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X-Space | Thor Heyerdahl


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Am 11. November 2024 veranstaltete Erblehre einen aufschlussreichen öffentlichen Space mit dem Titel Thor Heyerdahl, in dem die bahnbrechenden Theorien des norwegischen Abenteurers und Ethnographen im Mittelpunkt standen. In der Diskussion, die von Felix Hug, Erik Ahrens und Nephilim Nordid moderiert wurde, wurde die Kontiki-Expedition als Ausgangspunkt genommen, um weitreichende Thesen über den Diffusionismus der Atlanter und die Verflechtung antiker Hochkulturen zu beleuchten.

Thor Heyerdahl und die Kontiki-Expedition

Zu Beginn sprachen die Teilnehmer über Thor Heyerdahls berühmte Kontiki-Expedition von 1947, bei der Heyerdahl demonstrierte, dass es für präkolumbianische Völker möglich war, den Pazifik von Südamerika nach Polynesien auf primitiven Flößen zu überqueren. Seine Theorien, die kulturelle Verbindungen zwischen Südamerika und Polynesien vorschlugen, wurden im Space jedoch noch weitergedacht: Es wurde die Hypothese behandelt, dass es nicht nur transozeanische Kontakte gab, sondern dass möglicherweise arische Völker diese Verbindungen begründet haben könnten. Heyerdahls Entdeckungen werfen ein neues Licht auf die globale Mobilität und den Einfluss arischer Kulturen.

Der arische Diffusionismus und frühe Hochkulturen

Der Space diskutierte die Idee, dass es bereits vor der bekannten Jamnaja-Expansion weitreichende, arische Hochkulturen gab, die sich über verschiedene Regionen der Welt erstreckten. Die Sprecher diskutierten, wie diese frühen Zivilisationen in Ägypten, China und Südamerika kulturelle und technologische Innovationen verbreiteten – lange bevor die bekannte Jamnaja-Expansion einsetzte. Diese These widerspricht der Standard-Theorie, die die Verbreitung der arischen Einflüsse primär auf die späteren Migrationswellen zurückführt.

Ein Paradigmenwechsel in der Geschichtsschreibung

Ein zentraler Punkt der Diskussion war der Paradigmenwechsel, der durch Heyerdahls Arbeiten und die Fortschritte in der Archäogenetik ermöglicht wird. Die Teilnehmer erörterten, dass eine Neuausrichtung der Geschichtsschreibung notwendig ist, wenn man Heyerdahls Thesen mit modernen genetischen Erkenntnissen verbindet. Dies könnte zu einem fundamental neuen Verständnis der Ur- und Frühgeschichte führen, in dem alle Hochkulturen eine gemeinsame Herkunft in arischen Völkern haben. Die Entdeckung, dass arische Einflüsse tief in den Wurzeln der großen antiken Zivilisationen verankert sind, könnte ein völlig neues Licht auf die Entstehung und Entwicklung der Menschheitsgeschichte werfen.Die Spaces werden von Erblehre-Autor Felix Hug gehostet: Schweizer, Anhänger der Populationsgenetik und Indogermanist. Auf X folgen.



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Erblehre PlusBy Felix Hug