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In dieser Folge des Honigraum-Podcasts erklärt Markus Habermehl, wie du aus normalem Honig streichzarten Cremehonig machst. Der Schlüssel ist, die Kristallisation gezielt zu steuern, statt sie dem Zufall zu überlassen. So entsteht statt grobem, hartem Honig eine feine, glatte Konsistenz.
Was Cremehonig ist Jeder Honig kristallisiert früher oder später. Cremehonig ist nichts Zugesetztes, sondern derselbe Honig mit feiner Kristallstruktur statt grober. Genau diese Struktur lässt sich steuern, und darum geht es in dieser Folge.
Impfen mit Impfhonig Der zentrale Schritt ist das Impfen. Markus gibt einen kleinen Anteil sehr fein kristallisierten Impfhonig dazu, der die feine Struktur für die neue Charge vorgibt. Vorhandener Cremehonig lässt sich dafür erneut verwenden. Wichtig ist, dass der Impfhonig wirklich fein kristallisiert ist.
Richtig rühren, ohne Luft einzuschlagen Der Honig soll langsam und gründlich bewegt werden, ohne viel Luft einzurühren. Markus empfiehlt Rührspiralen oder spezielle Rührgeräte, bei kleinen Mengen geht auch Handrühren. Robuste Edelstahlwerkzeuge sind geeignet, einfache Akkuschrauber oder Bohrmaschinen dagegen nicht zuverlässig genug.
Temperatur und Timing Temperatur ist entscheidend: Honig nie über 40 Grad erhitzen, sonst leidet die Qualität. Das Rühren und Kristallisieren gelingt kühl am besten, oft um 14 Grad. Zu warm bleibt der Honig flüssig, zu kalt wird er schwer rührbar. Abgefüllt wird, wenn die Oberfläche gleichmäßig cremig ist.
Qualität vor Menge Zum Schluss betont Markus den Qualitätsanspruch: Cremehonig muss vollständig glatt sein, ohne spürbare Kristalle. Überzeugt das Ergebnis nicht, wird es nicht abgefüllt. Mit einem einfachen Kreislauf aus Planen, Umsetzen, Prüfen und Verbessern wird jede Charge ein Stück besser.
By Markus HabermehlIn dieser Folge des Honigraum-Podcasts erklärt Markus Habermehl, wie du aus normalem Honig streichzarten Cremehonig machst. Der Schlüssel ist, die Kristallisation gezielt zu steuern, statt sie dem Zufall zu überlassen. So entsteht statt grobem, hartem Honig eine feine, glatte Konsistenz.
Was Cremehonig ist Jeder Honig kristallisiert früher oder später. Cremehonig ist nichts Zugesetztes, sondern derselbe Honig mit feiner Kristallstruktur statt grober. Genau diese Struktur lässt sich steuern, und darum geht es in dieser Folge.
Impfen mit Impfhonig Der zentrale Schritt ist das Impfen. Markus gibt einen kleinen Anteil sehr fein kristallisierten Impfhonig dazu, der die feine Struktur für die neue Charge vorgibt. Vorhandener Cremehonig lässt sich dafür erneut verwenden. Wichtig ist, dass der Impfhonig wirklich fein kristallisiert ist.
Richtig rühren, ohne Luft einzuschlagen Der Honig soll langsam und gründlich bewegt werden, ohne viel Luft einzurühren. Markus empfiehlt Rührspiralen oder spezielle Rührgeräte, bei kleinen Mengen geht auch Handrühren. Robuste Edelstahlwerkzeuge sind geeignet, einfache Akkuschrauber oder Bohrmaschinen dagegen nicht zuverlässig genug.
Temperatur und Timing Temperatur ist entscheidend: Honig nie über 40 Grad erhitzen, sonst leidet die Qualität. Das Rühren und Kristallisieren gelingt kühl am besten, oft um 14 Grad. Zu warm bleibt der Honig flüssig, zu kalt wird er schwer rührbar. Abgefüllt wird, wenn die Oberfläche gleichmäßig cremig ist.
Qualität vor Menge Zum Schluss betont Markus den Qualitätsanspruch: Cremehonig muss vollständig glatt sein, ohne spürbare Kristalle. Überzeugt das Ergebnis nicht, wird es nicht abgefüllt. Mit einem einfachen Kreislauf aus Planen, Umsetzen, Prüfen und Verbessern wird jede Charge ein Stück besser.