Als Redner der zwölften Weltethos-Rede steht Winfried Kretschmann in der Reihe mit Tony Blair, Helmut Schmidt und Desmond Tutu. Was für ein Mensch ist er?
Am 17. Februar wird der Ministerpräsident von Baden-Württemberg die zwölfte Weltethos-Rede halten. Die erste Rede hielt Tony Blair im Jahr 2000, es folgten unter anderem ein Bundespräsident, zwei Friedensnobelpreisträger und der Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaft.
Sie alle beschreibt das Weltethos-Institut als „herausragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens“, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln Stellung zur Weltethos-Thematik beziehen. Das Weltethos-Projekt geht davon aus, dass es Werte und Normen gibt, die überall in der Welt geteilt werden. Ein Beispiel für solch eine Norm ist die Goldene Regel, andere Menschen so zu behandeln, wie man gerne selbst behandelt werden würde. Die Redner betrachten das Vorhandensein und die Notwendigkeit der gemeinsamen Werte und Normen aus ihrer eigenen Perspektive. Kretschmanns Rede wird den Titel „Zusammenhalt in Zeiten des Umbruchs“ tragen. Ein Blick auf den Menschen dahinter.