsvermögen in schwierigen (Führungs-)Situationen. Reine Durchsetzung eigener Ziele stellt meist kein gutes nachhaltiges Konfliktmanagement dar. Autorität und Durchsetzung sollte man besser unter vier Augen verfolgen. Claudius und Thomas besprechen die Folgen "Das Schiff in der Flasche", "Aquiel" und "Das Gesicht des Feindes".
Wir lernen ein völlig anderes Führungsverhalten kennen und stellen fest, dass bei unserer Mannschaft der Umgang mit Veränderungen noch optimierbar ist – Mitarbeitende brauchen Zeit, sich mit einem anderen Führungsverhalten "anzufreunden" und Führungskräfte brauchen Zeit, neue Mitarbeitende einschätzen zu können. Claudius erklärt, wie Folter und Gehirnwäsche funktionieren und jeder beschwert sich über jeden. Gutes Verhandeln orientiert sich mehr an den Eigenarten des Gegenübers denn als den eigenen. Picard zeigt Verantwortungsgefühl in Reinkultur und sieht dabei Lichter oder auch nicht. Claudius und Thomas besprechen die sensationelle Doppelfolge "Geheime Mission auf Celtris Drei".
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