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Wieder ein spannendes Wortschatz-Häppchen in unserem noch frischen Tauziehen-Format! Und noch einmal ein B, nach B wie Beteiligung nun B wie BIPOC.
In dieser kurzen Folge erfahrt ihr, was dieses Wort heißt, schließlich wird es auch durch uns in den Tauziehen-Folgen immer wieder genannt.
Wenn ihr die Folge nachlesen wollt, findet ihr hier das Text-Manuskript. Weiter unten sind dann, wie immer, Links zu weiteren Informationen zusammengestellt.
B wie BIPoC
OK, BIPoC, das Wort klingt erst einmal ungewohnt. BIPoC ist ein Akronym, also eine Abkürzung, die aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter besteht und als eigenes Wort ausgesprochen wird.
B für Black, also Schwarz. Schwarz ist nicht die Farbe der Haut oder ein Adjektiv, sondern eine politische Selbstbezeichnung. Um das zu verdeutlichen wird Schwarz auch groß geschrieben. Und weiß - als Beschreibung einer sozialen Position - klein und kursiv. Es geht also nicht um biologische Merkmale, sondern um politische Realitäten, Privilegien und Macht.
I für Indigen ist ein Sammelbegriff.
PoC oder P o C bedeutet "People of Colour", also Menschen, die nicht als weiß oder deutsch wahrgenommen werden und sich selbst nicht so definieren. Im Singular kann man Person of Colour nutzen oder, die weibliche Form beispielsweise: Woman of Colour.
BIPoC insgesamt ist also eine politische Selbstbezeichnung rassistisch diskriminierter Personen. Rassismus findet auf persönlicher Ebene und strukturell statt. Beides finden wir auch im Sport in Deutschland.
Seid ihr unsicher, wie ihr eine Person ansprecht? Meist völlig verständlich, einfach höflich nachfragen. Denn, wie sagte Aminata Touré, Politikerin und erste afrodeutsche Landtagsvizepräsidentin: „Es fehlt nicht an Schwarzen, die sprechen, sondern an Weißen, die zuhören.“
Kennt ihr eigentlich die Neuen Deutschen Medienmacher? Sie haben schon lange ein Glossar erstellt, das Begriffe erklärt und einordnet.
Shownotes:
By Nico Mikulic und Nina ReipWieder ein spannendes Wortschatz-Häppchen in unserem noch frischen Tauziehen-Format! Und noch einmal ein B, nach B wie Beteiligung nun B wie BIPOC.
In dieser kurzen Folge erfahrt ihr, was dieses Wort heißt, schließlich wird es auch durch uns in den Tauziehen-Folgen immer wieder genannt.
Wenn ihr die Folge nachlesen wollt, findet ihr hier das Text-Manuskript. Weiter unten sind dann, wie immer, Links zu weiteren Informationen zusammengestellt.
B wie BIPoC
OK, BIPoC, das Wort klingt erst einmal ungewohnt. BIPoC ist ein Akronym, also eine Abkürzung, die aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter besteht und als eigenes Wort ausgesprochen wird.
B für Black, also Schwarz. Schwarz ist nicht die Farbe der Haut oder ein Adjektiv, sondern eine politische Selbstbezeichnung. Um das zu verdeutlichen wird Schwarz auch groß geschrieben. Und weiß - als Beschreibung einer sozialen Position - klein und kursiv. Es geht also nicht um biologische Merkmale, sondern um politische Realitäten, Privilegien und Macht.
I für Indigen ist ein Sammelbegriff.
PoC oder P o C bedeutet "People of Colour", also Menschen, die nicht als weiß oder deutsch wahrgenommen werden und sich selbst nicht so definieren. Im Singular kann man Person of Colour nutzen oder, die weibliche Form beispielsweise: Woman of Colour.
BIPoC insgesamt ist also eine politische Selbstbezeichnung rassistisch diskriminierter Personen. Rassismus findet auf persönlicher Ebene und strukturell statt. Beides finden wir auch im Sport in Deutschland.
Seid ihr unsicher, wie ihr eine Person ansprecht? Meist völlig verständlich, einfach höflich nachfragen. Denn, wie sagte Aminata Touré, Politikerin und erste afrodeutsche Landtagsvizepräsidentin: „Es fehlt nicht an Schwarzen, die sprechen, sondern an Weißen, die zuhören.“
Kennt ihr eigentlich die Neuen Deutschen Medienmacher? Sie haben schon lange ein Glossar erstellt, das Begriffe erklärt und einordnet.
Shownotes: