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Barfuß und mit frierenden Füßen stand er Morgens in der kalten Küche an der Anrichte, während die Kälte weiter seine Gliedmaßen hoch kroch. Mit Sand in den Augen schnitt er mühsam die Brötchen auf, während es dabei überall hin, um ihn rum und auf den Küchenboden krümelte. Meganervig! Er hatte die Küche doch gestern Abend erst geputzt... Nun wusste er nicht wohin mit den ganzen Brötchenhälften, da schon alles voll stand mit den Aufstrichen und Belägen, die er sich zurecht gestellt hatte, um sie auf die Brötchen zu schmieren. Er fing an, alles irgendwie zu stapeln, aber der wenige Platz nervte ihn. Als er eine Avocado aufschnitt, denn Avocados sind ja super gesund und gehören zu einem tollen Frühstück, auch wenn sie aus mafiösen Geschäften unter ausbeuterischen Bedingungen in den Supermarkt gelangen, einfach dazu, auf jeden Fall, als er sie aufschnitt, entglitt der Kern dabei aus der Frucht und fiel zu Boden, nicht ohne dabei eine weite Strecke bis zum Mülleimer gerollt zu sein und eine Spur von Fett hinterlassen zu haben. Meganervig! Megagenervt nahm er ein Küchentuch, wischte den Fettpfad der Kugel auf und hob den Kern schließlich hoch, wobei er das glitschige Fett jetzt an die Hände bekam. Er spülte sich die Hände mit dem noch eiskalten Wasser aus dem Hahn, wollte es nicht erst so lange laufen lassen bis es warm wurde, weil es dauern und Ressourcen verschwenden würde und er es dekadent fand, für so ein bisschen Fett an den Händen das Wasser laufen zu lassen, auch wenn sich Fett mit heißem Wasser viel besser lösen löße. Seine noch leicht fettenden Hände rieb er an einem Küchenhandtuch ab, das allerdings so feucht war, dass man danach gar keine trockenen Hände hatte. Meganervig! Mit eiskalten, feuchten und fettigen Fingern begann er die Brötchenhälften mit Butter zu beschmieren, zumindestens versuchte er es. Denn die Butter war aus dem Kühlschrank und noch so hart, dass sie sich nur widerspenstig auf dem Gebäck verteilen ließ und es beim Schmieren zerstörte, Teiginneres heraus riss und ein unbebuttertes Schlachtfeld hinterließ, um als Butterteigkugel noch am Messer zu kleben. Meganervig! Der ganze Butterblock war noch in dem Papier eingewickelt, sodass er sie bei dieser Gelegenheit heraus nahm, um sie in die dafür vorgesehen Bemme zu legen, wobei er erneut das Fett an die Hände bekam, dieses wieder mit kaltem Wasser pseudo-abspülte, dann ins feuchte Küchenhandtuch rieb und nun die ungleichmäßig bebutterten Brötchenhälften belegte. Doch vorher versuchte er die Plastikverpackung der veganen Salami zu öffnen und rutschte mit den fettig-feuchten Fingern von der zu ziehenden Lasche ab, sodass er eine Küchenschublade mit dem kleinen und dem Ringfinger öffnete, weil diese noch nicht befettet waren und um nicht auch noch den Schubladenknauf einzusauen, und eine Schere raus holte, die er dann aber befettete, als er damit die Verpackung aufschnitt, um an den Aufschnitt zu kommen, wobei er sich den Zeigefinger an der scharfen Kanten des Plastiks aufschnitt. Aua! Meganervig. Nun belegte er eine Brötchenhälfte mit einer Scheibe veganer Salami, aber so dass er den verwundeten Zeigefinger mit dem Schnitt nicht benutze und auf Abstand des Greifgeschehens hielt, wobei nun auch der Ringfinger dran glauben musste und eingefettet wurde. Um mit dem Fett an den Fingern nicht noch weitere Küchenutensilien zu kontaminieren und noch mehr reinigen zu müssen, weil, wenn er es nicht tat, bald die ganze Wohnung überseht werden würde mit fettigen Fingerabdrücken, hielt er sie wieder unter das kalte Wasser, mit der Vorahnung, dass er dies nicht das letzte mal tun würde, sodass es sich auch jetzt nicht lohnte, das Wasser heiß werden zu lassen oder Spülmittel zu benutzen, um das Fett zu entfernen, denn das sollte man nur final tun, weil es die Haut austrocknete und eine mehrmalige Benutzung dementsprechend unratsam war.
By K der KonstlerBarfuß und mit frierenden Füßen stand er Morgens in der kalten Küche an der Anrichte, während die Kälte weiter seine Gliedmaßen hoch kroch. Mit Sand in den Augen schnitt er mühsam die Brötchen auf, während es dabei überall hin, um ihn rum und auf den Küchenboden krümelte. Meganervig! Er hatte die Küche doch gestern Abend erst geputzt... Nun wusste er nicht wohin mit den ganzen Brötchenhälften, da schon alles voll stand mit den Aufstrichen und Belägen, die er sich zurecht gestellt hatte, um sie auf die Brötchen zu schmieren. Er fing an, alles irgendwie zu stapeln, aber der wenige Platz nervte ihn. Als er eine Avocado aufschnitt, denn Avocados sind ja super gesund und gehören zu einem tollen Frühstück, auch wenn sie aus mafiösen Geschäften unter ausbeuterischen Bedingungen in den Supermarkt gelangen, einfach dazu, auf jeden Fall, als er sie aufschnitt, entglitt der Kern dabei aus der Frucht und fiel zu Boden, nicht ohne dabei eine weite Strecke bis zum Mülleimer gerollt zu sein und eine Spur von Fett hinterlassen zu haben. Meganervig! Megagenervt nahm er ein Küchentuch, wischte den Fettpfad der Kugel auf und hob den Kern schließlich hoch, wobei er das glitschige Fett jetzt an die Hände bekam. Er spülte sich die Hände mit dem noch eiskalten Wasser aus dem Hahn, wollte es nicht erst so lange laufen lassen bis es warm wurde, weil es dauern und Ressourcen verschwenden würde und er es dekadent fand, für so ein bisschen Fett an den Händen das Wasser laufen zu lassen, auch wenn sich Fett mit heißem Wasser viel besser lösen löße. Seine noch leicht fettenden Hände rieb er an einem Küchenhandtuch ab, das allerdings so feucht war, dass man danach gar keine trockenen Hände hatte. Meganervig! Mit eiskalten, feuchten und fettigen Fingern begann er die Brötchenhälften mit Butter zu beschmieren, zumindestens versuchte er es. Denn die Butter war aus dem Kühlschrank und noch so hart, dass sie sich nur widerspenstig auf dem Gebäck verteilen ließ und es beim Schmieren zerstörte, Teiginneres heraus riss und ein unbebuttertes Schlachtfeld hinterließ, um als Butterteigkugel noch am Messer zu kleben. Meganervig! Der ganze Butterblock war noch in dem Papier eingewickelt, sodass er sie bei dieser Gelegenheit heraus nahm, um sie in die dafür vorgesehen Bemme zu legen, wobei er erneut das Fett an die Hände bekam, dieses wieder mit kaltem Wasser pseudo-abspülte, dann ins feuchte Küchenhandtuch rieb und nun die ungleichmäßig bebutterten Brötchenhälften belegte. Doch vorher versuchte er die Plastikverpackung der veganen Salami zu öffnen und rutschte mit den fettig-feuchten Fingern von der zu ziehenden Lasche ab, sodass er eine Küchenschublade mit dem kleinen und dem Ringfinger öffnete, weil diese noch nicht befettet waren und um nicht auch noch den Schubladenknauf einzusauen, und eine Schere raus holte, die er dann aber befettete, als er damit die Verpackung aufschnitt, um an den Aufschnitt zu kommen, wobei er sich den Zeigefinger an der scharfen Kanten des Plastiks aufschnitt. Aua! Meganervig. Nun belegte er eine Brötchenhälfte mit einer Scheibe veganer Salami, aber so dass er den verwundeten Zeigefinger mit dem Schnitt nicht benutze und auf Abstand des Greifgeschehens hielt, wobei nun auch der Ringfinger dran glauben musste und eingefettet wurde. Um mit dem Fett an den Fingern nicht noch weitere Küchenutensilien zu kontaminieren und noch mehr reinigen zu müssen, weil, wenn er es nicht tat, bald die ganze Wohnung überseht werden würde mit fettigen Fingerabdrücken, hielt er sie wieder unter das kalte Wasser, mit der Vorahnung, dass er dies nicht das letzte mal tun würde, sodass es sich auch jetzt nicht lohnte, das Wasser heiß werden zu lassen oder Spülmittel zu benutzen, um das Fett zu entfernen, denn das sollte man nur final tun, weil es die Haut austrocknete und eine mehrmalige Benutzung dementsprechend unratsam war.