
Sign up to save your podcasts
Or


Kirche und Krieg. Ein Thema, das wieder erschreckend aktuell geworden ist. In dieser Folge diskutieren wir darüber, wie Kirche sich überhaupt zum Krieg oder Gewalt verhalten sollte. Wir stellen uns die Fragen, ob Gewalt überhaupt jemals christlich sein kann. Natürlich reden wir dabei auch über den aktuellen Krieg in der Ukraine. Kirche als politischer Akteur ist hier oftmals noch zu leise oder hat eben zu sehr an gesellschaftlicher Relevanz eingebüßt, um gehört zu werden. Auch wenn wir Ghandi kurzerhand zum Christen erklärten haben (nostra culpa), so kennt das Christentum doch auch Vorbilder im Diskurs rund um Krieg und Frieden. Die Frage ist, wie es gelingen kann eine christliche Position zu aktuellen Konflikten zu finden, die zwischen Schweigen und naivem Pazifismus liegt.
Aus der Bibel kennen wir eine bekannte Passage in der Bergpredigt zum Thema Gewalt. Der Klassiker, wenn du mir auf die Backe haust, dann halte ich noch die andere hin. Bis heute kommt uns solch eine Handlungsempfehlung unrealistisch vor, zumal Christ*innen selbst oft genug in der Geschichte das Gegenteil bewiesen haben. Dabei handelt es sich bei Jesu Worten um eine Utopie des Glaubens. Eine Hoffnung auf eine andere Welt, die im besten Falle Veränderungen im Hier und Jetzt bewirkt. Wenn Kirche relevant bleiben will, dann muss sie sich fragen, wie sie es schafft die christliche Hoffnungsbotschaft einer friedlichen Welt in unsere heutige Realität zu übertragen. Dabei wird es im aktuellen Krieg in der Ukraine darum gehen, "der religiösen Vereinnahmung und Begründung des Krieges deutlich und immer wieder zu widersprechen: Egal, ob nun Kyrill oder die ukrainische Armee zum Heiligen Krieg ruft". (Greifenstein, eule.de)
Zum ganzen Artikel auf eule.de:
Greifenstein, Philipp: Auf in den den heiligen Krieg? vom 29.05.2023.
https://eulemagazin.de/auf-in-den-heiligen-krieg/
By Fabian Hank und Carsten MatlokKirche und Krieg. Ein Thema, das wieder erschreckend aktuell geworden ist. In dieser Folge diskutieren wir darüber, wie Kirche sich überhaupt zum Krieg oder Gewalt verhalten sollte. Wir stellen uns die Fragen, ob Gewalt überhaupt jemals christlich sein kann. Natürlich reden wir dabei auch über den aktuellen Krieg in der Ukraine. Kirche als politischer Akteur ist hier oftmals noch zu leise oder hat eben zu sehr an gesellschaftlicher Relevanz eingebüßt, um gehört zu werden. Auch wenn wir Ghandi kurzerhand zum Christen erklärten haben (nostra culpa), so kennt das Christentum doch auch Vorbilder im Diskurs rund um Krieg und Frieden. Die Frage ist, wie es gelingen kann eine christliche Position zu aktuellen Konflikten zu finden, die zwischen Schweigen und naivem Pazifismus liegt.
Aus der Bibel kennen wir eine bekannte Passage in der Bergpredigt zum Thema Gewalt. Der Klassiker, wenn du mir auf die Backe haust, dann halte ich noch die andere hin. Bis heute kommt uns solch eine Handlungsempfehlung unrealistisch vor, zumal Christ*innen selbst oft genug in der Geschichte das Gegenteil bewiesen haben. Dabei handelt es sich bei Jesu Worten um eine Utopie des Glaubens. Eine Hoffnung auf eine andere Welt, die im besten Falle Veränderungen im Hier und Jetzt bewirkt. Wenn Kirche relevant bleiben will, dann muss sie sich fragen, wie sie es schafft die christliche Hoffnungsbotschaft einer friedlichen Welt in unsere heutige Realität zu übertragen. Dabei wird es im aktuellen Krieg in der Ukraine darum gehen, "der religiösen Vereinnahmung und Begründung des Krieges deutlich und immer wieder zu widersprechen: Egal, ob nun Kyrill oder die ukrainische Armee zum Heiligen Krieg ruft". (Greifenstein, eule.de)
Zum ganzen Artikel auf eule.de:
Greifenstein, Philipp: Auf in den den heiligen Krieg? vom 29.05.2023.
https://eulemagazin.de/auf-in-den-heiligen-krieg/