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Der kreative Spagat zwischen Tiefe und digitalem Tempo - eine faszinierende Transformation erleben wir mit dem neuesten Wagnis der preisgekrönten Dokumentarfilmer Zhao Qi und Zhu Ming. Bekannt für ihre tiefgründigen Langzeitdokumentationen, haben sie nun einen mutigen Schritt in die schnelllebige Welt von Douyin (Chinas TikTok) gewagt.
Mit dem poetischen Titel "Wo yes yang guo, wo shuadao de rinschang" (etwa: "Ich habe auch über das Leben nachgedacht, an dem ich vorbeigescrollt bin") erschaffen sie einen Raum, in dem Zuschauer jene Leben erkunden können, die sie sonst nur flüchtig beim Scrollen bewundern. Das innovative "Besuch plus Erlebnis"-Konzept lässt Menschen in die Realität von Douyin-Creatoren eintauchen - doch anders als man es von der Plattform erwarten würde, stehen tiefgründige Themen im Mittelpunkt: die Sehnsucht nach einem Leben auf dem Land, die Verwandlung von Hobbys in Berufe, oder komplexe Mutter-Tochter-Beziehungen.
Was dieses Projekt so besonders macht, ist der Transfer dokumentarischer Prinzipien in ein völlig neues Format. Die Filmemacher betonen, dass es ihnen weniger um das blosse Abbilden von Realität geht, sondern um die Intention dahinter und den Prozess selbst. Sie navigieren geschickt zwischen dokumentarischer Zurückhaltung und dem direkteren Zeigen von Emotionen - eine Herausforderung auf einer Plattform, die für schnelle Reaktionen konzipiert ist. Besonders eindrucksvoll gelingt ihnen das bei der Darstellung des "Graslandpaares mit der Grasschubkarre", das kollektive Sehnsüchte nach alternativen Lebensentwürfen verkörpert.
Folgt uns auf dieser Reise durch die Transformation des Dokumentarfilms und entdeckt, wie Tiefgang und Social Media koexistieren können. Welches Leben erscheint euch erstrebenswert, wenn ihr durch solche Formate scrollt? Teilt eure Gedanken und abonniert unseren Podcast für weitere spannende Diskussionen über die Schnittstelle zwischen traditionellen und neuen Medien!
By Jurg ConzettDer kreative Spagat zwischen Tiefe und digitalem Tempo - eine faszinierende Transformation erleben wir mit dem neuesten Wagnis der preisgekrönten Dokumentarfilmer Zhao Qi und Zhu Ming. Bekannt für ihre tiefgründigen Langzeitdokumentationen, haben sie nun einen mutigen Schritt in die schnelllebige Welt von Douyin (Chinas TikTok) gewagt.
Mit dem poetischen Titel "Wo yes yang guo, wo shuadao de rinschang" (etwa: "Ich habe auch über das Leben nachgedacht, an dem ich vorbeigescrollt bin") erschaffen sie einen Raum, in dem Zuschauer jene Leben erkunden können, die sie sonst nur flüchtig beim Scrollen bewundern. Das innovative "Besuch plus Erlebnis"-Konzept lässt Menschen in die Realität von Douyin-Creatoren eintauchen - doch anders als man es von der Plattform erwarten würde, stehen tiefgründige Themen im Mittelpunkt: die Sehnsucht nach einem Leben auf dem Land, die Verwandlung von Hobbys in Berufe, oder komplexe Mutter-Tochter-Beziehungen.
Was dieses Projekt so besonders macht, ist der Transfer dokumentarischer Prinzipien in ein völlig neues Format. Die Filmemacher betonen, dass es ihnen weniger um das blosse Abbilden von Realität geht, sondern um die Intention dahinter und den Prozess selbst. Sie navigieren geschickt zwischen dokumentarischer Zurückhaltung und dem direkteren Zeigen von Emotionen - eine Herausforderung auf einer Plattform, die für schnelle Reaktionen konzipiert ist. Besonders eindrucksvoll gelingt ihnen das bei der Darstellung des "Graslandpaares mit der Grasschubkarre", das kollektive Sehnsüchte nach alternativen Lebensentwürfen verkörpert.
Folgt uns auf dieser Reise durch die Transformation des Dokumentarfilms und entdeckt, wie Tiefgang und Social Media koexistieren können. Welches Leben erscheint euch erstrebenswert, wenn ihr durch solche Formate scrollt? Teilt eure Gedanken und abonniert unseren Podcast für weitere spannende Diskussionen über die Schnittstelle zwischen traditionellen und neuen Medien!