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episodes

  • Hans Hurch ueber die Viennale 2007
    Hans Hurch, der feudalistische Direktor des Festivals, erläutert in seiner bewährten Manier das umfangreiche Programm. Unter anderem erzählt er wie es dazu kam, dass Jane Fonda die Einladung annahm dem Festival beizuwohnen und was man von der neu eingeführten Reihe Best off Viennale Revisited erwarten darf.
    34 min
  • The War on Drugs
    Der Film zeigt die erste Generation von Internetaktivisten, ihren Umgang mit Globalisierung und der zunehmenden Macht der multinationalen Konzerne. Gleichzeitig beschreibt der Film auch den Kampf um die Kontrolle der ultimativen Ressource der Informationsgesellschaft, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. The War on Drugs startet gleichzeitig im Kino und als kostenpflichtiger Download im Internet, erhältlich sowohl im DivX Format, als auch in voller DVD-Qualität.
    17 min
  • Interview mit dem Regisseur Fatih Akin zum Kinofilm Auf der anderen Seite
    Erich Fromms Buch Die Kunst zu lieben - so der Regisseur Fatih Akin - hat mich sehr beeinflusst. Ich bin fasziniert von menschlichen Beziehungen. Nicht nur auf der Ebene von Boy Meets Girl oder wenn es um Sexualität geht. Auch die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern sind unglaublich spannend. Oder ganz andere Verhältnisse zwischen Personen. Ich glaube, dass alle Kriege in der Welt daher rühren, dass die Menschheit nicht weiß, wie es geht, sich zu lieben. Ich glaube, dass das Böse ein Produkt der Faulheit ist. Es kostet einfach weniger Aufwand, Menschen zu hassen, als sie zu lieben. Stephanie Lang traf den Regisseur in Wien zum Interview.
    14 min
  • Andrea Maria Dusl, Roland Düringer, Wolfgang Böck, Josef Hader zur Lage der österreichischen Filmbranche
    "Österreichs Fußballer spielen schlechter Fußball, als wir Filme machen. Nur kriegen die bedeutend mehr Geld." Roland Düringer sagte dies im Rahmen einer Pressekonferenz der heimischen Filmbranche, die mehr Geld fordert. Noch immer, denn, so Produzent Helmut Grasser, "Ein Jahr nach der Wahl gibt es immer noch nicht mehr Geld für das Kulturgut Film", und das, obwohl Kulturministerin Claudia Schmied im Rahmen einer Diskussionsrunde während der Diagonale 07 in Graz feststellte, dass zusätzliche Film-Fördergelder nötig sind. Geändert hat sich seither dennoch nichts. Politische Lippenbekenntnisse sind wir - wenn es um Kunst und Kultur geht - in Österreich ja schon gewöhnt. Besonders prekär ist die Lage beim österreichischen Film, denn dieser hadert schon alleine damit, dass Film von Politikern nicht als Kunst wahrgenommen wird.
    22 min
  • Jane Fonda im ueber Alter, Krieg und VaterLand waehrend der Pressekonferenz im Rahmen der Viennale 2007
    Mitte der 1960er Jahre wurde Jane Fonda in der Rolle als Barbarella weltberühmt und galt von da an als Sexsymbol. Ab Ende der 1960er Jahre engagiert sich Fonda in der Friedensbewegung sowie gegen den Vietnamkrieg und unternimmt auch Reisen in das Kriegsgebiet. 1972 erhält sie ihren ersten Oscar als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle der Prostituierten Bree Daniels in Klute. Ab Mitte der 1980er Jahre zieht sie sich schließlich von der Filmarbeit zurück und beendet mit dem Drama Stanley and Iris vorerst ihre Filmkarriere. In den 1990er Jahren konzentriert sie sich in erster Linie auf soziale Themen und unterstützt verschiedene, auch von ihr selbst ins Leben gerufenen Hilfsorganisationen. Erst 15 Jahre nach Stanley and Iris taucht Jane Fonda mit Monster-in-Law wieder auf der Leinwand auf, 2007 erscheint ihr jüngster Spielfilm Georgia Rule.
    20 min
  • Filmemacherin Su Friedrich im Interview zur Kaffee-Doku From the Ground up
    Der Dokumentarfilm From the Ground up zeigt sämtliche Phasen der Kaffeeproduktion, um aufzuzeigen, dass die meisten natürlichen Ressourcen und Produkte, die wir verwenden, zuerst durch die Hände von hunderten von Menschen in zahlreichen Ländern gehen müssen. Su Friedrich fordert auch dazu auf, über die Produktionskette nachzudenken - beginnend bei einem Berghang in Guatemala, bedeckt mit hunderten von Kaffeesämlingen, endend bei einem Handkarren in Manhattan, wo den frühmorgendlichen Arbeitern ihr täglicher Kaffee serviert wird. Ein Film, den man unbedingt sehen sollte, umso mehr, wenn man selbst gerne Kaffee trinkt.
    29 min
  • Filmemacherin Irene Langemann im Interview zur Doku Rubljovka - Straße zur Glücksseligkeit
    In Putins Russland ist Rubljovka zum Synonym von Reichtum, gesellschaftlichem Aufschwung und dekadenter Lebensart geworden. Spuren der Vergangenheit und groteske Auswüchse des russischen Kapitalismus bilden hier einen bizarren Mikrokosmos, den es sonst nirgendwo im Riesenreich gibt. Der brisante Film - brisant auch deshalb, weil vieles trotz angeblicher Demokratie im Geheimen gedreht werden musste - zeigt die absurden Schnittstellen zwischen neureicher Glitzerwelt und den verarmten Ureinwohnern. Die Filmemacherin Irene Langemann sprach dabei mit beiden dieser Rubljovka-Welten, im Mittelpunkt aber stehen gewissermaßen die Aussagen eines heranwachsenden Jungen, der sich vor laufender Kamera traut die Demokratie in Russland in Frage zu stellen. Manfred Horak traf sich mit der Filmemacherin im Rahmen der Viennale 2007.
    29 min
  • Interview mit Moritz Bleibtreu, dem Hauptdarsteller vom Kinofilm Free Rainer - Dein Fernseher lügt vom österreichischen Regisseur Hans Weingartner
    Moritz Bleibtreu braucht man wohl nicht näher vorstellen, zählt er doch zu den meist angesagten und beliebtesten Schauspielern aus Deutschland - zu Recht, wie man einmal mehr in der von ihm superb gespielten Hauptrolle in "Free Rainer" sehen kann. Dass er auch ein sehr sympathischer und zudem freilich eloquenter Mensch ist, kann man sehr gut beim nachfolgenden Interview nachhören. Beim Gespräch mit Bleibtreu waren insgesamt fünf Medienleute anwesend, die Eingangsfrage stellte eine junge Kollegin, die wissen wollte, wie es für Moritz Bleibtreu war mit dem Schauspieler Woody Harrelson im Zuge der Dreharbeiten für den Kinofilm The Walker zu schmusen. Na ja. Dennoch entwickelte sich der Round-Table zu einer recht ordentlichen Diskussion.
    30 min
  • Interview mit Hans Weingartner, dem Regisseur vom Kinofilm Free Rainer - Dein Fernseher lügt
    Am Beginn des Interviews packte Hans Weingartner noch reichlich die Müdigkeit, die sich im Laufe des Gesprächs aber zunehmend verflüchtigte. Improvisation, Medienkritik und Kriegspolitik standen letztendlich im Zentrum des aus Zeitgründen leider nur sehr kurzen Interviews, das im Rahmen der Vorpremiere stattfand. Idealismus und Engagement sind dabei zwei Charaktere, die sich aus jedem Gedankenfluss von Hans Weingartner hervorschälen, in der persönlichen Begegnung genauso wie im hervorragenden Film Free Rainer. TV-Gerät abschalten und auf ins Kino.
    19 min