Tödliche Verbindungen - Deadly Connections

Wendi Scott: Die fürsorglichste Mutter der Station


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Wie eine Mutter ihr Kind vergiftete und warum 50 Ärzte es drei Jahre lang nicht sahen.
  • Cristina wird zwischen 2003 und 2007 am Walter Reed Army Medical Center 72 Mal behandelt, dreimal fast zu Tode gebracht.

  • Ihre Mutter Wendi Scott entnimmt ihr mit Spritzen Blut und injiziert ihr intravenös Magnesium, ohne dass jemand Verdacht schöpft.

  • Der Nachweis scheitert nicht an fehlender Technik. Ein Standard-Bluttest hätte gereicht. Es fehlt die Frage, die niemand stellen will.

  • Dr. Arthur deLorimier ist der erste, der aus einem seltsamen Laborwert die richtige Schlussfolgerung zieht und den Kinderschutzdienst einschaltet.

  • Wendi Scott hatte zuvor über ein Jahr lang eine eigene Krebserkrankung vorgetäuscht. Das Muster verlagerte sich auf ihre Tochter, als Cristina geboren wurde.

  • Wenige Tage nach der Trennung von ihrer Mutter rennt Cristina die Krankenhausflure entlang und verhält sich wie ein völlig normales Kind.

  • Diese Folge eröffnet eine Dreifachfolge über Fälle, in denen Fürsorge als Tarnung dient. Im Mittelpunkt steht nicht das Gift allein, sondern der Rahmen aus Vertrauen und gesellschaftlichen Annahmen, der verhindert, die richtigen Fragen zu stellen. Nächste Woche: Insulin.

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    Tödliche Verbindungen - Deadly ConnectionsBy Dr. Timo Schüler