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Das Gebot der Stunde ist weiterhin: Abstand halten, zu Hause bleiben und die sozialen Kontakte so weit wie möglich reduzieren. Das betrifft natürlich auch christliche Gemeinden. Gottesdienste und fast alle weiteren Treffen fallen aus. Damit stellt Corona die Frage: Wie lebe ich jetzt meinen Glauben? Es gibt viele Möglichkeiten – und es werden täglich mehr. Ein erster Überblick über das, was entsteht.
Wie streame ich den eigenen Gottesdienst?
Vielleicht ist noch nicht klar, wie der Gottesdienst live gestreamt werden kann. Ben Hoyer von justbecreative und seine Leute haben zwei Tutorials gemacht für Gemeinden. Es braucht nicht mehr als ein Smartphone bzw. ein Notebook, ein Mikrofon und einen Social Media-Kanal.
Die Anleitung für den Stream per Smartphone auf Facebook oder Instagram:
Und hier noch eine Anleitung für den Stream per Notebook auf Youtube – so geht es auch mit weniger als 1000 Follower:
Deutschland betet – um 20:20 Uhr
Die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) ruft weiterhin zum täglichen Gebet in der Corona-Krise auf. Jeden Abend um 20:20 Uhr. Das geht allein, per Telefon, per Skype oder Zoom. Treffen Sie sich online mit Ihrem Gebetskreis! Es ist wohl sicher: Viele andere bestürmen gleichzeitig den Himmel. Hier finden Sie weitere Infos zum Gebetsaufruf.
Virtueller Gebetsraum
Unter dem Motto „Du bist nicht allein“ wird auf www.coronagebet.de für den guten Ausgang der Corona-Krise gebetet – rund um die Uhr. Die engagierten Beter und Beterinnen können sich in einen Stundenplan eintragen (mind. 30 Minuten) und loggen sich dann zu der entsprechenden Zeit auf der Seite ein. So ist immer mindestens eine Person sichtbar, die gerade betet. Alle anderen, die den virtuellen Gebetsraum besuchen, haben die Möglichkeit, die Inhalte ihres Gebets zu veröffentlichen.
Deutschland betet gemeinsam
Prominente Vertreter aus christlichen Initiativen, Verbänden, Werken und Kirchen haben zu einem deutschlandweiten Gebet anlässlich der Coronakrise aufgerufen. Stattfinden wird es am Mittwoch, den 8. April, von 17:00-18:30 Uhr live auf YouTube und Bibel TV. Jeder ist eingeladen, zu dieser Zeit mitzubeten. Das Gebet ist besonders gedacht für Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, für Familien, die Angehörige verloren haben, für alle, die jetzt wichtige Unterstützungsarbeit leisten, für Menschen, die in wirtschaftliche Not geraten sind, für MedizinerInnen und ForscherInnen, für PolitikerInnen und EntscheidungsträgerInnen. Verbundenheit statt Isolation – Hoffnung statt Angst, lautet das Motto. Das Ziel: Ein sichtbares Zeichen setzen. ERF Medien unterstützt diese Aktion. Sie auch?
Wir entwickeln neue Ideen!
Wie können Glaube, Gemeinde und Gemeinschaft vor Ort heute gelebt werden, egal ob digital oder analog? Unter dem Hashtag #glaubengemeinsam hat die Evangelische Kirche in Deutschland für das Wochenende vom 3. bis 5. April zum sogenannten Hackathon aufgerufen. Binnen 48 Stunden entwickeln die Teilnehmer über die Online-Plattform Slack Ideen und Konzepte für einen Glauben in Zeiten von Corona – und vielleicht eine neue Form für kirchliche Innovation gleich mit. Mehr Informationen unter glaubengemeinsam.de und bei Social Media unter @glaubenshack.
Gratis Lesestoff: Go!
Die Corona-Krise schafft für manche Zeit zum Lesen und Nachdenken. Da passt es gut, dass das Magazin »go – take the lead« bis zum 29. Mai alle bisherigen Ausgaben zum kostenlosen digitalen Lesen freigibt.
Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen …