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Hallo, mein Name ist Andreas Wöll.
Ich bin Gründer von WOELL-Consulting, Kooperationspartner von Kathai Marketing und Consulting und seit nunmehr über 30 Jahren im Bereich der erneuerbaren Energien tätig.
Ich bin mithin ein Experte für die Energie- und Wärmewende und auch für Indoor-Farming-Konzepte und bringe meine langjährigen Erfahrungen auf internationalem Terrain, insbesondere in China, in die Unternehmensberatung und Vernetzung Deutschland – China vice versa – ein.
Zudem bin ich Vorsitzender des Fachausschusses Solarthermie – Erneuerbare Wärme der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. – kurz DGS
Der Titel der heutigen Podcast-Folge: Die Altmaier-Delle, die drohende Reiche-Delle – und warum die Energiewende globale Partnerschaften und keine Feindbilder braucht
Heute geht es also um ein Kapitel deutscher Industriegeschichte, welche man fast schon als energiepolitische Tragikomödie bezeichnen könnte: die sogenannte Peter Altmaier-Delle – ihre Ursachen, ihre Folgen für die Solarbranche – und warum sich aktuell Anzeichen mehren, dass wir vor einer Art „Reiche-Delle 2.0“ stehen könnten.
Aber keine Sorge: Wir bleiben sachlich, fundiert, mit Quellen – und erlauben uns nur gelegentlich ein leicht satirisches Augenbrauenheben.
Fangen wir zunächst einmal vorn an und gehen einen Schritt in der Geschichte zurück.
Historischer Kontext in dem Zusammenhang – wird immer wieder gerne vergessen:
Deutschland war in den 2000er Jahren tatsächlich ein weltweit führender Akteur in der Solarindustrie. Dies insbesondere im Bereich der Fotovoltaik-Fertigung und -Technologie. Diese Ära, wird oft als „Solar-Boom“ bezeichnet und wurde in der Zeit durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) stark gefördert.
• Q-Cells (Thalheim/Solar Valley)
• SolarWorld (Bonn)
• Conergy (Hamburg)
• SMA (Niestatal /Kassel)
• Solon (Berlin)
• Sunways (Konstanz)
• Bosch Solar Energy (Erfurt)
• Heckert Solar (Chemnitz)
prägten die globale Fotovoltaik-Industrie.
Die Grundlage war das Erneuerbare-Energien-Gesetz von 2000, unter Mitinitiator Hermann Scheer (SPD), Michaele Hustedt und Hans-Josef-Fell, beide Bündnis 90/Die Grünen, das über garantierte Einspeisevergütungen eine klare Investitionssicherheit schuf. Deutschland baute Produktionskapazitäten, Know-how, Maschinenbaukompetenz und Forschung auf und aus.
Doch 2012 kam die Wende – und die kam abrupt.
Die entscheidende Frage darf daher nicht lauten:
Mit China oder ohne China?
Sondern:
Wie kooperieren wir auf Augenhöhe?
Wie schaffen wir eine Win-win-Situation für beide Seiten?
Europa bringt ein:
• Forschung
• Maschinenbau
• Systemintegration
• Regulierungskompetenz
• Umweltaspekte
• Arbeitnehmerwohl
China bringt ein:
• Skalierung
• Lieferkettenintegration
• Kostenoptimierung
• Umsetzungs-Geschwindigkeit
• Innovationskraft
• Schnelle Entwicklungsfähigkeit
Zusammen kann daraus Wettbewerbsfähigkeit entstehen – getrennt droht Bedeutungslosigkeit.
Um das klar hervorzuheben: Wir wären die, die das Nachsehen hätten.
Kernaussage
Die Welt braucht keine geopolitischen Nebenschauplätze, wie z. B. im Bereich der erneuerbaren Energien.
Sie braucht Kooperation auf Augenhöhe.
Nicht als Einbahnstraße.
Nicht als naive Romantik.
Sondern als strategische Partnerschaft.
Globalisierung ist kein Nullsummenspiel – sie ist, richtig gestaltet, ein Wohlstandsmodell. Für uns. Für Europa. Für Asien/China. Und vor allem für die kommenden Generationen.
Es gilt daher: Brücken bauen statt Gräben vertiefen
Gerade deshalb sind interkulturelle Vermittler entscheidend. Vermittler, die in beiden Kulturen zu Hause sind und vernetzen können. Vermittler, die ein Verständnis für beide Kulturen übermitteln und verständlich machen können.
Daher sei uns an dieser Stelle ein wenig Eigenwerbung erlaubt:
Die Kooperation zwischen WOELL-Consulting in Deutschland und Kathai Marketing and Consulting in China zeigt exemplarisch, wie solche Brücken aussehen können: wirtschaftlich fundiert, kulturell sensibel und strategisch ausgerichtet. Gemeinsam sorgen wir für die Vernetzung von Unternehmen in Deutschland und China, vice versa.
Mehr dazu unter: https://woell-consulting.eu
Schlusswort
Vielleicht sollten wir aus der Altmaier-Delle eines gelernt haben:
Industriepolitik ist kein Ort für spontane Muskelreflexe.
UND
Energiewende ist kein Ort für nationale Eitelkeiten.
Wenn wir es ernst meinen, mit einer CO₂-freien Versorgung mit Strom UND Wärme, dann braucht es Technologie, Kapital, Mut – und Partnerschaften auf Augenhöhe.
Ein klares Bekenntnis zur Leistungsfähigkeit in der Industrie und Wirtschaft, bei der es gilt, wenn nötig der Politik die Rote Karte zu zeigen. Und dann entgegen, einer fehlgeleiteten politischen Orientierung und einer scheinbar persönlich orientierten Ausrichtung einer desorientiert erscheinenden Wirtschaftsministerin zu wenigen Akteuren aus ihrem persönlichen Dunstkreis, zu agieren.
Keine Scharmützel gegen vermeintlich ungeliebte Länder.
Sondern das Verstehen und Leben einer Globalisierung.
Eine Globalisierung, die Chancen schafft.
Für unseren Wohlstand.
Und für eine bessere Welt, die wir kommenden Generationen hinterlassen wollen.
Vielen Dank fürs Zuhören, euer Andreas.
By Sven TetzlaffHallo, mein Name ist Andreas Wöll.
Ich bin Gründer von WOELL-Consulting, Kooperationspartner von Kathai Marketing und Consulting und seit nunmehr über 30 Jahren im Bereich der erneuerbaren Energien tätig.
Ich bin mithin ein Experte für die Energie- und Wärmewende und auch für Indoor-Farming-Konzepte und bringe meine langjährigen Erfahrungen auf internationalem Terrain, insbesondere in China, in die Unternehmensberatung und Vernetzung Deutschland – China vice versa – ein.
Zudem bin ich Vorsitzender des Fachausschusses Solarthermie – Erneuerbare Wärme der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. – kurz DGS
Der Titel der heutigen Podcast-Folge: Die Altmaier-Delle, die drohende Reiche-Delle – und warum die Energiewende globale Partnerschaften und keine Feindbilder braucht
Heute geht es also um ein Kapitel deutscher Industriegeschichte, welche man fast schon als energiepolitische Tragikomödie bezeichnen könnte: die sogenannte Peter Altmaier-Delle – ihre Ursachen, ihre Folgen für die Solarbranche – und warum sich aktuell Anzeichen mehren, dass wir vor einer Art „Reiche-Delle 2.0“ stehen könnten.
Aber keine Sorge: Wir bleiben sachlich, fundiert, mit Quellen – und erlauben uns nur gelegentlich ein leicht satirisches Augenbrauenheben.
Fangen wir zunächst einmal vorn an und gehen einen Schritt in der Geschichte zurück.
Historischer Kontext in dem Zusammenhang – wird immer wieder gerne vergessen:
Deutschland war in den 2000er Jahren tatsächlich ein weltweit führender Akteur in der Solarindustrie. Dies insbesondere im Bereich der Fotovoltaik-Fertigung und -Technologie. Diese Ära, wird oft als „Solar-Boom“ bezeichnet und wurde in der Zeit durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) stark gefördert.
• Q-Cells (Thalheim/Solar Valley)
• SolarWorld (Bonn)
• Conergy (Hamburg)
• SMA (Niestatal /Kassel)
• Solon (Berlin)
• Sunways (Konstanz)
• Bosch Solar Energy (Erfurt)
• Heckert Solar (Chemnitz)
prägten die globale Fotovoltaik-Industrie.
Die Grundlage war das Erneuerbare-Energien-Gesetz von 2000, unter Mitinitiator Hermann Scheer (SPD), Michaele Hustedt und Hans-Josef-Fell, beide Bündnis 90/Die Grünen, das über garantierte Einspeisevergütungen eine klare Investitionssicherheit schuf. Deutschland baute Produktionskapazitäten, Know-how, Maschinenbaukompetenz und Forschung auf und aus.
Doch 2012 kam die Wende – und die kam abrupt.
Die entscheidende Frage darf daher nicht lauten:
Mit China oder ohne China?
Sondern:
Wie kooperieren wir auf Augenhöhe?
Wie schaffen wir eine Win-win-Situation für beide Seiten?
Europa bringt ein:
• Forschung
• Maschinenbau
• Systemintegration
• Regulierungskompetenz
• Umweltaspekte
• Arbeitnehmerwohl
China bringt ein:
• Skalierung
• Lieferkettenintegration
• Kostenoptimierung
• Umsetzungs-Geschwindigkeit
• Innovationskraft
• Schnelle Entwicklungsfähigkeit
Zusammen kann daraus Wettbewerbsfähigkeit entstehen – getrennt droht Bedeutungslosigkeit.
Um das klar hervorzuheben: Wir wären die, die das Nachsehen hätten.
Kernaussage
Die Welt braucht keine geopolitischen Nebenschauplätze, wie z. B. im Bereich der erneuerbaren Energien.
Sie braucht Kooperation auf Augenhöhe.
Nicht als Einbahnstraße.
Nicht als naive Romantik.
Sondern als strategische Partnerschaft.
Globalisierung ist kein Nullsummenspiel – sie ist, richtig gestaltet, ein Wohlstandsmodell. Für uns. Für Europa. Für Asien/China. Und vor allem für die kommenden Generationen.
Es gilt daher: Brücken bauen statt Gräben vertiefen
Gerade deshalb sind interkulturelle Vermittler entscheidend. Vermittler, die in beiden Kulturen zu Hause sind und vernetzen können. Vermittler, die ein Verständnis für beide Kulturen übermitteln und verständlich machen können.
Daher sei uns an dieser Stelle ein wenig Eigenwerbung erlaubt:
Die Kooperation zwischen WOELL-Consulting in Deutschland und Kathai Marketing and Consulting in China zeigt exemplarisch, wie solche Brücken aussehen können: wirtschaftlich fundiert, kulturell sensibel und strategisch ausgerichtet. Gemeinsam sorgen wir für die Vernetzung von Unternehmen in Deutschland und China, vice versa.
Mehr dazu unter: https://woell-consulting.eu
Schlusswort
Vielleicht sollten wir aus der Altmaier-Delle eines gelernt haben:
Industriepolitik ist kein Ort für spontane Muskelreflexe.
UND
Energiewende ist kein Ort für nationale Eitelkeiten.
Wenn wir es ernst meinen, mit einer CO₂-freien Versorgung mit Strom UND Wärme, dann braucht es Technologie, Kapital, Mut – und Partnerschaften auf Augenhöhe.
Ein klares Bekenntnis zur Leistungsfähigkeit in der Industrie und Wirtschaft, bei der es gilt, wenn nötig der Politik die Rote Karte zu zeigen. Und dann entgegen, einer fehlgeleiteten politischen Orientierung und einer scheinbar persönlich orientierten Ausrichtung einer desorientiert erscheinenden Wirtschaftsministerin zu wenigen Akteuren aus ihrem persönlichen Dunstkreis, zu agieren.
Keine Scharmützel gegen vermeintlich ungeliebte Länder.
Sondern das Verstehen und Leben einer Globalisierung.
Eine Globalisierung, die Chancen schafft.
Für unseren Wohlstand.
Und für eine bessere Welt, die wir kommenden Generationen hinterlassen wollen.
Vielen Dank fürs Zuhören, euer Andreas.