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Ob Deutsche, Dänen oder Spanier - wir alle sind Europäer. Dennoch sind die Völker Europas sehr unterschiedlich. Das ist kein Zufall. Jedes europäische Volk hat eine DNS, die sich vom nächsten unterscheidet.
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Die Entstehung der Europäischen Völker ist nach gängiger Theorie das Ergebnis der Mischung dreier Populationen, nämlich der westlichen Jäger und Sammler (Western Hunter Gatherer, WHG), der frühen europäischen Bauern (Early European Farmer, EEF) und der Proto-Indogermanen (früher Arier, heute Jamnaja-Kultur genannt). Doch eins nach dem anderen:
Die westlichen Jäger und Sammler (WHG), die Eingeborenen Europas, waren die vorherrschende Bevölkerungsgruppe vor der Ankunft der ersten Bauern. DNS-Studien deuten darauf hin, dass sie eine dunklere Haut und blaue Augen hatten (Ursprung heutiger blauer Augen in Europa).
Die frühen europäischen Bauern (EEF), die vor etwa 8000 Jahren aus Anatolien nach Europa aufbrachen, brachten die Landwirtschaft mit sich. Sie hatten eine helle bis mittlere Hautfarbe, dunkle Haare und braune Augen. Sie waren sehr domestiziert und wenig kriegerisch.
Vor etwa 5000 Jahren haben die Proto-Indogermanen (Jamnaja) die DNA, Sprache und Kultur Europas für immer verändert. Als nomadische Invasoren aus der Steppe waren sie patriarchal, kriegerisch und züchteten Vieh. Sie waren hünenhaft, braunäugig, vereinzelt auch blond.
Die Jamnaja waren nicht nur Hirten, sondern auch geschickte Bronzehandwerker. Genetische Studien zeigen, dass sie sich rasch über Europa (und bis nach Indien) ausbreiteten. Vom ersten Bronzeschwert bis zu Lockheed Martin Jets revolutionieren sie seit jeher die Kriegstechnologie.
Die Vermischung von WHG, EEF und Proto-Indogermanen schuf die genetische Vielfalt der heutigen Europäer. Jedes europäische Volk hat eine einzigartige Zusammensetzung der DNA dieser drei Populationen, die wiederum den Charakter eines Volkes bestimmt.
So haben Nordeuropäer einen höheren Anteil an protoindogermanischer DNA als Südeuropäer, die einen hohen Anteil an EEF-Genen aufweisen. Dies spiegelt sich auch in phänotypischen Unterschieden wie Körpergröße, Haar- und Augenfarbe, IQ wider.
Über den Autor: Felix Hug ist Schweizer, Anhänger der Populationsgenetik und Indogermanist. Auf X folgen.
By Felix HugOb Deutsche, Dänen oder Spanier - wir alle sind Europäer. Dennoch sind die Völker Europas sehr unterschiedlich. Das ist kein Zufall. Jedes europäische Volk hat eine DNS, die sich vom nächsten unterscheidet.
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Die Entstehung der Europäischen Völker ist nach gängiger Theorie das Ergebnis der Mischung dreier Populationen, nämlich der westlichen Jäger und Sammler (Western Hunter Gatherer, WHG), der frühen europäischen Bauern (Early European Farmer, EEF) und der Proto-Indogermanen (früher Arier, heute Jamnaja-Kultur genannt). Doch eins nach dem anderen:
Die westlichen Jäger und Sammler (WHG), die Eingeborenen Europas, waren die vorherrschende Bevölkerungsgruppe vor der Ankunft der ersten Bauern. DNS-Studien deuten darauf hin, dass sie eine dunklere Haut und blaue Augen hatten (Ursprung heutiger blauer Augen in Europa).
Die frühen europäischen Bauern (EEF), die vor etwa 8000 Jahren aus Anatolien nach Europa aufbrachen, brachten die Landwirtschaft mit sich. Sie hatten eine helle bis mittlere Hautfarbe, dunkle Haare und braune Augen. Sie waren sehr domestiziert und wenig kriegerisch.
Vor etwa 5000 Jahren haben die Proto-Indogermanen (Jamnaja) die DNA, Sprache und Kultur Europas für immer verändert. Als nomadische Invasoren aus der Steppe waren sie patriarchal, kriegerisch und züchteten Vieh. Sie waren hünenhaft, braunäugig, vereinzelt auch blond.
Die Jamnaja waren nicht nur Hirten, sondern auch geschickte Bronzehandwerker. Genetische Studien zeigen, dass sie sich rasch über Europa (und bis nach Indien) ausbreiteten. Vom ersten Bronzeschwert bis zu Lockheed Martin Jets revolutionieren sie seit jeher die Kriegstechnologie.
Die Vermischung von WHG, EEF und Proto-Indogermanen schuf die genetische Vielfalt der heutigen Europäer. Jedes europäische Volk hat eine einzigartige Zusammensetzung der DNA dieser drei Populationen, die wiederum den Charakter eines Volkes bestimmt.
So haben Nordeuropäer einen höheren Anteil an protoindogermanischer DNA als Südeuropäer, die einen hohen Anteil an EEF-Genen aufweisen. Dies spiegelt sich auch in phänotypischen Unterschieden wie Körpergröße, Haar- und Augenfarbe, IQ wider.
Über den Autor: Felix Hug ist Schweizer, Anhänger der Populationsgenetik und Indogermanist. Auf X folgen.