Neun Jahre lang hat die aus Dresden stammende Juristin Beate Winkler die von ihr aufgebaute EU-Grundrechtsagentur geleitet, die als "Beobachtungsstelle für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" gegründet worden war. Heute ist sie Künstlerin und Mitinitiatorin der Plattform "Für eine demokratische, vielfältige Gesellschaft", die vor den EU-Parlamentswahlen am 26. Mai ein "Europa der Zukunftschancen und der sozialen Gerechtigkeit" fordert. Im Rahmen der Naturpark-Auszeit in St. Lambrecht hat Winkler über die Sehnsucht nach Veränderung, die Identitätskrise Europas und Zukunftsbilder für ein neues Wir in Europa gesprochen. Im FURCHE-Podcast kann man Winklers Gedanken nachhören.