Wissen macht Leute

Wissen macht Leute

By Österreich forschtScience
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Wissen macht Leute episodes

  • Das Rad neu erfinden? – Kritik an Citizen Science

    Meistens beschäftigen wir uns im Podcast oder auf Österreich forscht mit den kleinen und großen Erfolgsgeschichten, die Citizen Science erzählt. Seltener geht es um Ziele, die auf der Strecke bleiben, blinde Flecken oder Scheitern. Das hat uns dazu bewegt, eine Folge den Lücken im Wissensbetrieb und den Problemen von Citizen Science zu widmen. Zu Gast ist dafür die Translationswissenschaftlerin Barbara Heinisch, die sich seit vielen Jahren in Forschung, Praxis und Theorie mit Citizen Science befasst.

    Auf der diesjährigen Österreichischen Citizen Science Konferenz (ÖCSK 2026) hat sie mit „Lücken im Wissenskreislauf: Warum manche Gruppen nicht bei Citizen Science mitwirken“ und „Offene Kreisläufe statt Wissensinseln: Warum Citizen Science-Projekte lieber im Alleingang arbeiten“ zwei Vorträge gehalten, die nach den Versprechen von Citizen Science fragen.

    Kann Citizen Science wirklich die Wissenschaft demokratisieren? Wer forscht (nicht) mit? Und wer kooperiert (nicht)? Das und mehr können Sie in der aktuellen Ausgabe von „Wissen macht Leute“ hören.

    Zum Nachlesen empfehlen wir die Blogbeiträge von Barbara Heinisch: Wie stark werden Citizen Scientists in die Forschung eingebunden? und Kooperationen im Citizen Science Network Austria.

    Österreich forscht Tipp des Monats: Die zweite Staffel des BOKU Leading Lights Podcasts ist gestartet. Ab 8. Oktober erscheinen wöchentlich neue Folgen, in denen die ausgezeichneten Nachwuchsforscher*innen der BOKU University ihre Forschung, ihren wissenschaftlichen Alltag und ihren Zugang zur Wissenschaftskommunikation vorstellen.

    Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von Österreich forscht: www.citizen-science.at. Österreich forscht ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.

    Wenn Sie Allgemeines zu Citizen Science erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen unsere erste Sendung. Wir freuen uns auch über Fragen, Anregungen oder Feedback an [email protected].

    30 min
  • Von Zähnen und hinichen Häferln: Das Projekt “United by Crisis?”

    “Wissen macht Leute” reist mit dieser Folge ins Weinviertel der Vergangenheit, wo vor circa 7000 Jahren in Asparn/Schletz viele Bewohner*innen einer oder mehrerer jungsteinzeitlicher Siedlungen beim sogenannten “Massaker von Schletz” einem Gewaltereignis zum Opfer fielen. Das legen zumindest die Funde menschlicher Überreste in alten Befestigungsanlagen nahe. Doch warum liegen dort Tote aus verschiedenen Siedlungen? Könnte ein Zusammenschluss in Asparn/Schletz als potentielles soziales Zentrum die Reaktion auf eine Krise gewesen sein? Was war das für eine Krise und was genau ist damals wohl geschehen?

    Was klingt, wie das Drehbuch eines True Crime-Podcasts ist eine neue Folge des Citizen Science-Podcasts von “Österreich forscht” mit dem Team des Forschungsprojekts “Durch die Krise vereint?” – “United by crisis?”, die mit der Unterstützung von Citizen Scientists diesen Fragen auf den Grund gehen wollen. Johanna Irrgeher von der Montanuniversität Leoben, Julia Längauer und Jakob Maurer von der Universität für Weiterbildung Krems berichten, was Archäologie und analytische Chemie für Aufschlüsse über dieses jahrtausendealte Ereignis geben können und wie viel Citizen Scientists auf mehreren Ebenen dazu beitragen konnten. Wir hören vom Frieren im Feld, hinichen Häferln und was der Zahnschmelz noch viele tausend Jahre später über die frühkindliche Ernährung verrät. Viel Freude mit dem Deep Dive ins Neolithikum!

    Österreich forscht Tipp des Monats: Barbara Birli und Marie-Luise Wohlmuth vom Projekt StadtBaumBoden rufen Interessierte dazu auf, bei der Erforschung von Stadtbäumen in Wien und Innsbruck zu unterstützen.

    Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von „Österreich forscht“. „Österreich forscht“ ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.

    Wenn Sie Allgemeines zu Citizen Science erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen unsere erste Sendung. Wir freuen uns auch über Fragen, Anregungen oder Feedback an [email protected].

    30 min
  • Alle mögen Schmetterlinge! Viel-Falter Monitoring

    „Wissen macht Leute“ dreht sich heute nur zum Teil um Berghexen, Mauerfüchse und Landkärtchen, also Schmetterlingsarten in Österreich. Zu Gast ist Johannes Rüdisser von der Uni Innsbruck, der das Projekt Viel-Falter Monitoring vorstellt. Aber auch wenn die bunten Schmetterlinge verständlicherweise die Stars der Citizen Scientists sind und so bildhafte Namen wie „Faulbaum-Bläuling“, „Schachbrett“ oder eben Berghexe tragen, sind die Falter für den Landschaftsökologen und Biodiversitätsforscher nur Mittel zum Zweck. Zu welchem? Das hört ihr (Achtung, cliffhanger!) im Interview.

    Über Indikatorarten, Probleme des Naturschutzes und wie man Vielfalt misst, darum dreht sich die fünfundvierzigste (!) Ausgabe unseres Citizen Science Podcasts. Auf der Österreichischen Citizen Science Konferenz haben wir unter anderem darüber gesprochen, wie man Schmetterlinge am besten schützt und ihr erfahrt natürlich, wie man sich an der Schmetterlingsforschung beteiligen kann!

    Österreich forscht-Tipp des Monats: Petra Siegele vom OEAD stellt den diesjährigen Citizen Science Award vor, an dem heuer einige Österreich forscht Projekte beteiligt sind. So etwa das Projekt Biodiversität am Friedhof, das wir mit „Wissen macht Leute“ letztes Jahr auf dem Friedhof besucht haben.

    Die Themen „beauty bias“/charismatische Arten und Zeigerarten bzw. Indikatoren haben wir bei “Wissen macht Leute” schon häufiger aufgegriffen und sie werden uns bestimmt noch eine Weile begleiten. Und wer weiß, vielleicht gibt es bald eine Sonderfolge dazu? Bis dahin verweisen wir gerne auf vergangene Sendungen, die den „Indikator-Komplex“ aus verschiedenen Disziplinen gestriffen haben. Hier kann man mehr dazu aus phänologischer Perspektive erfahren. Und tierischer wird’s in unserer Sendung zu StadtWildTieren!

    Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von Österreich forscht: www.citizen-science.at. Österreich forscht ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.

    Wenn Sie Allgemeines zu Citizen Science erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen unsere erste Sendung. Wir freuen uns auch über Fragen, Anregungen oder Feedback an [email protected].

    30 min
  • Aquirufa: Süßwasserbakterien in Omas Gartenteich

    In der heutigen Folge tauchen wir ab in Tümpel, Teich und Pfütze. Aber wir interessieren uns nicht für die beliebten Fische, Enten oder Seerosen. Wir blicken in die Welt der Bakterien, genauer gesagt der Süßwasserbakterien. Was die Grundlagenforschung dieser unsichtbaren Unbekannten so drängend macht & wie ganz nebenbei von Schüler*innen neue Arten entdeckt werden, die weltweit vorkommen, das hört ihr in der heutigen Folge des Citizen Science Podcasts „Wissen macht Leute„.

    Kein Gewässer ohne Bakterien! Was hat es aber mit den kleinen unsichtbaren Organismen in Binnengewässern auf sich? Alexandra Pitt vom Forschungsinstitut für Limnologie der Universität Innsbruck erzählt uns vom schlechten Ruf der Bakterien und ihren lebenswichtigen Funktionen. Auf der diesjährigen ÖCSK in Leoben hat die Limnologin in ihrem Vortrag Erfahrungen aus acht Jahren Forschung mit Süßwasserbakterien und Citizen Science geteilt. Für mich Grund genug, sie mit Fragen über diese klitzekleinen Rätsel der Wissenschaft zu löchern. Das Ergebnis, vom Projekt „Aquirufa„, was es mit dem poetischen Namen auf sich hat, wie man neue Arten entdeckt und benennt – könnt ihr hören in der heutigen Folge!

    Wenn ihr euch auch nach dem Hören noch immer wenig Bildliches unter Süßwasserbakterien vorstellen könnt, sei euch hiermit der neue Kurzfilm über Biodiversität und Süßwasserbakterien ans Herz gelegt, den wir auch im Gespräch erwähnen.

    Österreich forscht Tipp des Monats: Janette Siebert präsentiert Neuigkeiten aus dem Projekt Roadkill! Mehr Infos unter:  https://roadkill.at/achtung-igel

    Die Sendung mit Corinna Wallinger vom Projekt “Frosch im Wassertropfen”, in dem auch das eDNA-Verfahren ausführlich erläutert wird, kann hier nachgehört werden: https://www.citizen-science.at/blog/radio-edna

    Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von Österreich forscht: www.citizen-science.at. Österreich forscht ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.

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    30 min
  • Gemeinsam Gesundheit erforschen

    Was Jugendliche und Erwachsene unter Gesundheit verstehen, kann durchaus sehr unterschiedlich sein. Dass die Perspektive von Jugendlichen bisher wenig Eingang in die Gesundheitsforschung gefunden hat, möchte das Projekt KoKo-Health ändern. Gemeinsam mit jugendlichen Koforscher*innen entwickelt das Team des Citizen Science Projekts der Universität für Weiterbildung Krems ein Forschungsmodell, in dem sich die Ergebnisse ihrer partizipativen Forschung niederschlagen sollen. Auf diese Weise sollen zukünftig Jugendliche mehr Mitsprache bekommen, wenn es um ihre eigene Gesundheit geht.

    Mit Anna Lorenz, Karolina Seidl und Sigrid Moick sind für diese Sendung drei Expertinnen für Gesundheitskompetenz zu Gast, die aus Jugend- und Erwachsenenperspektive berichten: Was ist denn Gesundheitskompetenz? Und wie erforscht man sie?

    Österreich forscht Tipp des Monats: Daniel Dörler lädt zum offenen Tag der ÖCSK, der Österreichischen Citizen Science Konferenz in Leoben am 26.02.2026 ein. Mehr Informationen unter: https://www.citizen-science.at/blog/die-oesterreichische-citizen-science-konferenz-2026-oeffnet-ihre-pforten

    Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von Österreich forscht: www.citizen-science.at. Österreich forscht ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.

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    30 min
  • How To Citizen Science

    In unserer 42. Folge gibt es die Antworten auf alle Fragen!

    Wir starten das Jahr mit Futter für den Kopf und stellen ausnahmsweise kein einzelnes Citizen Science-Projekt vor, sondern empfehlen Citizen Science-Lektüre! Im „Citizen Science – Gemeinsam forschen!“ Handbuch findet sich jede Menge Erfahrung, Rat und Analyse: Wie stelle ich ein eigenes Projekt auf die Beine? Wie kann ich die Zusammenarbeit mit Teilnehmer*innen gestalten? Wie geht inklusiv Forschung? Und was heißt es, grenzüberschreitend zu forschen? Denn mit dem wachsenden Interesse an Citizen Science als Methode und gemeinsamem Forschen, steigt auch das Interesse an den Grundlagen dieser Arbeit. Diese werden nun erstmals im Handbuch „Citizen Science – Gemeinsam forschen!“ für den deutschsprachigen Raum gebündelt. Antworten finden darin aber auch alle Interessierten, die sich Fragen zu einem bestimmten Bereich der disziplinübergreifenden Wissenschaft stellen: Von Ethik über Kunst bietet das Handbuch eine perfekte Diskussionsgrundlage für weitere Erforschung der Forschung.

    In der zweiundvierzigsten Folge „Wissen macht Leute“ gewähren Daniel Dörler und Florian Heigl, Koordinatoren und Gründer der Österreichischen Citizen Science Plattform „Österreich forscht“ einen Blick hinter die Kulissen und in den Inhalt des Buchs. Gemeinsam mit fünf Kolleg*innen des DACH-Raums haben die beiden das Handbuch mitherausgegeben. Weil sie sich darin mit über neunzig (!) Co-Autor*innen nochmal den großen Fragen stellen, nehmen wir die Veröffentlichung zum Anlass, um nochmal ganz grundlegend zu fragen: Was ist Citizen Science? Was bringt Citizen Science? Und wie geht Citizen Science? In unserer ersten Folge, die im Gespräch erwähnt wird, gibt es noch mehr Grundlagen nachzuhören. Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von Österreich forscht: www.citizen-science.at. Österreich forscht ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.

    31 min
  • eDNA: Detektivarbeit für den Amphibienschutz

    Kröten, Molche und Unken waren schön häufiger in unserem Citizen Science Podcast zu Hören. Mit dem eDNA Verfahren, das beim Projekt „Frosch im Wassertropfen“ zum Einsatz kommt, lassen sich nun auch Amphibien nachweisen, die nicht oder nur selten zu hören und zu sehen sind: Denn jedes Lebewesen hinterlässt genetische Informationen, wo es sich aufhält.

    Die sogenannte Umwelt-DNA gibt anhand von zurückgelassenen Hautpartikeln, Schuppen, Schleim oder Kot Aufschluss über die Arten, die sich in einem Gewässer aufgehalten haben. Und nicht nur das: auch Krankheitserreger, wie der Amphibienpilz, lassen sich auf diese Weise nachweisen. Der Amphibienpilz ist aber nicht die einzige Gefahr, der Amphibien ausgesetzt sind: Auch Pestizideinsatz, höhere Temperaturen und Lebensraumverlust tragen ihren Teil dazu bei, dass mittlerweile alle 21 Arten in Österreich als gefährdet gelten.

    Wir schnuppern heute also in die Welt der Umweltdetektive im Einsatz für den Amphibienschutz hinein und fragen: Wie kann man am besten zum Amphibienschutz beitragen? Und welche weiteren Fälle können mithilfe der eDNA-Analyse noch gelöst werden? Das uns mehr, zu hören im Gespräch mit Corinna Wallinger vom Projekt „Frosch im Wassertropfen“ von der Uni Innsbruck.

    Österreich forscht  Tipp des Monats:​ Florian Heigl, Koordinator von Österreich forscht, stellt die Citizen Science Konferenz im Februar nächsten Jahr vor. Alle Informationen unter: https://www.citizen-science.at/oecsk2026​

    Das im Interview erwähnte Projekt ABOL-Blitze, Austrian Barcode of Life ist hier zu finden.

    Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von Österreich forscht: www.citizen-science.at. Österreich forscht ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.

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    30 min
  • Artenvielfalt zwischen Grabsteinen

    Wir feiern Geburtstag:  “Wissen macht Leute” gibt es nun schon ganze 40 Folgen! Für unsere 40. Ausgabe haben wir das Studio hinter uns gelassen und einen ganz besonderen Ort aufgesucht. Friedhöfe kennen viele vor allem als Ort der Trauer – er eignet sich jedoch bestens als Forschungsareal! Am Friedhof Meidling haben wir mit Thomas Filek über das Projekt Biodiversität am Friedhof gesprochen und darüber, wie viel Leben zwischen Grabsteinen und -feldern steckt.

    Wie Citizen Scientists für Biodiversität gewonnen werden können? Und wie Schulklassen sensibel an kulturell wichtige Gedenkorten forschen können? Ob sich Stadtfriedhöfe tatsächlich als urbane Biodiversitäts-Oasen eignen, welche Wildtiere oder geschützten Arten man dort beobachten kann und wieso in der Stadt von “stillen Orten” keine Rede sein kann, das erfahren Sie in unserer Jubiläumsausgabe.

     

    Österreich forscht Tipp des Monats: Alina Hauke stellt den Leading Lights Podcast der BOKU University  vor. Darin werden ausgezeichnete Nachwuchsforscher*innen, unter anderem unser Gast Thomas Filek, porträtiert.

    Im Gespräch erwähnen wir auch die „Wissen macht Leute“-Folge vom Oktober mit dem Projekt StadtWildTiere, nachzuhören hier.

    Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von Österreich forscht: www.citizen-science.at. Österreich forscht ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.

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    31 min
  • Wilde Nachbarn

    Zurück aus unserer Sommerpause dreht sich die Oktober-Ausgabe von „Wissen macht Leute“ um wilde Tiere. Wildtierökologin Fabienne Selinger berichtet von den Projekten StadtWildTiere und WildeNachbarn, die mithilfe von Citizen Scientists Sichtungen von wilden Tieren in urbanen und ländlichen Räumen erheben.

     

    Österreich forscht Tipp des Monats: Daniel Dörler, Koordinator von Österreich forscht lädt zum Citizen Science Seminar an die BOKU University ein. Weitere Informationen unter: https://www.citizen-science.at/blog/citizen-science-vortragsreihe-wintersemester-2025-26

    Die in der Sendung erwähnte Folge mit Norbert Teufelbauer von Birdlife Austria ist hier zu finden: https://www.citizen-science.at/blog/radio-brutvogelmonitoring

    Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von Österreich forscht: www.citizen-science.at. Österreich forscht ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.

    Wir freuen uns über Fragen, Anregungen oder Feedback an [email protected]

    31 min
  • Zeckenmonitoring

    Dermacentor, argas reflexus und Gemeiner Holzbock – was nach Bösewichten bei Harry Potter klingt, sind in Wirklichkeit? Richtig, Zeckenarten in Österreich. 18 beschriebene Arten sind hier heimisch. Die kleinen Plagegeister aber sind nicht nur unbeliebt, sondern auch ganz schön gefährlich. Für ihre Blutmahlzeiten suchen sie sich gerne Menschen als Wirte und das Krabbeln auf der Haut ist ganz schön unangenehm. Zecken können außerdem Bakterien und Viren in sich tragen und durch ihre Bisse Krankheiten, wie Borreliose und FSME übertragen.

    Zu Gast in der heutigen Ausgabe des Citizen Science Podcasts “Wissen macht Leute” sind Anna Schötta, Georg Durscher und Mateusz Markowicz von der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit. Alle drei betreuen das seit letztem Jahr laufende Zeckenmonitoring. Wie Citizen Scientists zu ihrer Forschung beitragen können, wie Zeckenforschung abläuft und wie man eine Zecke am besten verpackt? Dazu mehr in der heutigen Folge!

    Österreich forscht Tipp des Monats: Lisa Lugerbauer stellt den BirdLife Podcast “BirdLife Gezwitscher” vor. Zu hören unter: https://www.birdlife.at/uber-uns/podcast/

    Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von Österreich forscht: www.citizen-science.at. Österreich forscht ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.

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    30 min

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Bei “Wissen macht Leute” dreht sich alles rund ums Thema Citizen Science. Citizen Science beschreibt die aktive Beteiligung von Bürger*innen in wissenschaftlichen Forschungsprozessen. Jede Sendung bringt Hörer*innen dem Thema durch Interviews mit Wissenschaftler*innen, Citizen Scientists (also Bürger*innen, die bei wissenschaftlichen Projekten mitmachen) oder (politischen) Entscheidungsträger*innen näher. Es werden sowohl natur-, als auch sozial- und geisteswissenschaftliche Projekte und deren Bezug zu unserer Gesellschaft diskutiert - damit wollen wir die Vielfalt an Projekten und Aktivitäten im Bereich Citizen Science im deutschsprachigen Raum abbilden. Durch persönliche Geschichten erkunden wir den Weg der Wissenschaftler*innen und Citizen Scientists in die Forschung, um die Wissenschaft aus dem Elfenbeinturm herauszuholen und greifbarer zu machen.