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  • Folge 9: Brigitte Kren - Wie schafft man nach 30 Jahren Brotberuf den Sprung in den Traumjob?

    Schauspielerin Brigitte Kren hat mit 50 Jahren den mutigen Schritt gewagt, ihren sicheren Brotberuf aufzugeben und die Schauspielerei, die sie schon viele Jahre nebenbei ausübte, zu ihrem Hauptberuf zu machen. Ihr beruflicher Neustart war damit keine neue Karriere von null, sondern der Schritt, ihren langjährigen Traum endlich ganz zu ihrem Beruf zu machen.

    Bekannt ist Brigitte Kren aus Serien wie „SOKO Donau“ und „Vier Frauen und ein Todesfall“ sowie aus Produktionen wie „Freud“ und „Dancing Stars“. Was viele nicht wissen: Mehr als drei Jahrzehnte lang arbeitete sie als medizinisch-technische Assistentin (MTA), unter anderem im Wiener AKH in der Hormon-Abteilung unter Prof. Dr. Dr. Huber. Ein sicherer Beruf, der für finanzielle Stabilität sorgte, während sie parallel ihre ersten Erfahrungen am Theater und später beim Film sammelte.

    Erst als ihr Sohn zu studieren begann und die Pflichten als Mutter weniger wurden, gab sie ihren Brotberuf auf. Warum sie diesen überhaupt ergreifen musste, hatte mit ihrem Vater zu tun: Als Hofrat bei der Landesregierung hatte er mit Kunst und Kultur wenig am Hut und verbot ihr, eine Ausbildung am Reinhardt Seminar zu machen.

    In dieser Folge sprechen wir darüber,

    • warum Brigitte Kren eigentlich Balletttänzerin werden wollte und warum daraus nichts wurde
    • wie sie bereits mit zehn Jahren am Linzer Landestheater entdeckt wurde
    • wann aus dem Wunsch, Schauspielerin zu werden, ein konkreter Traum wurde
    • warum ihr Vater ihr den Weg ans Reinhardt Seminar verbot
    • warum sie sich nach der Matura für die Ausbildung zur MTA entschied
    • wann sie erstmals Zweifel hatte, dass der Beruf der MTA dauerhaft das Richtige für sie ist
    • wie sie trotz Dreifachbelastung aus Beruf, Familie und Schauspiel ihre Ziele verfolgt hat
    • was der Brotberuf für sie bedeutet hat und was sie daraus fürs Leben mitgenommen hat
    • warum sie mit 50 und nach dem Angebot von „Vier Frauen und ein Todesfall“ zunächst Bedenken hatte, ihren sicheren 9-to-5-Job aufzugeben
    • warum sie beim beruflichen Neustart nie an ihr Alter gedacht hat – und warum genau das für sie ein Geheimnis des Jungbleibens ist
    • was „Stehzeiten“ in ihrem Schauspielberuf bedeuten und warum sie diese ihre „Spaghettijahre“ nennt
    • warum man bei der Suche nach einem Brotberuf keine Standesdünkel haben sollte
    • warum ein Mentor oder eine Mentorin und gute Unterstützer bei einem beruflichen Neuanfang so wichtig sind
    • Ein Gespräch über berufliche Veränderung, berufliche Neuorientierung, zweite Karrieren, Quereinstieg, Karriere mit 50, Frauen 50+, Sichtbarkeit und den Mut, neue berufliche Wege zu gehen.

      Why don’t ju ist der Podcast für Menschen, die in der Lebensmitte beruflich neu denken: über berufliche Veränderung, Neustart, Sichtbarkeit und die Frage, was beruflich noch möglich ist.

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      Denn: Es ist nie zu spät für berufliche Veränderung – oder sogar für den Traumjob.

      LINKS ZUR FOLGE:

      • Brigitte Krens Biografie „Und weiter geht die wilde Jagd” ist bei Ueberreuter erschienen.

      • Im November debütiert sie an der Wiener Staatsoper und ist als Herzogin von Krakentorp in der Oper „La Fille du Régiment” zu sehen. Karten dafür gibt es hier.

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          33 min
        • Folge 8: Susanne Liedtke - Vom Google-Job zum „kleinen Google“ für die Wechseljahre

          Mit 45 Jahren bei Google anfangen und mit 49 Jahren kündigen, um ein eigenes Unternehmen zu gründen? Genau das hat Susanne Liedtke gemacht.

          Heute ist sie Gründerin und CEO von Nobodytoldme, einer Plattform rund um die Wechseljahre. Etwas, das ihr in ihrer Konzern-Karriere so vermutlich niemand zugetraut hätte. Ihre Karriere zeigt, dass ein beruflicher Neustart in der Lebensmitte nicht nur möglich ist, sondern völlig neue Wege eröffnen kann.

          Dabei begann Susannes Karriere mit einem vermeintlichen Karriereknick: Mit 23 wurde sie zum ersten Mal Mutter. Damals war sie noch an der Uni und hatte eine Doktorandenstelle als Ökotrophologin. Von da an dachte sie ihre Karriere vor allem in Machbarkeiten. Als ihre Familie für den Job ihres Mannes nach Palo Alto zog, wurde sie zunächst zur „Soccer Mom“, suchte aber bald wieder nach einer beruflichen Herausforderung.

          Dreimal bewarb sie sich bei Google. Erst nach dem Rückzug nach Deutschland klappte es 2015 mit dem Job in Hamburg. Susanne war damals 45 Jahre alt. Das Alter war für sie selbst kein Thema – auch wenn ein Freund erstaunt war, dass sie es als „ältere Bewerberin“ geschafft hatte.

          Mit 49 wurde der Wunsch nach einem eigenen Unternehmen schließlich stärker. Sie kündigte bei Google und gründete Nobodytoldme. Heute, sieben Jahre später, erzählt sie, was sie aus ihrer Zeit bei Google für ihr eigenes Unternehmen gelernt hat, warum Nobodytoldme für sie das „kleine Google“ ist, was „Ramen Profitability“ bedeutet und warum es gerade für ein kleines Unternehmen ein Erfolg ist, überhaupt noch am Markt zu sein.

          In dieser Folge sprechen wir darüber:

          • warum ein Karriereknick mit 23 nicht das Ende einer Karriere bedeuten muss
          • wie frühe Mutterschaft ihren Karriereweg geprägt hat
          • warum Susanne in den USA zunächst zur „Soccer Mom“ wurde
          • wie sie nach mehreren Anläufen mit 45 bei Google landete
          • was große Konzerne für die Wertschätzung ihrer „Best and Brightest“ tun
          • warum sie mit 49 bei Google wieder raus wollte und warum das ein guter Zeitpunkt für die Gründung war
          • welche Abstriche sie im Leben mit 49 für die Gründung gemacht hat
          • ob man Unternehmertum lernen kann
          • warum Susanne mit dem typischen Mindset der Start-up-Welt und von Business Angels wenig anfangen kann
          • was „Ramen Profitability“ bedeutet und warum die Existenz eines Unternehmens bereits ein Erfolg sein kann
          • warum sie unbedingt zum Thema Wechseljahre gründen wollte
          • warum Marke als Unternehmenswert noch immer unterschätzt wird
          • und warum eine Mitgründerin ein großer Vorteil sein kann
          • LINKS ZUR FOLGE:

            • Mehr zu Nobodytoldme findest du hier

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                50 min
              • Folge 7: Michaela Ernst - Warum Frauen über 50 die perfekten Gründerinnen sind

                Michaela Ernst wusste schon mit 12, dass sie Journalistin werden möchte und arbeitete jahrelang für Medien wie Kurier, profil, Financial Times Deutschland, trend, falstaff, Wienerin oder Diva. Ihre Karriere nahm dabei immer wieder Umwege. Ihre erste Chefredaktion mit 27 wurde erstmal nichts, denn sie war schwanger – und damals war es undenkbar, dass eine junge, schwangere Frau so eine Position antreten kann. Also wurde stattdessen erstmal ein Mann genommen. Später folgten allerdings noch weitere Chefredaktionen, es blieb also nicht, wie befürchtet, die einzige Option einer Führungsposition.

                Doch nach einigen schweren Jahren im Journalismus beschloss sie mit 51, sich beruflich neu aufzustellen – und machte einen MBA in Human Resources. Mit 56, zu einem Zeitpunkt, als sie nicht mehr mit spannenden Jobangeboten in den Medien rechnete, bekam sie überraschend das Angebot, Sheconomy, ein Wirtschaftsmagazin für Frauen, mitzugründen.

                Ihre Geschichte zeigt, dass berufliche Veränderung in der Mitte des Lebens nicht zu spät kommt und eine berufliche Neuorientierung neue Chancen eröffnen kann.

                Über ihr Alter hat Michaela Ernst bei ihren beruflichen Stationen wenig nachgedacht. Schließlich kommt sie aus einer Familie der „Longevity“-Unternehmer. Ihr Vater, ihre Mutter und auch die Großeltern arbeiteten alle bis ins hohe Alter noch weiter in ihren Berufen. Zu alt für eine berufliche Veränderung zu sein – das kannte sie von zuhause nicht.

                Von ihrem Vater, einem Textilunternehmer, hat sie außerdem gelernt, dass Krisen immer auch eine Chance sein können. Heute, mit 63, arbeitet sie neben Sheconomy als Speakerin und Coachin im von ihr gegründeten The Female Empowerment Lab. Dort unterstützt sie andere Frauen dabei, an ihrer eigenen Stärke zu arbeiten und weniger an sich selbst zu zweifeln.

                In dieser Folge sprechen wir darüber,

                • warum sie heute ihre Erfolge besser wahrnehmen kann als mit 30
                • warum sie schon mit 12 wusste, dass sie Journalistin werden möchte
                • warum stetiges Dazulernen für sie im Leben und im Beruf wichtig ist
                • warum sie sich mit 51 entschieden hat, einen MBA zu machen – und warum das so erfüllend war
                • wie mit 56 das überraschende Angebot kam, ein Wirtschaftsmagazin mitzugründen
                • warum eine zweite Karriere und berufliche Veränderung auch nach 50 möglich sind
                • wie früher über Frauen in Wirtschaftsmagazinen berichtet wurde
                • was Longevity-Unternehmer sind und was Michaela Ernst von ihrer Familie über das Älterwerden und Arbeiten gelernt hat
                • wie sie von ihrem Vater, einem Krawattenmacher, unternehmerischen Optimismus lernte
                • warum sie die Benachteiligung von Frauen erst im Berufsleben kennenlernte
                • was Schwangerschaft und Familie für die Karriere einer Frau noch in den 1990er-Jahren bedeuteten
                • warum 50+ ein gutes Alter zum Gründen ist und was für eine Gründung in der Lebensmitte spricht
                • warum es gerade in Österreich so viele Gründungen gibt
                • welche goldenen Regeln des Netzwerkens unter Frauen es gibt
                • wer geeignet ist, selbst Gründerin zu werden
                • Ein Gespräch über berufliche Veränderung in der Lebensmitte, Karriere 50+, Gründen 50+, lebenslanges Lernen, zweite Karrieren, Frauen in der Wirtschaft und die Frage, warum Alter kein Grund sein muss, beruflich kürzerzutreten.

                  LINKS ZUR FOLGE:

                  • Mehr zu Michaela Ernst, ihren Workshops und dem Female Empowerment Lab gibt es hier
                  • Sheconomy, das Wirtschaftsmagazin für Frauen, veranstaltet regelmäßig Career Sessions zum Thema „Gründen mit 50+". Mehr Infos dazu gibt es hier.
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                    39 min
                  • Folge 6: Milva Spina - Mit 47 als Model wiederentdeckt - heute erfolgreicher denn je

                    Milva Spina ist mit 60 ein international gebuchtes Best-Ager-Model – und heute erfolgreicher als in ihrer ersten Karriere als Model in ihren 20ern. Ihr beruflicher Neustart mit 47 zeigt, dass eine zweite Karriere und berufliche Veränderung in der Lebensmitte möglich sind.

                    Mit 18 zog sie der Liebe wegen von Italien nach Linz, nicht gerade in die Modemetropole. Trotzdem versuchte sie es als Model ganz einfach, weil es in diesem Job keine Sprachbarriere für sie gab. Erst sagte man ihr, sie sei zu klein, zu dick und zu dunkel, dann landete ihr Foto bei dem bekannten österreichischen Fotografen Horst Stasny. Bis Milva mit 28 Mutter wurde, arbeitete sie gut, danach galten Frauen in ihrem Alter als „Oma” im Modelbusiness. Eine Erfahrung, die viele Frauen auch heute noch kennen: Mit zunehmendem Alter wird es schwieriger, beruflich sichtbar zu bleiben.

                    Viele Jahre arbeitete sie dann hinter den Kulissen als Visagistin – bis sie mit 47 keine Lust mehr hatte, sich ihre Haare zu färben und beschloss, grau zu werden. Was nicht als zweite Karriere geplant war, wurde zum großen Durchbruch und beruflichen Neustart. Plötzlich wollte ihre alte Modelagentur wieder mit ihr arbeiten – nach über 20 Jahren Funkstille. Best Ager Models mit grauen Haaren waren plötzlich sehr gefragt, Figur und Größe spielten jetzt keine große Rolle mehr. Bis heute arbeitet Milva international als Model – und ist für ihren Job international unterwegs.

                    In dieser Folge sprechen wir darüber,

                    • wie Milvas Anfänge in Österreich als Model waren – und warum sie nicht für Trachtenmode infrage kam
                    • wie sie es geschafft hat, sich trotz der damaligen Voraussetzungen im Modelbusiness durchzusetzen
                    • wie sich das Modelbusiness in den 1980er- und 1990er-Jahren verändert hat
                    • warum man als Model damals mit 20 schon für einige Jobs zu alt und mit spätestens 28 als „Oma“ galt
                    • warum Milva sich mit 47 gegen das Färben ihrer Haare und für graue, raspelkurze Haare entschieden hat
                    • warum man sich trotz gefärbter Haare alt fühlen kann
                    • welche Selbstzweifel sie als junge Frau quälten – und warum sie diese heute nicht mehr hat
                    • warum Sichtbarkeit und Selbstbestimmung für Frauen mit zunehmendem Alter wichtiger werden
                    • warum Botox für Milva ein absolutes No-Go in ihrem Business ist
                    • warum ihr Spaß im Job wichtiger ist als berufliche Sicherheit
                    • was ihr beruflicher Neustart mit 47 über Karrierewechsel und berufliche Veränderung in der Lebensmitte zeigt
                    • warum Milva schon mit 18 an ihre finanzielle Vorsorge und Pension dachte
                    • Ein Gespräch über berufliche Neuorientierung, zweite Karrieren, Frauen 50+, Sichtbarkeit, Alter und den Mut, neue Wege zu gehen.

                      Abonniere jetzt Why don’t ju, wenn du dich beruflich verändern möchtest, über einen Neustart nachdenkst oder einfach wissen willst, was beruflich noch möglich ist. Denn: Es ist nie zu spät für berufliche Veränderung – oder sogar den Traumjob.

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                      Milva Spina auf Instagram

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                      36 min
                    • Folge 5 - Petra Draxl: Warum wird berufliche Neuorientierung für Frauen ab 50 oft schwieriger als für Männer?

                      Warum wird berufliche Neuorientierung für Frauen ab 50 oft schwieriger als für Männer? Welche Chancen haben erfahrene Arbeitnehmerinnen heute wirklich – und wie verändert sich der Arbeitsmarkt?

                      Petra Draxl ist Vorständin des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) und eine der wichtigsten Expertinnen für den Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel und die Beschäftigung von Menschen 50+. Gemeinsam sprechen wir über berufliche Veränderung, Karrierechancen für Frauen in der Lebensmitte und darüber, warum Erfahrung auf dem Arbeitsmarkt häufig noch immer unterschätzt wird.

                      Gerade Frauen haben oft Erwerbsbiografien, die von Karenz, Care-Arbeit oder Teilzeit geprägt sind. Gleichzeitig begegnen ihnen ab 50 hartnäckige Vorurteile: zu alt, zu teuer, zu wenig flexibel. Doch diese Bilder passen längst nicht mehr zur Realität. Frauen bleiben heute länger gesund, arbeiten länger und starten immer häufiger noch einmal beruflich neu.

                      In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Altersdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt noch immer existiert, welche strukturellen Hürden Frauen überwinden müssen und welche Chancen der Arbeitsmarkt der Zukunft für erfahrene Arbeitnehmerinnen bietet. Petra Draxl erklärt außerdem, warum Unternehmen beim Thema Alter umdenken müssen – und weshalb Frauen sich oft selbst unterschätzen.

                      In dieser Folge erfährst du:

                      • warum Frauen ab 50 auf dem Arbeitsmarkt häufig stärker benachteiligt werden als Männer.
                      • welche Auswirkungen Karenz, Care-Arbeit und Teilzeit auf die berufliche Laufbahn haben.
                      • weshalb Altersdiskriminierung trotz Fachkräftemangel weiterhin Realität ist.
                      • was Studien über Bewerbungen von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zeigen.
                      • warum manche Branchen Erfahrung noch immer unterschätzen.
                      • wie sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren verändern wird.
                      • ob Altersquoten oder andere Maßnahmen mehr Chancengleichheit schaffen könnten.
                      • welche Länder einen anderen Blick auf ältere Beschäftigte haben.
                      • was die Aktion 55+ bewirken soll und wer davon profitieren kann.
                      • warum wir uns selbst oft früher für „zu alt" halten, als wir tatsächlich sind.
                      • weshalb Petra Draxl sich mit 60 noch für den Vorstand des AMS beworben hat – obwohl auch sie an ihrem Alter zweifelte.
                      • Eine Folge über berufliche Neuorientierung, Karriere mit 50+, Altersdiskriminierung, den Arbeitsmarkt der Zukunft und die Frage, warum Erfahrung einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren unserer Arbeitswelt sein sollte.

                        LINKS ZUR FOLGE:

                        Weitere Infos zur Jobsuche 50+ vom AMS gibt es hier.

                        Die wichtigsten Infos zur Aktion 55+ findet ihr hier.
                        Mehr zur Studie über die Ungleichbehandlung von älteren ArbeitnehmerInnen zum Nachlesen hier.

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                        43 min
                      • Folge 4 - Christa Kloibhofer-Krampl: Purpose und beruflicher Neuanfang: Wie mache ich leise Themen laut?

                        Was passiert, wenn zwei Podcasterinnen, die beide einen beruflichen Neustart gewagt haben, live vor Publikum über Sinn, Karriere und Sichtbarkeit sprechen?

                        Diese Folge ist etwas anders als sonst: Sie ist eine Live-Aufnahme aus Graz. Gemeinsam mit Christa Kloibhofer-Krampl vom Podcast „Zorn & Zuversicht“ spreche ich über berufliche Neuorientierung, den Wunsch nach mehr Sinn im Job und die Frage, ob Purpose wirklich der Schlüssel zu einem erfüllten Arbeitsleben ist – oder manchmal auch ein Privileg.

                        Ausgehend von unseren eigenen Karrierewechseln diskutieren wir, warum wir die Lifestyle- und Modebranche hinter uns gelassen haben, was einen beruflichen Neuanfang in der Mitte des Lebens ausmacht und weshalb berufliche Veränderung oft mehr Mut als einen perfekten Plan braucht.

                        Außerdem sprechen wir darüber, was passiert, wenn Frauen mit ihren Themen sichtbar werden: Welche Vorurteile und strukturellen Hürden ihnen noch immer begegnen, warum Expertise von Frauen häufig anders bewertet wird als die von Männern und weshalb Sichtbarkeit trotz aller Herausforderungen so wichtig ist.

                        In dieser Folge erfährst du:

                        • warum wir beide den Mut zur beruflichen Veränderung hatten und unsere bisherigen Karrieren hinter uns gelassen haben.
                        • was Purpose im Beruf wirklich bedeutet – und wann die Suche nach Sinn kritisch werden kann.
                        • warum berufliche Selbstverwirklichung nicht für alle die gleichen Voraussetzungen hat und welche Rolle Privilegien dabei spielen.
                        • was hinter dem Konzept des „Effektiven Altruismus“ steckt und warum es heute kontrovers diskutiert wird.
                        • weshalb es noch immer einen Authority Gap gibt und Frauen als Expertinnen häufiger ihre Kompetenz beweisen müssen.
                        • warum Frauen in gesellschaftspolitischen Debatten online noch immer unterrepräsentiert sind.
                        • weshalb auch Lifestyle-Content gesellschaftliche Wirkung entfalten kann.
                        • wie aus leisen Themen laute Veränderungen werden – und was es braucht, um mit den eigenen Themen sichtbar zu werden.
                        • Eine Folge über berufliche Neuorientierung, Purpose, Karriere, Sichtbarkeit und den Mut, den eigenen Weg zu gehen – auch dann, wenn er anders aussieht als geplant.

                          Wir haben im Rahmen des Live-Events auch Spenden für den Frauenservice Graz gesammelt.

                          Website & Infos: https://www.frauenservice.at

                          Zorn & Zuversicht auf Instagram: auf allen gängigen Podcast-Plattformen

                          Links zur Folge:

                          • TED Talk von Will MacAskill zum Thema „Effektiver Altruismus“ (YouTube).
                          • Daten des Global Media Monitoring Project (GMMP) zur Sichtbarkeit von Frauen in den Medien.
                          • Forschung zu Sinn in der Arbeit: Prof. Dr. Tatjana Schnell (Universität Innsbruck/Oslo) über die Sinnökonomie.
                          • Aktuelle Zahlen und Studien zum Thema digitale Gewalt gegen Frauen findet ihr bei Hate Aid
                          • Literaturtipp: Barbara Blaha – Funkenschwerstern (Molden) Hier erzählt sie über den isländischen Frauenstreik 1975 und den „Authority Gap” Ingrid Brodnig – Feindbild Frau (Brandstätter)
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                            1 hr 5 min
                          • Folge 3 - Gina Drewalowski: Mit 58 zur erfolgreichen Influencerin mit 1 Million Followern

                            Berufliche Neuorientierung mit 58? Gina Drewalowski beweist, dass ein Karrierewechsel in der Mitte des Lebens der Anfang von etwas Großem sein kann.

                            Nach 30 Jahren in der Modebranche wagte Gina Drewalowski den beruflichen Neustart und begann mit 58 als Content Creatorin auf Instagram – ohne zu ahnen, dass sie nur wenige Jahre später zu den bekanntesten Best-Ager-Influencerinnen Deutschlands gehören würde.

                            Anfangs wurde sie für ihren ungewöhnlichen Karrierewechsel belächelt. Doch dann änderte ein einziges Reel alles: Ein Video, in dem sie selbstbewusst in einem kurzen Kleid über die Straße tanzt, erzielte über eine Million Likes – obwohl ihr Account damals erst rund 10.000 Follower hatte. Der entscheidende Unterschied: Gina schrieb ihr Alter, 58, dazu. Von da an explodierte ihre Reichweite. Anfang 2026 folgen ihr bereits mehr als eine Million Menschen.

                            Mit 60 erreicht sie den nächsten Meilenstein: Neben Stars wie Helen Mirren, Jane Fonda, Heidi Klum und Kendall Jenner läuft sie für L'Oréal in Paris über den Catwalk.

                            In dieser Podcastfolge sprechen wir über berufliche Veränderung in der Lebensmitte, den Mut zur Neuorientierung, Altersbilder in unserer Gesellschaft und darüber, warum Erfolg kein Verfallsdatum kennt. Gina erzählt, wie sie ihre zweite Karriere aufgebaut hat, weshalb Authentizität wichtiger ist als Perfektion und warum sie heute Menschen jeden Alters inspiriert.

                            Ihr Motto lautet: „Das beste Alter ist jetzt.“ Für Gina ist nicht das Alter die Grenze – sondern oft nur das Mindset anderer.

                            In dieser Folge erfährst du:

                            1. Wann das beste Alter ist, um etwas Neues zu starten.
                            2. Warum ihr wichtigster Rat ist, einfach mal anzufangen.
                            3. Warum sie anfangs für ihre Idee, Content Creatorin zu werden, belächelt wurde.
                            4. Wie wichtig Deadlines für den Erfolg sind.
                            5. Was es mit ihrem ersten, viralen Reel auf sich hat und warum es die Richtung der Marke Gina Drewalowski bestimmt hat.
                            6. Warum ihre Themen auch für jüngere Follower so ansprechend sind.
                            7. Wie es dazu kam, dass sie an ihrem 60. geburtstag in Paris über den Laufsteg laufen durfte.
                            8. Warum es wichtig ist, sich altersübergreifend zu supporten.
                            9. Warum Sichtbarkeit viel mit Mut zu tun hat.
                            10. Warum das beste Business-Konzept nichts wert ist, wenn man nicht bei sich bleibt.
                            11. LINKS ZUR FOLGE:

                              Gina Drewalowski könnt ihr auf Instagram hier folgen.

                              Und hier geht es zu ihrer Website.

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                              35 min
                            12. Folge 2 - Eva Pölzl: Warum wir einen beruflichen Plan B brauchen

                              Eva Pölzl ist eine der bekanntesten Moderatorinnen Österreichs. Seit zehn Jahren moderiert sie im ORF „Guten Morgen Österreich“ und hat mit der Sendung ihren Traumjob gefunden. Trotzdem denkt sie seit ihrem 50. Geburtstag viel über berufliche Veränderung, einen möglichen beruflichen Neustart und den Plan B im Leben nach. Schließlich ist 50 ein Alter, in dem Frauen oft nicht mehr so selbstverständlich auf dem Bildschirm gesehen werden. Und spätestens dann stellt sich die Frage: Was kommt danach?

                              Aus einer Sinnkrise heraus hat Eva bereits vor vielen Jahren eine Coaching-Ausbildung gemacht. Beruflich soll das in den nächsten Jahren ihr zweites Standbein werden. Doch Sinnkrisen haben bei ihr schon immer zu interessanten beruflichen Veränderungen geführt – vom TV- zum Printjournalismus, zur Charity-Arbeit und wieder zurück. Auch die Frage, was von der eigenen Person und vom Ruhm übrig bleibt, wenn man nicht mehr für eine Sendung steht, hat sie dazu ermutigt, sich mit Coaching einen beruflichen Plan B aufzubauen.

                              Was das mit ihrem Talent für Kommunikation, älter werdenden Eltern, einem gesunden Selbstwert und den besonderen Herausforderungen für Frauen in der Mitte des Lebens zu tun hat, erzählt sie in dieser Folge.

                              In dieser Folge erfährst du:

                              1. Warum Eva heute mit 50 anders arbeitet als mit 30.
                              2. Warum sie ihre 30er beruflich schwieriger fand als ihre 40er.
                              3. Wie aus einer Sinnkrise heraus ihr Plan B mit einer Coaching-Ausbildung entstand.
                              4. Warum berufliche Veränderung in ihrer Karriere eher eine Konstante als eine Ausnahme war.
                              5. Warum ein beruflicher Neustart in der Mitte des Lebens von einer anderen Basis aus beginnt.
                              6. Weshalb es wichtig ist, auch vom eigenen Traumjob unabhängig zu bleiben.
                              7. Wie ein gesunder Selbstwert Kraft in Krisenzeiten geben kann.
                              8. Wie älter werdende Eltern Einfluss auf berufliche Entscheidungen und Veränderungen haben.
                              9. Warum Gastronomie für sie kein Plan C ist – obwohl sie aus einer Wirtshaus-Familie stammt.
                              10. Ob das Klischee stimmt, dass gerade Frauen in der Mitte des Lebens nach einer Sinnkrise Coachin werden.
                              11. LINKS ZUR FOLGE:

                                Alle Infos zu „Guten Morgen Österreich” findet ihr hier.

                                Die Folge, in der ich mit Eva in der Sendung über den Podcast „Why don’t ju” und den schwierigen Arbeitsmarkt 50+ gesprochen habe, findet ihr hier.

                                Eva könnt ihr unter [email protected] als Coachin anfragen.

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                                43 min
                              12. Folge 1 - Beruflicher Neustart Ü40: Kristina Thaden und der Weg zu „Emily in Paris“

                                Mit Ü40 erfolgreich als Taschen-Designerin durchstarten, ohne viel Vorkenntnisse – und dann gleich von der Netflix-Erfolgsserie „Emily in Paris“ entdeckt werden? Warum nicht? Kristina Thaden hat genau das gemacht und steht für Mut, berufliche Veränderung und Neuanfänge, weil es schon mehrere davon in ihrem Leben gab. Aber zurück zum Anfang.

                                Kristinas Geschichte des beruflichen Neustarts ist ebenso spannend wie vielfältig. Angefangen hat sie am Theater, aber weil es in der Kunst wenig zu verdienen gab, wechselte sie zunächst für einige Jahre in die Baubranche – um dann mit 40 festzustellen, dass sie wieder kreativer arbeiten möchte. Heute blickt sie mit 46 auf ihren Karrierewechsel in die Modeindustrie zurück: auf die holprigen Anfänge, das Glück, während der Corona-Zeit auf italienische Taschen-Produzenten zu treffen, die plötzlich Zeit hatten, und darauf, wie sie von den Stylisten der Serie „Emily in Paris“ entdeckt wurde.

                                Sie erzählt, wie sich ein beruflicher Neuanfang anfühlt, warum sie trotz vieler Hürden an ihrer Idee festgehalten hat und wie ihr Hersteller sie ausgerechnet in dem Moment rausschmiss, als nach der Ausstrahlung der ersten Folgen die ersten Bestellungen eintrafen.

                                In dieser Folge erfährst du:

                                1. Wann eine Idee ein kleiner Funke ist – und ab wann man ihr mehr Raum geben sollte.
                                2. Warum Kristina ihre Idee stoisch weiterverfolgt hat – ohne besondere Vorkenntnisse oder ideale Voraussetzungen.
                                3. Warum die Corona-Zeit der richtige Zeitpunkt für den Start ihres Taschen-Labels war.
                                4. Wie Netflix Designerinnen wie sie auf Social Media entdeckt hat und wie sie erfahren hat, dass ihre Tasche für „Emily in Paris“ ausgewählt wurde.
                                5. Welcher Supergau kurz vor der Ausstrahlung der ersten Folge hinter den Kulissen passierte.
                                6. Wie die Schattenseiten beruflichen Erfolgs aussehen – und warum man darüber offen sprechen sollte.
                                7. Wie sie mit ihren besten Freunden Real Talk übt für die Momente, in denen sie aufgeben möchte.
                                8. Warum es für einen beruflichen Neustart nie zu spät ist und Alter keine Rolle spielen sollte.
                                9. LINKS ZUR FOLGE:

                                  Die Marke Thaden findest du auf Instagram & im Web .

                                  KONTAKT:

                                  Website: https://whydontju.com/

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                                  36 min
                                10. Folge 0 - Warum berufliche Veränderung ab 40 so viel Mut braucht

                                  Willkommen bei Why Don't Ju

                                  In dieser ersten Folge erzähle ich, warum ich diesen Podcast gestartet habe – und warum ich dafür selbst meine Komfortzone verlassen musste. Als Journalistin bin ich es gewohnt, Fragen zu stellen. Diesmal geht es um meine eigene Geschichte und um ein Thema, das viele Menschen beschäftigt: berufliche Veränderung in der Mitte des Lebens.

                                  Denn während ein Jobwechsel mit 25 oft als normaler Karriereschritt gilt, fühlt sich ein Neustart mit 45, 50 oder 55 häufig ganz anders an. Die Risiken erscheinen größer, die Verantwortung wächst und gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt rasant. Unternehmen bauen Stellen ab, ganze Branchen wandeln sich und traditionelle Karrierewege werden seltener.

                                  Besonders Frauen stehen dabei oft vor zusätzlichen Herausforderungen. Wie gelingt es trotzdem, sich neu zu erfinden? Woher kommt der Mut für den nächsten Schritt? Und warum ist es nie zu spät, einen beruflichen Weg einzuschlagen, der wirklich zu den eigenen Stärken, Werten und Zielen passt?

                                  Genau darüber wird es in Why Don't Ju? gehen: ehrliche Geschichten, inspirierende Vorbilder und konkrete Impulse für alle, die beruflich noch einmal neu durchstarten möchten.

                                  Mehr zum Why don’t ju Podcast & die Anmeldung zum Newsletter gibt es unter whydontju.com

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                                  8 min

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                                Why don’t ju – der Podcast für berufliche Veränderung, Karrierewechsel und mutige Neustarts für Frauen in der Mitte des Lebens.