What's Next? - EVENTS im WANDEL

What's Next? - EVENTS im WANDEL

By Chris CuhlsEducation
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What's Next? - EVENTS im WANDEL episodes

  • Lars Lockemann: DESIGN FOR CHANGE // WNE094

    Lars Lockemann: Wirkung beginnt vor dem Event – warum klare Ziele wichtiger sind als das Bauchgefühl

     

    Was ermöglicht eine Messe oder ein Event eigentlich? Diese Frage stellen sich Unternehmen seit Jahren. Und trotzdem wird Erfolg häufig noch an vollen Ständen, zufriedenen Gästen oder einem gelungenen Aftermovie festgemacht. Bis jemand im nächsten Budgetgespräch wissen will: Was hat das Ganze gebracht? Dabei geht es nicht darum, den Erfolg eines Events mit einem schnellen Test abschließend zu beweisen. Es geht um die Voraussetzungen dafür: klare Ziele, ein durchdachter strategischer Rahmen und die Frage, woran sich später erkennen lässt, ob tatsächlich etwas verändert wurde.

    Wer Wirkung gestalten will, muss vor dem Event wissen, was er erreichen möchte. Und wer Budgets begründen will, braucht mehr als ein gutes Bauchgefühl.

     

    Lars Lockemann: Von der Messeagentur zur strategischen Wirkungsfrage

    Lars Lockemann ist seit über 25 Jahren in der B2B-Live-Kommunikation tätig. Er hat die Messeagentur Fairconcept gegründet und begleitet Unternehmen heute vor allem bei Positionierung und Strategie. Mit seiner Herangehensweise hat er mehr als 500 Messeprojekte geschärft und nun haben wir gemeinsam „Messe wirkt“ und „Event wirkt“ entwickelt. Dieser kostenlose Online-Selbstcheck hilft Unternehmen dabei, sich einzuschätzen, wie wirkungsorientiert sie ihre Messen und Events planen.

    Der entscheidende Unterschied: Die Checks messen nicht, ob eine Veranstaltung tatsächlich erfolgreich war. Sie zeigen vielmehr, wie gut das Team die Voraussetzungen für Wirkung vorbereitet. Wir meinen: Das ist schon die halbe Miete für Erfolg.

     

    Darüber sprechen wir:

    • Warum Besucherzahlen, Zufriedenheit und Bauchgefühl allein nicht ausreichen, um die Wirkung von Messen und Events zu beurteilen.
    • Was einen wirkungsorientierten strategischen Rahmen ausmacht – von Zielen und Zielgruppen bis zu Botschaften und Dramaturgie.
    • Wie Teams blinde Flecken und Entwicklungspotenziale erkennen können.
    • Warum die Wirkungsmessung bereits vor dem Event beginnen muss und was Vorher-Nachher-Vergleiche sichtbar machen können.
    • Wie ein konkreter Call to Action hilft, die gewünschte Verhaltensänderung überprüfbar zu machen.
    • Warum es sich lohnt, klein anzufangen, statt auf die perfekte Messmethode zu warten.
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      „Wirkungsorientierung beginnt nicht erst bei der Auswertung. Sie beginnt mit einer klaren Entscheidung darüber, was erreicht werden soll. Jede Maßnahme, jede Botschaft und jedes Programmelement sollte sich daran messen lassen. Was nicht auf das Ziel einzahlt, gehört auf den Prüfstand. Und die Ziele müssen frühzeitig mit denjenigen abgestimmt werden, die das Budget verantworten.“

       

       

      „Wir müssen nicht sofort ein vollständiges, komplexes Messsystem etablieren. Schon ein klar definiertes Ziel, eine einfache Messgröße oder ein konkreter nächster Handlungsschritt können einen Unterschied machen. Entscheidend ist, überhaupt anzufangen, Erfahrungen zu sammeln und die eigene Vorgehensweise kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

       

      Die Fragen dieser Folge

      • Was soll nach deinem nächsten Event oder deiner nächsten Messe anders sein als vorher?
      • Woran wirst du erkennen, ob sich tatsächlich etwas verändert hat?
      • Und welche Entscheidung könntest du schon heute anders treffen, damit die Veranstaltung nicht nur gut organisiert ist, sondern ihre Wirkung entfalten kann?
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        46 min
      • Tina Gadow: DESIGN FOR CHANGE // WNE093

        Tina Gadow: Resonanz erzeugen — wie aus Lernen echte Veränderung wird

         

        Was bringt Menschen dazu, ihr Verhalten wirklich zu verändern? Denn Lernen allein verändert noch gar nichts. Entscheidend wird es dort, wo Menschen das Gelernte auf ihren Alltag übertragen, etwas ausprobieren, Rückmeldung bekommen und bereit sind, ihr Verhalten erneut zu verändern.

        Tina Gadow erklärt wie Lernen funktioniert und wie Lern- und Entwicklungsformate gestaltet sein müssen, damit aus Erkenntnis tatsächliche Veränderung entstehen kann.

        Dabei wird deutlich: Gute Lernformate beginnen nicht bei der Frage, welche Inhalte vermittelt werden sollen. Sie beginnen bei der Frage, was am Ende anders sein soll.

        Und genau darin liegt auch die Verbindung zu Events: Ein Event kann einen wichtigen Moment schaffen. Seine eigentliche Wirkung entsteht aber erst dann, wenn dieser Moment in den Alltag hineinwirkt.

         

        Tina Gadow: „Erkenntnis wird erst durch Handeln wirksam.“

        …ist Partnerin bei Kessels & Smit – The Learning Company und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Lernen, Organisationsentwicklung und Veränderungsprozessen. Ihre Perspektive auf Lernen ist dabei konsequent vom Menschen und seinem konkreten Handeln her gedacht.

         

        „Also davon auszugehen „dass stand ja alles im Programm, jetzt könnt ihr es ja“ — das meinte ich mit der Distanz zwischen Einsicht und Anwendung. Da braucht es immer wieder Schleifen. Natürlich wird es auch Rückschläge geben — aber das sind Geschenke, aus denen gelernt werden kann.“ Tina Gadow

         

        Darüber spreche ich mit Tina Gadow
        • Warum Menschen nicht gegen ihren Willen lernen können.
        • Weshalb Lernprozesse möglichst nah am tatsächlichen Alltag stattfinden sollten.
        • Weshalb Ausprobieren und Handeln häufig wirksamer sind als reine Wissensvermittlung.
        • Welche Bedeutung psychologische Sicherheit für Lernen und Veränderung hat.
        • Warum Veränderung mehrere Schleifen und auch Rückschläge braucht.
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          Drei Fragen zum Mitnehmen:
          • Was sollen Menschen nach einem Lern- oder Transformationsformat tatsächlich anders tun?
          • Wie nah ist das Format an den Situationen, in denen dieses neue Verhalten gebraucht wird?
          • Und welche Räume schaffen wir, damit Menschen ausprobieren, scheitern und erneut lernen können?
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            40 min
          • Hans Reitz: DESIGN FOR CHANGE // WNE092

            Hans Reitz: Was bringt Menschen dazu, Verantwortung zu übernehmen?

             

            Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das Gespräch mit Hans Reitz. Von seiner Kindheit in Niederbayern über die Zusammenarbeit mit Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus bis hin zu internationalen Veranstaltungen erzählt er immer wieder dieselbe Geschichte:

             

            Veränderung beginnt nicht mit Strategien. Sie beginnt in dem Moment, in dem Menschen erleben, dass ihr eigenes Handeln Wirkung entfalten kann.

             

            Dabei wird deutlich, dass Events weit mehr sein können als Kommunikationsformate. Sie schaffen Räume, in denen Menschen sich begegnen, Verantwortung übernehmen und erleben, dass sie selbst Teil einer Veränderung sind.

             

            Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht: Wie gestalten wir ein gutes Event?

            Sondern: Wie gestalten wir Momente, die Menschen darin bestärken, selbst Veränderung zu ermöglichen?

             

            Hans Reitz: Veränderung beginnt mit Selbstwirksamkeit – warum Haltung der stärkste Hebel für Wandel ist

             

            Mein Gast bewegt sich seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von Live-Kommunikation, Social Business und gesellschaftlicher Transformation. Gemeinsam mit Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus entwickelte er Formate wie den Global Social Business Summit und begleitete Organisationen dabei, wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden.

            Seine Perspektive ist ungewöhnlich: Für ihn entstehen Veränderung und Innovation nicht zuerst durch neue Prozesse oder Technologien, sondern durch Menschen, die ihre eigene Wirksamkeit entdecken.

            Diese Haltung verändert auch den Blick auf Events. Sie werden nicht zum Ziel. Sie werden zum Raum, in dem Veränderung erfahrbar wird.

             

            Darüber spreche ich mit Hans Reitz
            • Warum Selbstwirksamkeit die Grundlage jeder Transformation ist.
            • Weshalb Haltung wichtiger ist als perfekte Inszenierung.
            • Wie Muhammad Yunus den Blick auf Wirtschaft und Verantwortung verändert hat.
            • Warum Social Business zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftlicher Nutzen kein Widerspruch sind.
            • Weshalb die Liebe zum Detail Ausdruck von Wertschätzung ist.
            • Warum echte Begegnung wichtiger ist als perfekte Kommunikation.
            • Wie Events Räume schaffen können, in denen Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.
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              Zwei Perspektiven aus dem Gespräch

              Für Entscheider:innen: „Wenn wir ein System wirklich verändern wollen, müssen wir etwas beherrschen, was das System selbst nicht beherrscht.“

              Transformation entsteht nicht dadurch, bestehende Systeme effizienter zu machen. Sie entsteht dort, wo Organisationen andere Werte kultivieren – Vertrauen, Verantwortung und menschliche Verbindung.

               

              Für Gestalter:innen: „Irgendeiner auf dem Event ist immer dabei, der das zum ersten Mal macht. Und um diesen Menschen geht es.“

              Experience Design beginnt mit Aufmerksamkeit. Jeder einzelne Mensch erlebt einen Moment anders – genau darin liegt die Verantwortung der Gastgeber:innen.

               

              Drei Sätze zum Mitnehmen
              1. Veränderung beginnt mit Selbstwirksamkeit.
              2. Begegnung schafft Verantwortung.
              3. Und Verantwortung entsteht dort, wo Menschen erleben, dass ihr Handeln einen Unterschied macht.
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                Drei Fragen aus der Folge mit Hans Reitz
                • Woran erkennen Menschen ihre eigene Wirksamkeit?
                • Welche Verantwortung übernehmen sie nach diesem Moment?
                • Und wie verändert sich ihr Handeln, weil sie erlebt haben, dass sie selbst etwas bewegen können?
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                  30 min
                • Pigalle Tavakkoli: DESIGN FOR CHANGE // WNE091

                  Pigalle Tavakkoli: Warum Events Menschen nicht informieren, sondern verändern müssen

                   

                  What’s Next – Events im Wandel | Folge 91 | Design for Change | Live aufgenommen auf der IMEX Frankfurt 2026

                  Gast: Pigalle Tavakkoli – Gründerin der School of Experience Design | WXO Council Member | Autorin The Experience Design Building Blocks

                  Kernfrage: Was soll nach einem Event anders sein als vorher – und wie gestalten wir diesen Weg?

                   

                  Worum es geht

                  Viele Organisationen planen Events, aber sie planen nicht für Impact. Sie fragen: Welche Botschaften müssen auf die Bühne?

                  Pigalle Tavakkoli stellt eine andere Frage: Wer sollen diese Menschen sein, wenn sie den Raum verlassen?

                  Echte Transformation beginnt nicht mit besserer Kommunikation. Sie beginnt mit einer Erfahrung, die etwas in Menschen auslöst – emotional, kognitiv, im Verhalten.

                   

                  Wer ist Pigalle Tavakkoli?

                  Gründerin der School of Experience Design, 15 Jahre Erfahrung als Creative Producer, über 12 Jahre als preisgekrönte Dozentin und Trainerin für globale Kunden wie Apple, Unilever, L’Oréal und Philips.

                  Ihre These: Wirkungsvolle Erlebnisse entstehen nicht aus Intuition, sondern durch gezielte Gestaltung – auf der Basis von Neurowissenschaft und Emotion Design.

                   

                  Die Kernaussage

                  „Verändere nicht zuerst Verhalten. Beginne damit, zu verändern, wie Menschen fühlen.”

                  Kahneman und Damasio zeigen: 95–98% unserer Entscheidungen werden unbewusst und emotional getroffen. Emotion ist kein weicher Faktor. Emotion ist der Mechanismus, durch den Bedeutung entsteht.

                   

                   

                  Das bespreche ich mit Pigalle Tavakkoli

                  Feel–Think–Do statt Think–Feel–Do: Die meisten Transformationsprogramme sind falsch herum konstruiert. Pigalle Tavakkoli erklärt warum – und wie man es dreht.

                  Das Publikum als Protagonist: Wenn Menschen Teil der Geschichte werden, entstehen Emotionen – und Emotionen schaffen langfristige Erinnerungen. Pigalle beschreibt den Moment, der ihr das klargemacht hat.

                  Rückwärts designen: Zuerst den Wandel definieren, der entstehen soll – dann den Experience Journey entwerfen. Das Prinzip ihrer 8 Building Blocks.

                  Was KI nicht replizieren kann: Warum der physische Moment in einer KI-Welt wertvoller wird, nicht überflüssiger.

                   

                  Drei Zitate, die bleiben

                  „Die Elemente, die wir gestalten – Bühne, Technologie, Inhalte – sind nur Werkzeuge. Die eigentliche Erfahrung entsteht im Menschen.”

                  „Wenn Menschen Teil der Geschichte werden, entstehen Emotionen – und Emotionen schaffen langfristige Erinnerungen.”

                  „Der Unterschied zwischen einem Event und einer Transformation liegt nicht im Inhalt. Er liegt in der Intention dahinter.”

                   

                  Für CHROs und CPOs: drei Fragen für das nächste Format

                  Was fühlen Teilnehmende danach anders?

                  Was sehen sie danach anders?
                  Was tun sie danach anders?

                  Wer diese Fragen nicht vor dem Konzept stellen kann, plant für den falschen Output.

                   

                  Pigalle Tavakkoli: schoolofexperiencedesign.net

                  Chris Cuhls ist Strategischer Sparringpartner und Eventregisseur aus Köln. Er arbeitet mit Unternehmen, die ihre wichtigsten Live-Momente wirksam gestalten wollen. ChrisCuhls.de

                   

                  46 min
                • Thomas Gartz: DESIGN FOR CHANGE // WNE090

                  Thomas Gartz: Warum Transformation radikal sein muss

                   

                  Tradition kann Stabilität geben, sie kann aber auch Veränderung verlangsamen. Mit Thomas Gartz spreche ich über die Herausforderung, Transformation in einem Unternehmen zu gestalten, dessen Identität über Generationen gewachsen ist. Wie verändert man Kultur in einer Organisation, die gleichzeitig global, erfolgreich und tief in ihrer eigenen DNA verankert ist?

                   

                  Ausgangspunkt unseres Gesprächs ist ein besonderer Moment: das 125-jährige Jubiläum der HELM AG in der Elbphilharmonie Hamburg.

                   

                  Doch schnell wird klar: Es geht nicht um ein Jubiläum. Es geht um die Frage, wie man Menschen emotional in ihre Zukunft mitnimmt. Wir sprechen darüber, wie Veränderung durch gemeinsam erlebte Momente entsteht. Und warum gute Events Räume schaffen müssen, in denen Menschen nicht nur zuhören – sondern reflektieren, was nachher anders sein soll.

                   

                  Über Thomas Gartz

                  Thomas Gartz ist Corporate HR & Change bei der HELM AG in Hamburg. Die HELM AG gehört zu den weltweit größten familiengeführten Chemieunternehmen – mit rund 100 Standorten in über 30 Ländern. Thomas begleitet dort Kulturwandel, Transformation und internationale Veränderungsprozesse in einer Organisation mit über 125 Jahren Geschichte.

                   

                  Worüber wir sprechen…
                  • Warum kulturelle Veränderung in Familienunternehmen oft mehr Energie braucht
                  • Weshalb starke Unternehmens-DNA gleichzeitig Kraft und Bremse sein kann
                  • Warum Events Reflexionsräume schaffen müssen – nicht nur Botschaften senden
                  • Wie gemeinsame Erlebnisse Vertrauen und Zugehörigkeit erzeugen
                  • Weshalb Transformation Zeit, Wiederholung und emotionale Verbindung braucht
                  • Warum ein Jubiläum erst dann relevant wird, wenn es Zukunft sichtbar macht
                  •  

                    Zwei Perspektiven aus dem Gespräch

                    Für Entscheider:innen: „Die Rückstellkräfte einer Organisation sind in einem stark DNA-geprägten Unternehmen noch einmal deutlich stärker.“

                    Für Gestalter:innen: „Wenn man Menschen zusammenbringt, muss man ihnen auch Zeit geben, Botschaften miteinander zu reflektieren.“

                     

                    Drei Zitate, die mir hängen blieben

                    „Was wir gestern noch gut gemacht haben, brauchen wir morgen vielleicht gar nicht mehr.“

                    „Transformation braucht mehr Energie und mehr Drive, wenn Geschichte und Identität so stark verankert sind.“

                    „Ein Event wird dann wirksam, wenn Menschen darin ihren eigenen Platz in der Zukunft erkennen.“

                     

                    Fazit — drei Gedanken zum Mitnehmen für CPOs & CHROs

                    Unternehmen verändern sich nicht durch Ansagen. Sie verändern sich durch gemeinsame Erfahrung. Gerade in Organisationen mit starker Geschichte reicht es nicht, über Wandel zu sprechen. Menschen müssen erleben, dass Zukunft möglich ist – ohne ihre Identität zu verlieren. Events können genau diesen Raum schaffen.

                     

                     

                    Die Frage dieser Folge: Was soll nachher anders sein?
                    • Welche Haltung soll sich verändern?
                    • Was sollen Menschen nach diesem Moment anders sehen?
                    • Und woran erkennt eine Organisation, dass Zukunft bereits begonnen hat?
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                      Zum Interviewer: Chris Cuhls ist Strategischer Sparringpartner und Eventregisseur aus Köln. Er arbeitet mit Unternehmen, die ihre wichtigsten Live-Momente nicht nur organisieren, sondern wirksam gestalten wollen – mit einer Frage als Ausgangspunkt: Was soll nachher anders sein als vorher?

                      Wenn dich das beschäftigt: www.chriscuhls.de

                       

                      39 min
                    • Frauke von Polier: DESIGN FOR CHANGE // WNE089

                      Frauke von Polier: Events sind keine Kosten. Sie sind sichtbar gemachte Prioritäten.

                       

                      Was soll nach einem Event anders sein als vorher? Das ist meine Kernfrage, seitdem ich Events gestalte. Die ehrliche Antwort: In den meisten Organisationen weiß das niemand. Genau dort setzt unser Gespräch an.

                      Frauke von Polier – ehemalige Chief People Officer bei Zalando, SAP, Otto und Viessmann, heute Beirätin mit Fokus auf AI Transformation bei der Viessmann Generations Group – hat in ihrer Karriere eines gelernt: Kulturwandel entsteht nicht durch Kommunikation. Er entsteht durch Erfahrung und die braucht Gestaltung.

                       

                      Darum geht es in dieser Folge: Design for Change

                      Warum geben Unternehmen sechsstellige Summen für Events aus – und fragen sich drei Wochen später, ob es etwas verändert hat? Wir sprechen darüber, was es braucht, damit Transformation tatsächlich in Bewegung kommt: nicht mehr Inhalte, sondern bessere Momente.

                       

                      Das sind unsere Themen
                      • Organisationen investieren in das, was ihnen wichtig ist. Events sind aber kein Kommunikationsformat, sondern ein Beschleuniger von Kultur. Aber warum senden Organisationen so viel und lassen nicht mehr erleben?
                      • Was Co-Creation von inszenierter Beteiligung unterscheidet – und wann sie wirklich Vertrauen, Commitment und Ownership erzeugt.
                      • Warum die meisten Organisationen ihre wichtigsten Momente falsch messen – und welche Frage vorher gestellt werden müsste.
                      • Warum Führungskräfte lernen müssen, Wirkung zu gestalten – nicht nur Inhalte zu senden.
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                        Drei Zitate, die für Transformation hängen blieben

                        „Transformation braucht Schwungmasse. Du brauchst 30 bis 60 Prozent der Menschen, damit der Wandel wirklich ins Rollen kommt.”

                        „Ein gutes Produkt ist deshalb stark, weil es nicht nur ein funktionierendes Gerät ist – sondern weil es ein Gefühl hinterlässt. So auch bei Events.”

                        „Ein Event ist kulturell wirksam, wenn es die Sprache verändert – wenn man davon noch Wochen später auf den Fluren hört.”

                         

                        Die These dieser Eventdesign-Folge

                        Events sind keine Kommunikationsmaßnahme. Sie sind das sichtbarste Zeichen dafür, was einer Organisation wirklich wichtig ist. Wer Kulturwandel will, muss Begegnung gestalten. Wer Begegnung gestaltet, trägt Verantwortung – für das, was danach anders ist.

                         

                         

                        Frauke von Polier – drei Gedanken zum Mitnehmen für CPOs & CHROs:

                        Warum Transformationsprogramme ohne Live-Momente nicht landen: Persönliche Begegnung erzeugt das, was kein Dokument kann: Glaubwürdigkeit, Verbundenheit und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Deswegen brauchen wir Live-Momente.

                        Was Employee Experience von Produktdenken lernt: Die stärksten Produkte – denk an Apple – funktionieren nicht nur. Sie hinterlassen ein Gefühl. Genau das ist der Maßstab: nicht ob ein Erlebnis gut organisiert war, sondern ob es etwas in mir hinterlassen hat.

                        Woran man erkennt, ob ein Event kulturell wirksam war: An der Sprache. Wenn ich noch Wochen danach auf den Fluren höre, wie Menschen darüber reden – mit Stolz, mit Orientierung, mit einem klaren „Das ist jetzt unsere Richtung” – dann hat das Event etwas verändert. Language looks at you!

                         

                        Was ist deiner Meinung nach die wichtigste Frage, bevor ein Transformationsevent geplant wird? Schreib’s mir.

                         

                        Chris Cuhls ist Strategischer Sparringpartner und Eventregisseur aus Köln. Er arbeitet mit Unternehmen, die ihre wichtigsten Live-Momente nicht nur organisieren, sondern wirksam gestalten wollen – mit einer Frage als Ausgangspunkt: Was soll nachher anders sein als vorher?

                         

                        Wenn dich das beschäftigt: Meld dich. www.chriscuhls.de

                         

                        43 min
                      • Ralph Larmann: INSZENIERUNG – Performance Fotografie // WNE088

                        Ralph Larmann: INSZENIERUNG – Performance Fotografie // WNE088

                         

                        Performance ist Bewegung, Fotografie ist Stille – und genau dazwischen entsteht Magie. Ralph Larmann ist DER Fotograf, welcher seit Ende der 80er Jahre die Welt der Performance begleitet wie kaum ein anderer. Ralph verbindet Musik, journalistische Neugier und fotografisches Handwerk zu einem einzigartigen Blick auf die Inszenierung von Live-Momenten.

                         

                        Über 20 Bildbände, Fotografien der Elbphilharmonie, Motive von internationalen Künstlern wie Justin Timberlake, U2 oder Robbie Williams und Bilder, die sogar am Times Square zu sehen waren – Ralphs Werk ist breit, präzise und emotional.

                         

                        Wir sprechen darüber, wann ein Foto wirklich gelingt: Ob Schönheit genügt, oder ob ein Bild erst dann kraftvoll ist, wenn es jemand anderem dient. Und wir tauchen tief in die Themen ein, wie Mut, Handwerk und Intuition uns helfen, neue Wege zu gehen – in der Fotografie wie in der Inszenierung.

                         

                        Du kannst Ralph in seiner neuen Berufung als Verleger unterstützen. Aktuell legt der den Buch-Klassiker „Faszination Licht“ von Max Keller neu auf. Hier geht es zum Crowdfunding! Das Standardwerk wird um aktuelle Perspektiven ergänzt — absolut lohnenswert!

                         

                         

                        Ralph Larmann über Inszenierung:

                        02:32 – Vom Musiker und Journalisten zum Performance Fotografen

                        02:54 – Handwerk: Was gute Fotografie wirklich ausmacht
                        09:47 – Detail, Timing, Exzellenz
                        16:43 – Intuition & jahrzehntelange Erfahrung
                        21:01 – Wenn Bilder die Seele berühren
                        28:20 – Highlights meiner Jahresstaffel „Inszenierung“
                        56:10 – Licht als zentrales Gestaltungselement

                         

                         

                        Linktipps zur Performance Fotografie:

                        Homepage: https://www.larmann.com/

                        Hier noch die im Gespräch erwähnten Bilder:

                        1. U2 360°: https://www.larmann.com/performance_photography#407 & https://www.larmann.com/performance_photography#410 & https://www.larmann.com/performance_photography#413
                        2. Justin Timberlake “20/20 EXPERIENCE”: https://www.larmann.com/performance_photography#389
                        3. Justin Timberlake „MAN OF THE WOODS“: https://www.larmann.com/performance_photography#264
                        4. Elbphilharmonie Hamburg Grand Opening: https://www.larmann.com/performance_photography#337
                        5.  

                          Begegnet mir!

                          LinkedIn: https://bit.ly/3olKIHK

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                          Mein Buch: https://bit.ly/Inszenieren

                           

                          Chris Cuhls ist als Regisseur, Konzepter und Berater mit diesem Podcast auf der Suche nach den Prinzipien der Wirkung – für Momente, die haften bleiben und Erlebnisse, die Wandel bewirken. Viel Spaß beim Hören des Podcasts und bei deiner nächsten Inszenierung! Bei Interesse an Sparring meld dich gerne bei mir!

                           

                          1 hr 9 min
                        6. Vivian Paul: INSZENIERUNG – Circus Roncalli // WNE087

                          Vivian Paul: INSZENIERUNG – Circus Roncalli // WNE087

                           

                          „Stehenbleiben ist immer der Tod“ aber „Alles, was Du mit Liebe machst, wird auch geliebt“. Circus Roncalli gilt als der poetischste Circus der Welt. Ein Ort, an dem Menschen ihre Sorgen vergessen und träumen dürfen. Vivian Paul trägt diese Magie gemeinsam mit ihren Geschwistern in die Zukunft.

                           

                          Was hat Kochen mit einer guten Show gemeinsam? Wie erreichen wir Jung und Alt, wann lachen Erwachsene ebenso wie Kleinkinder? Sie erzählt uns, welche Herangehensweisen sie sich dabei angeeignet hat. Wie verzaubert der Zirkus Menschen, wo findet sie Inspiration und was lernt sie heute noch?

                           

                          Es geht um Entschleunigung und Innovation, das Bauchgefühl, welches eine Traumwelt schafft und die Zukunftsaussichten der Zirkus- aber auch der Eventwelt.

                           

                          Vivian Paul über Inszenierung:

                          01:05   Die Spur der Magie

                          05:45   Inszenierung und Persönlichkeit

                          14:30   Dramaturgie und Poesie

                          17:28   Bedürfnisse und Entwicklungen

                          20:53   Zirkus der Zukunft

                          22:26   Varieté und Zirkus im Vergleich

                          26:10   Inspiration und Zusammenhalt

                          29:47   Improvisieren und sich-lebendig-fühlen

                          31:25   Schnelle Fragerunde

                          33:00   Zukunftsblick und Begeisterung

                           

                           

                           

                          Linktipps:

                          https://www.roncalli.de/

                          https://www.apollo-variete.com/

                          Vivian Paul auf Instagram

                          ARD Reportage: Roncalli – Macht der Manage

                           

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                          Chris Cuhls ist als Regisseur, Konzepter und Berater mit diesem Podcast auf der Suche nach den Prinzipien der Wirkung – für Momente, die haften bleiben und Erlebnisse, die Wandel bewirken. Viel Spaß beim Hören des Podcasts und bei deiner nächsten Inszenierung! Bei Interesse an Sparring meld dich gerne bei mir!

                           

                          36 min
                        7. Ecki Pieper: INSZENIERUNG – Musik // WNE086

                          Ecki Pieper: INSZENIERUNG – Musik // WNE086

                           

                          Ob unsere geplanten Momente beim Publikum ankommen, wissen wir erst, wenn das Publikum reagiert. Das beobachtet Ecki Pieper, Bandleader der Köbes Underground, einer der tragenden Säulen der Kölner Stunksitzung. Der Musiker und Diplom-Psychologe spricht über seine Energie auf der Bühne, aber auch die unsichtbaren Kolleg:innen, die einen Unterschied machen und zum Gelingen einer Veranstaltung ebenso beitragen.

                           

                          Wie kann Gemeinschaft entstehen und wie verbindet man politische Haltung mit Unterhaltung? Wofür machen wir Veranstaltungen und muss man sein Publikum lieben? Warum bedeutet Zusammengehörigkeit Glück und wie erreicht man dieses Gefühl? Und welche Elemente sind es, die zu besonderen Momenten führen?

                           

                          Inszenierung in dieser Podcastfolge:

                          01:54   Energie, Freude, Live-Erlebnisse

                          10:20   Team ist alles
                          15:40   Lebendig fühlen
                          21:44   Prinzip für Live-Erlebnisse
                          30:29   Wiederkehrende Elemente, bestmögliche Momente
                          38:35   Haltung auf und hinter der Bühne
                          50:31   Zusammengehörigkeitsgefühl und Banalität
                          55:23   Entwicklung im Live-Erleben
                          01:01:09             Schnelle Fragerunde und Tipp

                           

                          Mehr Musik von Ecki Pieper:

                          Die schönsten Lieder der Stunksitzung: https://t1p.de/o9t6c

                          Band-Website: https://www.koebesunderground.de/

                           

                          Ecki Pieper ist Musiker, Bandleader von Köbes Underground, einer der tragenden Säulen der Kölner Stunksitzung – und zugleich Diplom-Psychologe bei Zartbitter, einer Fachstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen. Seit Jahrzehnten bringt er mit Köbes Underground karnevalistische Satire, musikalische Parodien und große Live-Energie auf die Bühne. Seine Haltung: Teamarbeit, Live-Kultur und das Publikum ernst nehmen – nicht sich selbst.

                           

                          Eckis 3 Thesen:
                          1. Analog/Live wird immer wichtiger in der Musik fürs Überleben derer, die Kultur produzieren. Stream ist moderner Raub (Spotify).
                          2. Für mich ist Team unverzichtbar: Ob Licht, Ton, Stagehands, Toilette, Security, Theke – alle Mitwirkenden sind gleich wichtig.
                          3. Zusammengehörigkeitsgefühl im Liveerlebnis ist elementar für besondere Erlebnisse.
                          4.  

                            Außerdem wichtig ist Ecki Pieper: HALTUNG!

                            Zu: Politik
                            Zu: Toleranz
                            Zu: sich nicht wichtig nehmen
                            Zu: Lebenshaltung (Tod/ Mitmenschlichkeit)

                             

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                            Chris Cuhls ist als Regisseur, Konzepter und Berater mit diesem Podcast auf der Suche nach den Prinzipien der Wirkung – für Momente, die haften bleiben und Erlebnisse, die Wandel bewirken. Viel Spaß beim Hören des Podcasts und bei deiner nächsten Inszenierung! Bei Interesse an Sparring meld dich gerne bei mir!

                             

                            1 hr 8 min
                          5. Friederike Unverzagt: INSZENIERUNG – Elemente // WNE085

                            Friederike Unverzagt: INSZENIERUNG – Elemente // WNE085

                             

                            Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Das ist in unserer Branche völlig ausgeschlossen. Ganz besonders gilt das für den Bereich der Pyrotechnik und Spezial-Effekte. Einmal gezündet, ist der Moment eben geschehen.

                             

                            Friederike Unverzagt, Pyrotechnik-Visionärin und Geschäftsführerin von Elements Entertainment teilt mit uns ihren reichen Erfahrungsschatz. Von der Theaterausbildung über Welttourneen mit Tina Turner, Prince oder Peter Maffay bis zur Eröffnungszeremonie der Asian Games in Qatar.

                             

                            Wie wichtig Perspektivwechsel in der Gestaltung von Events sind, was sie an ihrem Job glücklich macht und wo ihre ethischen Grenzen liegen, erzählt sie in dieser Folge. Was ist das herausforderndste Publikum (Spoiler: Kinder, die sind unbestechbar), wie erreichen wir es und was hat die Inszenierung des neue Thermomix damit zu tun? Warum sich Technik der Kunst unterordnen muss und Kunden mehr für Konzeption statt Pyrotechnik zahlen sollten, um Wirkung zu erzielen. All das erklärt und Friederike Unverzagt und nimmt uns damit in die Seele von Erlebnissen mit.

                             

                            Friederike Unverzagt im Gespräch:

                            03:42 Zusammenspiel hinter der Bühne

                            10:58 Unter Druck entstehen Diamanten
                            19:04 Prinzipien der Anwendung
                            32:23 Erinnerbare Inszenierung: vom Effekt zur Erzählung
                            40:12 Herausforderungen kreativ lösen
                            51:40 Bildsprache, Spannung, Stille: Momente mit Seele
                            56:34 Transfer für Eventgestaltende

                             

                             

                            Ihre 3 Thesen rund um Inszenierung:
                            1. Ein Showeffekt ist nur so gut wie das Team, das ihn trägt.
                            2. Ein guter Showeffekt kennt keine Genre-Grenzen. Er entsteht durch das Zusammenspiel ungewöhnlicher Mittel.
                            3. Inszenierung beginnt nicht mit dem ersten Cue, sondern mit der Geschichte dahinter.
                            4.  

                              Linktipps:

                              Friederike Unverzagt — auf LinkedIn
                              Die eigene Firma — Elements Entertainment
                              Dokumentation “Die Himmelsleiter” — auf Netflix
                              Peter Fischli and David Weiss, The Way Things Go, 1987
                              Die Pyronale in Berlin
                              OK GO, Love — Musikvideo

                               

                              Begegnet mir!

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                              Chris Cuhls ist als Regisseur, Konzepter und Berater mit diesem Podcast auf der Suche nach den Prinzipien der Wirkung – für Momente, die haften bleiben und Erlebnisse, die Wandel bewirken. Viel Spaß beim Hören des Podcasts und bei deiner nächsten Inszenierung! Bei Interesse an Sparring meld dich gerne bei mir!

                               

                              1 hr 9 min

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