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Baptist Weil wurde in der Weimarer Republik mehrfach verurteilt. Einen Neubeginn verweigern ihm die Nazis. Er wird als “Berufsverbrecher” überwacht und im KZ inhaftiert, bevor er in die “SS-Sonderformation Dirlewanger“ überstellt wird und an der Ostfront stirbt.
#ZumFeindGemacht gibt es auch hier:
Adele Haas überlebte als inter* Person unvorstellbare Grausamkeiten in sieben Konzentrationslagern. Denn die Nazis wollten sie mit Gewalt dazu zwingen, als Mann zu leben.
Jako Wende forscht zu der Verfolgung von trans*, inter* und/oder gender nonconformen Personen im Nationalsozialismus und hat im Rahmen dieser Forschung die Geschichte von Adele Haas aufgearbeitet. Jako erzählt gemeinsam mit Flo Däbritz, Projektleitung der Inter* Beratung Niedersachsen des Queeren Netzwerks Niedersachen e.V. und Vorstand von Intergeschlechtliche Menschen Landesverband Niedersachsen e.V., Adele Haas’ Leben aus queerer Perspektive.
Kai* Brust, Historiker*in für Queer- und Trans-Geschichte, gibt im Gespräch mit Moderatorin Nora Hespers Aufschluss über den historischen Kontext und Forschungsfragen zur inter* und trans* Geschichte von der NS-Zeit bis heute.
Moderiert wird der Podcast von der freien Journalistin und Podcasterin Nora Hespers, die außerdem das Buch „Mein Opa, sein Widerstand gegen die Nazis und ich“ geschrieben hat.
#ZumFeindGemacht gibt es auch hier:
Helene Jacobs war eine Retterin. Sie tat etwas, was sich nur die wenigsten Menschen trauten: Sie versteckte illegal Jüdinnen und Juden in ihrer Wohnung in Berlin.
Historikerin Martina Voigt erinnert sich im Gespräch mit Moderatorin Nora Hespers, wie sie als Studentin die Gelegenheit bekam, Helene Jacobs zu treffen und zu interviewen. Lena Knops, Historikerin und Projektleiterin der Social-Media-Kampagne #ZumFeindGemacht, berichtet von Helenes ungewöhnlichem Wiedergutmachungsverfahren und der Arbeit mit Entschädigungsakten.
Moderiert wird der Podcast von der freien Journalistin und Podcasterin Nora Hespers, die außerdem das Buch „Mein Opa, sein Widerstand gegen die Nazis und ich“ geschrieben hat.
Im nunmehr dritten Jahr veröffentlicht der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. den Podcast #ZumFeindGemacht im Rahmen der gleichnamigen Social-Media-Kampagne. Das Projekt #ZumFeindGemacht wird gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen. Seit Februar 2024 ist #ZumFeindGemacht eingebunden in das Themenportal „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“.
#ZumFeindGemacht gibt es auch hier:
Heinrich Diehl äußerte sich eines Abends in einer Kneipe gegenüber dem Falschen kritisch über die Verfolgung von Kommunist:innen und Albert Einstein. Einmal in die Mühlen der NS-Justiz geraten, verbrachte er neun Jahre lang im KZ. Nach Kriegsende kämpften Heinrich, und nach seinem Tod seine Witwe Irmgard, über Jahrzehnte um eine Wiedergutmachung.
Historiker und Geschäftsführer des Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. Dr. Jost Rebentisch erinnert sich im Gespräch mit Moderatorin Nora Hespers daran, wie sich Heinrichs Familie auf der Suche nach Unterstützung im Wiedergutmachungsverfahren an den Bundesverband gewandt hat, und wie ihr mühsamer Kampf um die Wiedergutmachung ausging.
Moderiert wird der Podcast von der freien Journalistin und Podcasterin Nora Hespers, die außerdem das Buch „Mein Opa, sein Widerstand gegen die Nazis und ich“ geschrieben hat.
Im nunmehr dritten Jahr veröffentlicht der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. den Podcast #ZumFeindGemacht im Rahmen der gleichnamigen Social-Media-Kampagne. Das Projekt #ZumFeindGemacht wird gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen. Seit Februar 2024 ist #ZumFeindGemacht eingebunden in das Themenportal „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“.
#ZumFeindGemacht gibt es auch hier:
Viktor Berger gehörte zur Minderheit der Jenischen, die aus Sicht der Nazis nicht zur "Volksgemeinschaft" zählten. Und so wurde er grundlos verhaftet, ins KZ verschleppt und zwangssterilisiert.
Viktors Urenkel Mano Trapp erinnert sich im Gespräch mit Moderatorin Nora Hespers an die in seiner Familie tradierten Erzählungen über seinen Urgroßvater und spricht mit ihr über die Verfolgung der Jenischen im Nationalsozialismus.
Moderiert wird der Podcast von der freien Journalistin und Podcasterin Nora Hespers, die außerdem das Buch „Mein Opa, sein Widerstand gegen die Nazis und ich“ geschrieben hat.
Im nunmehr dritten Jahr veröffentlicht der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. den Podcast #ZumFeindGemacht im Rahmen der gleichnamigen Social-Media-Kampagne. Das Projekt #ZumFeindGemacht wird gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen. Seit Februar 2024 ist #ZumFeindGemacht eingebunden in das Themenportal „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“.
#ZumFeindGemacht gibt es auch hier:
Alexandra Povòrina ist Künstlerin. Zum Missfallen der Nationalsozialist:innen malt sie nicht-gegenständliche Bilder. Manche nennen das “abstrakte Malerei”. Die Nationalsozialist:innen nannten es “entartete Kunst”. Noch dazu ist sie gebürtige Russin – Grund genug, immer wieder auf den Radar des Regimes zu geraten. Welche Wege eine Künstlerin der sogenannten “verschollenen Generation” für ihre von den Machthabern nicht gewollte Kunst gehen musste, davon erzählt ihre Geschichte.
Journalistin und Autorin Nora Hespers im Gespräch mit Dr. Anke Münster, die über Alexandra Povòrina promoviert hat, und Dr. Jürgen Kaumkötter, Direktor des Zentrums für verfolgte Künste Solingen.
Der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. veröffentlicht den Podcast #ZumFeindGemacht anlässlich des 70. Jahrestags der Unterzeichnung des Luxemburger Abkommens. Das Abkommen stellt die Grundlage für alle weiteren Regelungen der Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts dar.
#ZumFeindGemacht gibt es auch hier:
Trude Nohr erlebt Gewalt in ihrer Familie und wird ab dem 14. Lebensjahr durch mehrere Kinderheime gereicht. Irgendwie schlägt sie sich finanziell durch, möglicherweise auch mit Prostitution. Als sie sich mit 22 in einen Soldaten verliebt und schwanger wird, ist von Heirat plötzlich keine Rede mehr. Kurz nach der Geburt ihres Sohnes wird sie von der Polizei aufgegriffen und verhaftet. Die Nazis bescheinigen ihr, “eine arbeitsscheue und asoziale Umhertreiberin schlimmster Art” zu sein und deportieren sie in die KZ Ravensbrück und Bergen-Belsen. Sie ist dem Tod näher als dem Leben, als sie 1945 von britischen Soldaten befreit wird.
Journalistin und Autorin Nora Hespers im Gespräch mit Klaus Nierhoff, Schauspieler und ein Freund von Trude, und der freien Historikerin Julia Hörath.
Der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. veröffentlicht den Podcast #ZumFeindGemacht anlässlich des 70. Jahrestags der Unterzeichnung des Luxemburger Abkommens. Das Abkommen stellt die Grundlage für alle weiteren Regelungen der Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts dar.
Weiterführende Informationen:
Theo Hespers hört als junger, engagierter Politiker die Hetzreden der NSDAP und ist davon überzeugt, dass der Nationalsozialismus der falsche Weg für Deutschland ist. Anstatt sich unauffällig zu verhalten, wird er laut. Er spricht öffentlich gegen die Ansichten der Nationalsozialisten und handelt sich schon vor der Machtübernahme eine blutige Nase dafür ein. Als die Nationalsozialisten dann an der Macht sind, muss Theo flüchten. Im niederländischen Exil wird er erst recht zum Widerstandskämpfer und verfasst Widerstandsschriften. Er lebt noch 2 Jahre lang in Belgien im Untergrund, bevor die Gestapo ihn verhaftet und foltert. Das NS-Regime verurteilt ihn im Juli 1943 u.a. wegen “Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode.
Der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. veröffentlicht den Podcast #ZumFeindGemacht anlässlich des 70. Jahrestags der Unterzeichnung des Luxemburger Abkommens am 10. September 2022. Das Abkommen stellt die Grundlage für alle weiteren Regelungen der Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts dar.
#ZumFeindGemacht gibt es auch hier:
Heinz Kerz ist ein begeisterter Fußballer und wegen seiner Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft überall beliebt. Doch die Nationalsozialisten sehen in ihm nur “minderwertiges Leben”. Der Grund: Heinz ist der Sohn eines französischen Besatzungssoldaten und als Schwarzer Mensch geboren.
In einer geheimen und illegalen Aktion wird er mit hunderten anderen Jugendlichen im Sommer 1937 zwangssterilisiert. Er verbringt zwei Jahre im KZ Dachau in “Schutzhaft”, bis er von den Amerikanern befreit wird. Er stirbt mit 60 Jahren an den Spätfolgen der nationalsozialistischen Gewalt.
Der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. veröffentlicht den Podcast #ZumFeindGemacht anlässlich des 70. Jahrestags der Unterzeichnung des Luxemburger Abkommens am 10. September 2022. Das Abkommen stellt die Grundlage für alle weiteren Regelungen der Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts dar.
#ZumFeindGemacht gibt es auch hier:
Maria Potrzeba wächst mit elf Geschwistern auf einem Münsterländischen Bauernhof auf. Sie gerät bei der Gestapo in den Verdacht, “Verkehr mit Fremdvölkischen” mit einem polnischen Zwangsarbeiter begangen zu haben und wird unter Schlägen zu einem falschen Geständnis gezwungen. Mit 15 Jahren wird sie im Jugend-KZ Uckermark inhaftiert. Als Maria nach Kriegsende in ihr Dorf zurückkehrt, wird sie als “Polenliebchen” beschimpft und weiter ausgegrenzt.
Der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. veröffentlicht den Podcast #ZumFeindGemacht anlässlich des 70. Jahrestags der Unterzeichnung des Luxemburger Abkommens am 10. September 2022. Das Abkommen stellt die Grundlage für alle weiteren Regelungen der Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts dar.
#ZumFeindGemacht gibt es auch hier:
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