New Work, Systemik und AI

#03 Über AI-Feenstaub und KI-Agenten


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Haben wir die Entfremdung der Arbeit digitalisiert?

In der dritten Folge unseres Podcasts tauchen wir ein in die Erfahrungswelt des Arbeitens mit AI, zwischen Begeisterung und Ernüchterung. Was bedeutet es, wenn man sich an einem Wochenende zehn Produktprototypen bauen kann, aber gleichzeitig den Workload massiv erhöht? Wann wird aus AI-Feenstaub Geschäftigkeit, und wo bleibt die Frage nach dem Wozu?

Jörn Hendrik Ast teilt seine konkreten Erfahrungen aus der Produktentwicklung mit AI-Tools und spricht über die Metakompetenz, die es braucht, um KI als echten Arbeitspartner einzusetzen. Louis Klein stellt die Frage, die unter der ganzen AI-Debatte liegt: Haben wir die Entfremdung der Arbeit digitalisiert? Arbeit, die keine Trittsicherheit entwickeln kann, führe zu Antriebslosigkeit statt zu Zufriedenheit und dem Stolz getaner Arbeit. Gemeinsam erkunden sie, was Trittsicherheit in der Arbeit bedeutet und warum die nächste Generation vor allem eines braucht: den Mut, dem eigenen Interessanzdiktat zu folgen.

Mit dabei:

  • Agentic AI, OpenClaw und der Luhmann'sche Zettelkasten im digitalen Zeitalter
  • Warum AI uns geschäftig hält, aber nicht unbedingt produktiver macht
  • Die Tinkerbell-Metapher: Feenstaub, Vergesslichkeit und die Grenzen der KI
  • Entfremdete Arbeit 2.0 und die Rückanbindung an den Sinn
  • Dieter Rams, Mut zur Lücke und die Frage "Wozu?"
  • Warum Leidenschaft vor Toolkompetenz kommt – ein Gespräch über Zukunft und die nächste Generation
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    New Work, Systemik und AIBy Jörn Hendrik Ast, Dr. Louis Klein